Unterricht und Lernen:

Hier finden Sie Instrumente für eine fundierte Bestandesaufnahme der Unterrichtsqualität, für ein besseres Verständnis, wie die Klassenführung von den Schülerinnen und Schülern wahrgenommen wird oder wie die gemeinsam vereinbarte Beurteilungspraxis die Lehrpersonen entlasten kann.

Schülerinnen- und Schülerbefragungen zu den 10 Qualitätsmerkmalen des Unterrichts

Die Instrumente berücksichtigen 10 Qualitätsmerkmale, welche von der Forschung als zentral für einen wirksamen Unterricht erkannt worden sind: Lernförderliches Klima, Motivierung, Klarheit und Strukturiertheit, Schülerorientierung, Aktivierung, Sicherung, Wirkungsorientierung, Passung, Umgang mit Heterogenität, Methodenvielfalt.

Lehrpersonenbefragung zu den 10 Qualitätsmerkmalen des Unterrichts

L02 Selbsteinschätzung zur Unterrichtsqualität

Falls Sie gleichzeitig mit dem Fragebogen «Schüler/innen-Befragung zur Unterrichtsqualität» (S01a - d) bei Ihren Schüler/innen eine Rückmeldung einholen, können Sie damit überprüfen, ob die Einschätzungen übereinstimmen. Sollte es zu grossen Diskrepanzen zwischen Ihrer Wahrnehmung und derjenigen der Schüler/innen kommen, kann dies ein wichtiger Ansatzpunkt für die Verbesserung Ihres Unterrichts sein.

Autor/Autorin: Andreas Helmke, Gerold Brägger

Umfang/Länge: 6 Seiten

Fächer: alle Fächer

Stufen: alle Stufen

L03 Beobachtungsbogen für gegenseitige Unterrichtsbesuche – Besonders geeignet für Unterrichtshospitationen mit anschliessender kollegialer Rückmeldung

In Kombination mit der Schüler/innenbefragung zur Unterrichtsqualität (S01a - d) und/oder der Selbsteinschätzung (L02) kann die bewusste Wahrnehmung unterschiedlicher Perspektiven die eigene Sichtweise bereichern. Weitere Unterrichtsbeobachtungsbogen mit Fokus Integrative Förderung (L36 und L37).

Autor/Autorin: Andreas Helmke

Umfang/Länge: 2 Seiten

Fächer: alle Fächer

Stufen: alle Stufen

L17 Beispiele von Beobachtungsaufträgen für Unterrichtsbesuche

Autor/Autorin: Gerold Brägger, Verena von Aesch

Umfang/Länge: 2 Seiten

Fächer: alle Fächer

Stufen: alle Stufen

Feedbackinstrumente zur Unterrichtsqualität in Deutsch, Englisch und Mathematik

Selbsteinschätzungsbogen für Lehrpersonen

L09 Selbsteinschätzung zum Mathematikunterricht

In Kombination mit einer Schüler/innenbefragung zum Mathematikunterricht (S05a, b, c) kann der Vergleich mit der Sichtweise der Lernenden zu interessanten Erkenntnissen zum eigenen Unterricht und zum Unterrichtserleben der Lernenden führen.

Autor/Autorin: Andreas Helmke, Gerold Brägger, Wolfgang Wagner

Umfang/Länge: 4 Seiten

Fächer: Mathematik

Stufen: 3. Stufe, 4. Stufe, 5. Stufe, 6. Stufe, 7. Stufe, 8. Stufe, 9. Stufe, 10. Stufe, 11. Stufe, 12. Stufe, 13. Stufe

L07 Selbsteinschätzung zum Englischunterricht

In Kombination mit dem Schüler/innenbefragung zum Englischunterricht (S04 b, c, d) kann der Vergleich mit der Sichtweise der Lernenden zu interessanten Erkenntnissen zum eigenen Unterricht und zum Unterrichtserleben der Lernenden führen.

