«Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun.»
Marie von Ebner-Eschenbach

Unterrichten:

Ein wesentliches Ziel eines zeitgemässen guten Unterrichts besteht in der Förderung von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen. Wie aber lassen sich im konkreten Unterricht Kompetenzen fördern? Wie kann in heterogenen Gruppen erfolgreicher Unterricht gestaltet werden? Welche lernrelevanten Faktoren unterstützen das selbstkompetente Lernen der Schülerinnen und Schüler?
Zwei Schüler an ihrem persönlichen Arbeitsplatz

Aufgaben

Aufgaben sind der Dreh- und Angelpunkt eines Unterrichts, der intelligentes Wissen und Können fördert. Ob Schülerinnen und Schüler motiviert und aktiv sich mit Themen beschäftigen, hängt in hohem Maß von den Aufgaben ab, die gestellt werden. Woran lässt sich erkennen, ob Aufgaben geeignet sind, um unterschiedliche Lernwege zu ermöglichen? Was zeichnet lernwirksame Aufgaben aus? Wie können Aufgaben so gestaltet werden, dass mit ihnen mehrere Kompetenzniveaus angesprochen werden können?
Lehrerin bespricht mit Schüler seine Leistungsbeurteilung

Kompetenzorientierte Leistungsbeurteilung

Warum brauchen wir neue Formen der Leistungsbeurteilung? Die Lehr- und Lernkultur an vielen Schulen hat sich verändert. Aktivierende, handlungsorientierte, individuelle und kooperative Lernformen verlangen zwingend nach neuen Formen der Leistungsbeurteilung. Durch die Orientierung an Kompetenzen, wie sie in den neuen Lehr- und Bildungsplänen formuliert wird, ergeben sich ebenfalls neue Anforderungen an, aber auch erweiterte Möglichkeiten für die Leistungsbewertung. Und nicht zuletzt haben sich in der schulischen Praxis neue Formen etabliert, wie z. B. Portfolios oder Beurteilungsraster.
Lehrer gibt an der Wandtafel direkte Instruktion

Direkte Instruktion

Wer die Schülerinnen und Schüler zu früh in die Selbständigkeit entlässt, lässt sie allein. Nur wer klar erklärt, geduldig fördert und zum Üben anhält, schafft die Basis für eigenverantwortliches Lernen. Für diesen Weg ist die Direkte Instruktion ideal. Denn wenn es gilt, neue Kompetenzen einzuführen, ist diese Unterrichtsform das Mittel der Wahl. Das bestätigt auch die Unterrichtsforschung. Ludger Brüning und Tobias Saum stellen die Direkte Instruktion praxisnah und anschaulich dar. Sie zeigen, wie sie mit dem Kooperativen Lernen zu einem wirksamen, schüleraktivierenden Arrangement verbunden werden kann. Die erste deutschsprachige Gesamtdarstellung. Eine Publikation gleichermaßen für Routiniers wie für Newcomer.

Beispiele guter Praxis

Viele Schulen haben begonnen, sich auf die persönlichen Voraussetzungen und Entwicklungsmöglichkeiten der einzelnen Schülerinnen und Schüler auszurichten. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Unterschiedlichkeit der Lernenden als positive pädagogische Herausforderung anzunehmen: Alle sollen im Unterricht «mitkommen», mit Freude lernen und individuell bestmögliche Leistungen erreichen können. Die Wege, wie Schulen diese Ziele anstreben, sind ebenso unterschiedlich wie die Begriffe, die dafür benutzt werden: Personalisiertes Lernen, kompetenzorientierter Unterricht, Lernlandschaften, binnendifferenzierter Unterricht, Arrangements für selbstkompetentes Lernen, – diese und weitere Begriffe stehen für neue (und auch altbewährte) pädagogische Konzepte, die Individualisierung und Gemeinschaftsbildung, Lernfreude und Lernerfolg gleichermassen anstreben und verknüpfen. Gemeinsam ist diesen Ansätzen, dass neue Formen der Unterrichtsorganisation, des selbständigen Lernens und der Lernbegleitung gesucht und erprobt werden. Ein lebendige Praxis ist an vielen Schulen entstanden, die sich in ihrer konkreten Umsetzung zu beschreiben lohnt. Wie Lernen gelingt – zur Nachahmung und Inspiration zum Selbererfinden ausdrücklich empfohlen: Unterrichtskonzepte von IQES-Partnerschulen