Einführung für Lehrpersonen:

Was sind Merkmale offener Lernumgebungen? Was sind ihre Potenziale für die Förderung von Medienkompetenzen? Worauf können Lehrpersonen besonders achten, wenn sie CheckNews-Lernumgebungen in ihrem Unterricht einsetzen?

Offene Lernumgebungen für die Förderung von Medienkompetenzen

Die Lernumgebungen von CheckNews sind nach dem Prinzip der natürlichen Differenzierung organisiert. Sie bieten authentische Lernressourcen und reichhaltige, selbstdifferenzierende Aufgaben. Schülerinnen und Schüler können mit den gleichen Aufgaben entsprechend ihren Fähigkeiten arbeiten. Deshalb haben offene Lernumgebungen ein großes Potenzial für einen produktiven Umgang mit der Vielfalt an Lernvoraussetzungen und Lernzugängen.

Hinweise zum Einsatz der CheckNews-Lernumgebungen

Acht Punkte, die Lehrer:innen beim Unterrichten mit CheckNews-Lernumgebungen beachten können:

Die beste Lernumgebung
ist die Motivation,
die ich selber erzeuge.
Lutz Jäncke, Neuropsychologe,
Universität Zürich

Merkmale offener Lernumgebungen

Offene Lernumgebungen mit vernetzten, reichhaltigen Aufgaben ermöglichen es den Lernenden, persönliche Zugänge zu einem Thema zu finden und es auf unterschiedliche Weise zu erschließen. Wirksame und ertragreiche Lernumgebungen lassen sich in allen Fächern und allen Schulstufen umsetzen. Insbesondere in der Förderung von Medien- und Sprachkompetenzen, die optimalerweise als Aufgabe aller Fächer angesehen werden.

Das Miteinander ist der Ursprung und der Motor des Lernens.
Lew Wygotski

Offene Lernumgebungen nutzen die Potenziale digitaler Medien, um reichhaltige multimediale Lernangebote für die Vielfalt der Köpfe zu schaffen.

Reichhaltige Aufgaben mit digitalen Medien fördern das selbstgesteuerte Lernen und die Selbständigkeit von Schülerinnen und Schülern.

Offene Lernumgebungen bieten ein Netzwerk von Aufgaben, ...

... die forschendes, entdeckendes Lernen in Verbindung mit sozialem Lernen ermöglichen.

Offene Lernumgebungen schaffen vielseitige Kooperations- und Kommunikationsanlässe, in denen Medien und Sprache genutzt werden, um eigene Sichtweisen zu artikulieren und sich zu verständigen.

Sie ermöglichen eine unterstützende Interaktion zwischen den Lernenden und eröffnen individuelle und kooperative Lernwege.

Inhaltlich beziehen sich die Aufgaben auf authentische Lernsituationen, subjektiv bedeutsame Themen und aktuelle Medienbeiträge.

Die Aufgaben sind meist thematisch zusammen­gebunden, sodass sie ein größeres Unterrichtsziel verfolgen oder wichtige Schüler/innen-Kompetenzen nachhaltig fördern.

Die Aufgaben zielen auf Verarbeitungstiefe. Sie fördern das Verstehen von Zusammen­hängen, das Vergleichen von Medien­beiträgen und das kritische Einschätzen von Aussagen und Sachverhalten.

Sie unterstützen einen nachhaltigen Aufbau von vernetzten fachlichen und überfachlichen (Medien-) Kompetenzen.

Offene und reichhaltige Aufgaben sind selbstdifferenzierend, wodurch alle Schüler/innen auf ihrem individuellen Niveau ...

... an einer gemeinsamen Aufgabenstellung arbeiten können.

Persönliche Lernzugänge und eigene Lösungswege sind ...

... auf unterschiedlichen Anforderungsstufen möglich und erwünscht.

Offene Lernumgebungen fordern zur Selbstreflexion bezüglich der eigenen Lernprozesse, Lernstrategien, Lernschwierigkeiten und -erfolge auf.

Sie beinhalten formative Formen der Leistungs­bewertung und des Peer-Feedbacks.

Offene Lernumgebungen sind bei allen Themen und Kompetenzbereichen der Medien- und Sprachförderung denkbar, ...

... besonders gut geeignet sind sie dort, wo es eine breite Streuung der Kompetenzen gibt.