Autor/Autorin: Andreas Helmke, Gerold Brägger, Wolfgang Wagner

Umfang/Länge: 4 Seiten

Fächer: Englisch

Stufen: 3. Stufe, 4. Stufe, 5. Stufe, 6. Stufe, 7. Stufe, 8. Stufe, 9. Stufe, 10. Stufe, 11. Stufe, 12. Stufe, 13. Stufe

L05 Selbsteinschätzung zum Deutschunterricht

Falls Sie gleichzeitig mit dem Fragebogen „Schüler/innen-Feedback zum Deutschunterricht (S03b, c, d) bei Ihren Schüler/innen eine Rückmeldung einholen, erlaubt Ihnen dies ein Überprüfen, ob die Einschätzungen übereinstimmen. Sollte es zu grossen Diskrepanzen zwischen Ihrer Wahrnehmung und derjenigen der Schüler/innen kommen, kann dies ein wichtiger Ansatzpunkt für die Verbesserung Ihres Unterrichts sein.

Autor/Autorin: Andreas Helmke

Umfang/Länge: 4 Seiten

Fächer: Deutsch

Stufen: 3. Stufe, 4. Stufe, 5. Stufe, 6. Stufe, 7. Stufe, 8. Stufe, 9. Stufe, 10. Stufe, 11. Stufe, 12. Stufe, 13. Stufe

Überprüfte Qualitätsmerkmale

  • Verständlichkeit
  • Gliederung
  • Störungen im Unterrichtsablauf
  • Fehlerkultur
  • Anforderungen
  • Interessantheit und Nützlichkeit des Fachs
  • Hilfe und Unterstützung
  • Unterrichtsklima
  • Einbezug der Klasse und Gruppenarbeit

Zu den Schlüsselfaktoren einer guten und umsichtigen Klassenführung zählen: präzise Regeln für die Zusammenarbeit der Schüler untereinander entwickeln, Verantwortlichkeit der Schüler stärken, Effizienz der Klassen- und Gruppenführung, Zeitnutzung, Störungsprävention, frühzeitige Vereinbarung und konsequente Durchsetzung von Regeln.

Die Instrumente ermöglichen eine Standortbestimmung aus Sicht der Lernenden und der Lehrenden. Sie eignen sich für den Einsatz in der Schule oder in einem Stufen-, Fach- oder Jahrgangsteam. Die Ergebnisse können benutzt werden, um gemeinsame Strategien zur Förderung des Lernklimas in den Klassen zu entwickeln.

Feedbackinstrumente für Schüler/innen

L31 Feedback-Kurzformen zum Klassenklima

Zehn verschiedene Kurzfeedbackformen. Je nach Instrument werden zwischen 10 und 30 Min. für ein Feedback benötigt.

Autor/Autorin: Cornelia Möhlen, Gerold Brägger, Regula Widmer

Umfang/Länge: 12 Seiten

Fächer: alle Fächer

Stufen: alle Stufen

Instrumente für Lehrpersonen

L11a Selbsteinschätzung zur Klassenführung – Reflexion über die eigene Klassenführung, Vorbereitung auf eine kollegiale Unterrichtsvisitation

In Kombination mit dem Instrument L11b (Beobachtungsbogen zur Klassenführung) für die gegenseitige Visitation geeignet.

Autor/Autorin: Andreas Helmke, Gerold Brägger, Ludger Brüning, Wolfgang Wagner

Umfang/Länge: 2 Seiten

Fächer: alle Fächer

Stufen: alle Stufen

L11b Beobachtungsbogen zur Klassenführung – Hilfsmittel für die Kollegiale Visitation zum Thema Klassenführung, dient als Grundlage für das anschliessende Auswertungsgespräch

Der Beobachtungsbogen lässt sich sehr gut in Kombination mit dem Instrument L11a (Selbsteinschätzung zur Klassenführung) einsetzen.

Autor/Autorin: Andreas Helmke, Gerold Brägger, Ludger Brüning, Wolfgang Wagner

Umfang/Länge: 2 Seiten

Fächer: alle Fächer

Stufen: alle Stufen

Artikel zum Thema Klassenführung

Classroom-Management: Voraussetzung für guten Unterricht

Dieser Artikel behandelt die Wichtigkeit des Classroom-Managements. Dies schafft ein geordnetes Klassenzimmer, in dem positive Beziehungen zwischen Lehrpersonen und Lernenden aufkeimen können.

