Geführter Unterricht – Klassen leiten:

Frontalunterricht wird heute öfters schlecht geredet und zu Unrecht vernachlässigt. Dabei ist geführter Unterricht mit Plenumsphasen eine anspruchsvolle Unterrichtsform, die – wenn sie gut gemacht wird – die Schüler*innen aktiviert und das Selbstlernen unterstützt. Ähnlich anspruchsvoll (und häufig kein Thema in persönlichen oder kollegialen Fortbildungen) ist das Leiten einer Gruppe von höchst unterschiedlichen Kindern oder Jugendlichen. Das (Hin-)Führen von Klassen zu produktiven Lern- und Arbeitsgemeinschaften ist eine spannende Aufgabe, bei der ein breites Handlungsrepertoire hilft.

Direkte Instruktion

Wer die Schülerinnen und Schüler zu früh in die Selbständigkeit entlässt, lässt sie allein. Nur wer klar erklärt, geduldig fördert und zum Üben anhält, schafft die Basis für eigenverantwortliches Lernen. Für diesen Weg ist die Direkte Instruktion ideal. Denn wenn es gilt, neue Kompetenzen einzuführen, ist diese Unterrichtsform das Mittel der Wahl. Das bestätigt auch die Unterrichtsforschung.
Ludger Brüning und Tobias Saum stellen die Direkte Instruktion praxisnah und anschaulich dar. Sie zeigen, wie sie mit dem Kooperativen Lernen zu einem wirksamen, schüleraktivierenden Arrangement verbunden werden kann.
Die erste deutschsprachige Gesamtdarstellung. Eine Publikation gleichermaßen für Routiniers wie für Newcomer.

Klassenlehrerin-Klassenlehrer

Wer sich fragt, ob er oder sie eine gute:r Klassenlehrer:in ist, der sollte nicht nach dem Idealbild suchen. Sinnvoller scheint vielmehr die Frage, wie ein persönlich-stimmiges Verhalten aussehen bzw. wie es entwickelt werden könnte, Es geht bei diesem Thema um ein Spektrum von Handlungsoptionen für die Entwicklung und Reflexion eines Verhaltensrepertoires.