Autor/Autorin: Christoph Eichhorn

Herkunft: Die Grundschulzeitschrift, Nr. 251, Friedrich Verlag

Umfang/Länge: 4 Seiten

Fächer: alle Fächer

Stufen: alle Stufen

Classroom Management im Kindergarten und in der Vorschule

In diesem Dokument wird die Organisation des Klassenzimmers und der Arbeitsaufträge mit Hilfe von Farben vorgestellt. Dieses Konzept wurde von einer Kindergärtnerin erprobt und für Vorschule und Unterstufe entwickelt.

Autor/Autorin: Anita Gschwend

Umfang/Länge: 4 Seiten

Fächer: alle Fächer

Stufen: Kindergarten/Vorschule

Ruhe und Konzentration schaffen - Klassenmanagement im individualisierten Unterricht

In diesem Fachartikel finden Sie eine Anleitung zu den Bedingungsfaktoren eines erfolgreichen Klassenmanagements. Ausserdem sind darin Hinweise auf weiterführende Literatur und Praxishilfen enthalten.

Autor/Autorin: Ludger Brüning

Umfang/Länge: 3 Seiten

Fächer: alle Fächer

Stufen: alle Stufen

Erziehungsziel: Kooperation – Soziale Voraussetzungen für Kooperatives Lernen schaffen

In diesem Fachartikel werden die nötigen sozialen Voraussetzungen für Kooperatives Lernen und deren Umsetzung analysiert. Dafür wird die Förderung der Selbst- und Fremdeinschätzung sowie grundlegende Elemente eines Schulcurriculums betrachtet.

Autor/Autorin: Ludger Brüning, Tobias Saum

Herkunft: PÄDAGOGIK 9/04, lizensiert für IQES online © Verlagsgruppe Beltz

Umfang/Länge: 5 Seiten

Fächer: alle Fächer

Stufen: alle Stufen

Soziale Kompetenzen in der Klasse erwerben

Wie man Regeln und Verantwortung für alle Schüler zum Thema macht, ist in diesem Fachartikel beschrieben. Dabei wird die Idee eines schulweiten Konzepts angesprochen. Damit soll das Regel- und Verantwortungsbewusstsein gestärkt werden.

Autor/Autorin: Ludger Brüning, Tobias Saum

Herkunft: Friedrich Jahresheft 2009. Friedrich Verlag, 2009

Umfang/Länge: 4 Seiten

Fächer: alle Fächer

Stufen: alle Stufen

Störungsfrei unterrichten

Dieser Fachartikel zeigt auf, wie der Unterricht durch die Orientierung an Regeln und Routinen zu einem für Lernende wie Lehrende befriedigenden Prozess werden kann. Klassenmanagement wird dabei als Basis erfolgreicher Lehr- und Lernprozesse beschrieben.

Autor/Autorin: Ludger Brüning

Herkunft: Praxis Schule, Nr. 4/2010

Umfang/Länge: 5 Seiten

Fächer: alle Fächer

Stufen: alle Stufen

Umgang mit Störungen – Das Bumping Modell

Wie mit Störungen umgegangen werden kann, wird in diesem Text anhand des Bumping Modells erklärt. Zentral ist dabei ein stufenweises Vorgehen für Störungen im Unterricht. Angefangen mit einer niederschwelligen Reaktion ohne Sanktionen bis zur schriftlichen Vereinbarung mit den Lernenden.

Autor/Autorin: Barrie Bennett, Karlheinz Schülin, Peter Smilanich

Umfang/Länge: 8 Seiten

Fächer: alle Fächer

Stufen: alle Stufen

Eine positive Lernatmosphäre schaffen

Was kann ich tun, damit im Schulhaus und in meinem Klassenzimmer eine positive Atmosphäre entsteht? Ideen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Fortbildungen für schulentwicklung.ch in Winterthur.

Autor/Autorin: Ludger Brüning, Tobias Saum

Umfang/Länge: 3 Seiten

Fächer: alle Fächer

Stufen: alle Stufen

Buchtipp

Christoph Eichhorn:
Classroom-Management:
Wie Lehrer, Eltern, und Schüler guten Unterricht gestalten.
Klett Cotta, 2012; 5. Aufl. ISBN 978-3-608-94534-8

Gute Schulen zeichnen sich dadurch aus, dass sie Schülerinnen und Schüler beim Erwerb von Kompetenzen unterstützen, die sie zum eigenverantwortlichen Lernen befähigen. Diese überfachlichen Schlüsselkompetenzen und lernförderlichen Haltungen beinhalten u. a.: positive Einstellungen zur Schule und zum Lernen, leistungsbezogenes Selbstvertrauen, Lernmotivation, Methoden-, Kommunikations- und Kooperationskompetenzen.

Die Instrumente ermöglichen Schulen eine konkrete Bestandsaufnahme der Lernvoraussetzungen (Stärken und Schwierigkeiten der Lernenden). Gleichzeitig ermöglichen sie eine Einschätzung der Wirkungen von Entwicklungsprojekten im Rahmen einer unterrichtzentrierten Qualitätsentwicklung.

Instrumente für Lehrpersonen

L15 Selbsteinschätzung zu Lernkompetenzen und Wirkung des Unterrichts (Mathematik)

Fokus auf der Frage, ob in der Selbsteinschätzung der Lehrperson der Unterricht dazu beigetragen hat, dass die Schüler aktiviert wurden und wichtige Arbeits-, Lern- und Kommunikationstechniken anwenden oder erwerben konnten.

Autor/Autorin: Andreas Helmke

Umfang/Länge: 5 Seiten

Fächer: Mathematik

Stufen: 3. Stufe, 4. Stufe, 5. Stufe, 6. Stufe, 7. Stufe, 8. Stufe, 9. Stufe, 10. Stufe, 11. Stufe, 12. Stufe, 13. Stufe

Neun Qualitätsmerkmale von Beurteilung

Grafik Beurteilungspraxis. Qualitätsmerkmale der Beurteilung: 1. Förderorientierung. 2. Bewusster Umgang mit Bezugsnormen. 3. Lern- und Leistungssituation entflechten. 4. Alle Beteiligten einbeziehen. 5. Orientierung an Lernzielen und Kompetenzen. 6. Transparente Beurteilung. 7. Erweitertes Leistungsverständnis. 8. Erweiterte Prüfungsformen. 9. Kohärente Praxis.

1. Förderorientierung

Der nachhaltig wirksamste Effekt auf die Lernleistungen, so ergab eine vergleichende Analyse von 580 Einzelstudien, ist der formativen Leistungsbewertung zu verdanken. Geben Lehrpersonen regelmässig Feedback zum individuellen Lernfortschritt und zum Lernverhalten, so sind mit großer Häufigkeit verbesserte Lernerfolge zu verzeichnen, selbst bei lernschwachen Schüler/innen. Positiv auf die Lernbereitschaft und -effektivität wirken sich überdies verschiedene Formen von Partner- und Selbstbewertung aus (vgl. Black/ Wiliam 1998, zit. in Stern 2008)

2. Umgang mit Bezugsnormen

Die Lehrpersonen beurteilen aufgrund von transparenten Bezugsnormen. Es ist für die Lernenden sichtbar, auf welche Normen bei einer Leistungsbeurteilung Bezug genommen wird. Formative Beurteilungen orientieren sich an der lernzielorientierten Bezugsnorm (Sachnorm) und an der individuellen Bezugsnorm. Summative Beurteilungen (mit Notengebung) orientieren sich an Lernzielen (und nicht an Klassendurchschnitten). Die Prüfungen werden lernzielorientiert gestaltet.

3. Lern- und Leistungssituation entflechten

Für die Lernenden ist immer klar, ob sie sich in einer Lernsituation oder in einer Prüfungssituation befinden. Der überwiegende Teil des Unterrichts besteht aus angstfreien Lernsituationen, in denen die Schülerinnen und Schüler Fehler machen und daraus lernen dürfen.

4. Einbezug aller Beteiligten

Beurteilungen erfolgen im Dialog mit den Lernenden und mit den Eltern. Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich an der Entwicklung von Beurteilungskriterien und schätzen ihre Leistungen und Kompetenzen oft auch selber ein.

5. Orientierung an Lernzielen und Kompetenzen

Geprüft wird das Erreichen von Lernzielen. Die Lernziele sind als Fähigkeiten formuliert: «Ich kann …».

6. Transparente Beurteilung

Den Schüler/innen werden die Lernziele und Beurteilungskriterien am Anfang einer Lerneinheit transparent gemacht. Wenn die Lernenden wissen, was von ihnen erwartet wird, wenn sie begreifen, welche Leistungen sie erbringen sollen und können, und wenn sie schliesslich auch noch den Sinn dieser Ziele verstehen, dann sind die Chancen gross, dass sie motiviert bei der Sache sind und bleiben.

7. Erweitertes Leistungsverständnis

In allen Fächern können Lernende fachlich-inhaltliche, methodisch-strategische, persönliche und sozial-kommunikative Leistungen erbringen

8. Erweiterte Prüfungsformen

Eine Formen- und Methodenvielfalt der Prüfungsaufgaben ermöglicht, unterschiedliche Kompetenzen der Lernenden ganzheitlich zu beurteilen: handlungsorientierte Prüfungsformen (z.B. Vorträge, Problemlösung in Gruppen, Vorgehen bei der Textüberarbeitung), produktorientierte Prüfungsformen mit Bewertung von Arbeitsergebnissen (z.B. Projektergebnisse, Informationsplakate, Texte, Briefe, Geschichten) und prozessorientierte Prüfungsformen und Lerndokumentationen (z.B. Portfolio, Lernjournale, Standortbestimmung in längeren selbständigen Lern- und Arbeitsphasen).

9. Kohärente Praxis

Die Lehrpersonen einer Schule sprechen sich untereinander ab, damit eine vergleichbare und nachvollziehbare Beurteilungspraxis entsteht. Sie einigen sich auf gemeinsame Beurteilungsgrundsätze (z.B. Umgang mit den Bezugsnormen der Beurteilung, Einbezug der Beteiligten, Transparenz). In den Stufen- oder Fachteams werden Beurteilungskriterien und -masstäbe vereinbart (z.B. gemeinsames Festlegen von Kriterien für Lernkontrollen, Gewichtung der Anforderungsbereiche bei Prüfungen, Festlegung der Punkte-Noten-Zuordnung). Sie bauen ein gemeinsames Repertoire an Prüfungsformen und -aufgaben auf.

Hinweis: Es ist ein hoher Anspruch, allen neun Qualitätsmerkmalen gerecht zu werden. Bei Entwicklungsprojekten geht es nicht darum, perfekt zu sein, sondern in kleinen Schritten besser zu werden. Das gilt auch für den Aufbau einer gemeinsamen Beurteilungspraxis. Beschränken Sie sich auf eine Auswahl von Qualitätsmerkmalen und passen Sie den Fragebogen für die Evaluation entsprechend an.

Standortbestimmung zur Beurteilungspraxis

Online-Fragebogen, um die Lehrpersonen zum aktuellen Stand der gemeinsamen Beurteilungspraxis zu befragen.
L59 Selbstreflexion und Standortbestimmung zur Beurteilungspraxis – Instrument für Selbstreflexion und Standortbestimmung in Unterrichtsteams/ pädagogischen Teams

Eine Beurteilungspraxis zu pflegen, die allen Qualitätsansprüchen gerecht wird, ist anspruchsvoll. Im Alleingang bearbeitet, kann dies zu Frustrationen führen. Es wird empfohlen, die Beurteilungspraxis zusammen mit kritischen Freundinnen/Freunden oder in einem Team mit guter Vertrauensbasis weiterzuentwickeln. Gehen Sie nicht alle Qualitätsbereiche gleichzeitig an sondern wählen Sie bewusst aus.

Autor/Autorin: Gerold Brägger, Markus Mauchle

Umfang/Länge: 7 Seiten

Fächer: alle Fächer, Überfachliche Kompetenzen

Stufen: 3. Stufe, 4. Stufe, 5. Stufe, 6. Stufe, 7. Stufe, 8. Stufe, 9. Stufe, 10. Stufe, 11. Stufe, 12. Stufe, 13. Stufe

Evaluationsinstrumente zur Beurteilung aus dem QUIMS-Projekt (Qualität in multikulturellen Schulen)

Lehrerinnen und Lehrer, die mit Methoden des Kooperativen Lernens unterrichten, stoßen bei der Leistungsbewertung auf neue Fragen:

Item Pool S102: Befragung der ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Oberstufe

Der Item-Pool enthält rund 80 Fragen zu wichtigen Qualitätsbereichen der Schule und des Unterrichts. Wählen Sie daraus die für Sie bedeutsamen Fragen aus und stellen Sie Ihren eigenen Fragebogen zusammen.

Zum Instrument S102 im Evaluationscenter

S102 Item Pool: Befragung der ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Oberstufe

Fragebogen zur Befragung von ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Oberstufe.

Autor/Autorin: Claudia Erismann, Gerold Brägger, Markus Mauchle, Sekundarschule Bürglen, Werner Aebischer

Umfang/Länge: 8 Seiten

Fächer: alle Fächer

Stufen: alle Stufen

Qualitätsbereiche

  • Schulklima und Klassenklima
  • Vermittlung von Lernkompetenzen
  • Vermittlung von Kooperations- und Kommunikationskompetenz
  • Lernerfolg in einzelnen Fächern
  • Erfolg beim Wechsel in die nachfolgende Ausbildungsstufe
  • Unterstützung durch die Schule bei der Berufswahl und beim Übertritt in weiterführende Schulen

Die Fragebogen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von: BZG Bildungszentrum Gesundheit Basel-Stadt, Charles Graf – Bereich deutsche Berufsbildung der Autonomen Provinz Bozen, Helga Huber – Landesfachschule für Sozialberufe «Hannah Arendt» Bozen, Luis Elsler – Landesberufsschule Schlanders, Südtirol – Dienststelle Gymnasialbildung Kanton Luzern, Urs Keller

QUIMS-Schwerpunkt C »Förderung und Beurteilen, mit Fokus auf Sprache«

Ratingkonferenz zum QUIMS-Schwerpunkt C «Förderung und Beurteilen, mit Fokus auf Sprache»

In diesem Dokument finden Sie eine Anleitung zur Durchführung einer Ratingkonferenz zum QUIMS-Schwerpunkt C «Förderung und Beurteilen, mit Fokus auf Sprache». Im Anhang sind unterstützende Kopiervorlagen zur Verfügung gestellt.

Autor/Autorin: Volksschulamt Kanton Zürich

Umfang/Länge: 23 Seiten

Fächer: alle Fächer

Stufen: alle Stufen

Ratingkonferenz zur gemeinsamen Beurteilungskultur (QUIMS)

Ratingkonferenz für das Kollgium - Auszug aus der Broschüre «Mit Leitsätzen zu einer gemeinsamen Beurteilungskultur»

Autor/Autorin: Volksschulamt Kanton Zürich

Umfang/Länge: 2 Seiten

Fächer: alle Fächer

Stufen: alle Stufen

Fördern und Beurteilen

Befragungen zum Qualitätsmerkmal 4: »Die Lehrpersonen beurteilen das Lernen der Schülerinnen und Schüler formativ und sie fördern das Lernen differenzierend.«

Sprachförderung

Lesegewohnheiten in der Freizeit, Leseunterricht in der Klasse

Förderung der Integration

Fragen zu Schulerfolg und Integration von mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern, Kooperation im Bereich der Kurse für heimatliche Sprache und Kultur

S64 – Leitfadengestütztes Gruppeninterview mit Lehrpersonen zur internen Evaluation im HSK-Bereich

Stufenübergang

Befragungen zum Qualitätsmerkmal 8:
»Die Schule unterstützt die Kinder und Jugendlichen in den Stufenübergängen dabei, herausfordernde Ziele zu erreichen.«

Standortbestimmung der Schulentwicklung im Bereich QUIMS

Mehr zum Programm QUIMS

QUIMS-Qualitätsmerkmale zum Handlungsfeld Sprachförderung

Die vorliegende Broschüre der Bildungsdirektion Kanton Zürich dient als Orientierungshilfe für Schulen, die zur Sprachförderung ihren Ist-Zustand erheben und bewerten wollen. Sie eignet sich auch als Instrument, um entsprechende Massnahmen zu planen, die Fortschritte in der pädagogischen Schulentwicklung zu beobachten und regelmässig die Zielerreichung zu überprüfen.

Autor/Autorin: Bildungsdirektion Kanton Zürich, Volksschulamt, kantonales QUIMS-Team

Umfang/Länge: 36 Seiten

Fächer: alle Fächer

Stufen: alle Stufen

QUIMS-Qualitätsmerkmale zu den Handlungsfeldern Schulerfolg und Integration

In diesem Themenheft geht es um Qualitätsmerkmale in den Handlungsfeldern «Förderung des Schulerfolgs» und «Förderung der Integration». Es kann als Arbeitsinstrument für die Schulentwicklung eingesetzt werden.

Autor/Autorin: Bildungsdirektion Kanton Zürich, Volksschulamt, kantonales QUIMS-Team

Umfang/Länge: 37 Seiten

Fächer: alle Fächer

Stufen: alle Stufen

In Bremen werden geflüchtete Minderjährige direkt einer Regelschule zugewiesen. Im Rahmen des Regelunterrichts werden sie für den Erwerb der deutschen Sprache täglich in sogenannten Vorkursen stundenweise unterrichtet. Die Vorkurse werden mit den folgenden Fragebogen evaluiert. Weitere Informationen zu den Vorkursen in Deutsch für Flüchtlingskinder finden Sie auf der Seite der Senatorin für Kinder und Bildung Bremen.

Instrumentenübersicht: Evaluation des Fern- und Wechselunterrichts

Wegen der Schulschließungen infolge der Corona-Krise mussten die Schulen innert kürzester Zeit einen Fernunterricht aufbauen. Um das Konzept zu überprüfen und Anpassungen zu erarbeiten, ist es hilfreich, die Erfahrungen von Lehrpersonen, Schüler*innen und Eltern einzubeziehen. Auf dieser Seite sind einerseits Fragebogen von IQES online zu finden, andererseits stellen Schulen aus dem IQES-Netzwerk ihre eigenen Fragebogen zur Verfügung.

Fragebogen von IQES online

Fragebogen des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Wien

Sektion III – Bildungsentwicklung und Bildungsmonitoring, Abteilung III/5 – Qualitätsentwicklung und -sicherung

Diese Fragebogen wurden in Kooperation mit IQES online und mit wissenschaftlicher Begleitung entwickelt.

Fragebogen von Schulen aus dem IQES Netzwerk

Digitaler Berufsschulunterricht

Autor: Daniel Aschenberg, Lehrer an der Beruflichen Schule Holz, Farbe, Textil in Hamburg

Elternumfrage Fernunterricht

Quelle: Sekundarschule Pratteln

Weitere Ressourcen zum Fernunterricht aus dem IQES Netzwerk

Konzept Fernunterricht der Schule Zumikon

Das Konzept wurde erarbeitet, nachdem wegen der Corona-Pandemie sämtliche Schulen in der Schweiz schliessen mussten.

Fächer: alle Fächer

Stufen: 1. Stufe, 2. Stufe, 3. Stufe, 4. Stufe, 5. Stufe, 6. Stufe

Wissensaustausch und Vernetzung

Wenn Sie Ihre eigenen Fragebogen, Praxisbeispiele zum Fernunterricht, Erklärvideos oder anderes mehr auch anderen Schulen zur Verfügung stellen wollen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf: Wir veröffentlichen die Materialien als open content für alle.