Interesse – Motivation – Zutrauen:

Interesse und Selbstmotivation ist eine Voraussetzung für engagiertes und erfolgreiches Lernen und Lehren. »An den Interessen der Schülerinnen und Schüler anknüpfen« ist deshalb eine Forderung an Schule und Unterricht–aber auch von Lehrerinnen und Lehrern an sich selbst. Was aber tun, wenn sich die Interessen nicht zeigen, wenn die Lernenden den Anforderungen im Unterricht »minimalistisch« begegnen? Interessen der Lernenden im Zusammenhang mit schulischen Themen liegen nicht auf der Hand. Sie sollten deshalb gemeinsam entdeckt werden. Die Beiträge zeigen praktikable Wege, wie an Interessen der Schüler:innen angeknüpft und selbstbestimmte Lernmotivation ermöglicht werden kann.

Den Beiträgen gemeinsam ist, dass Interessen von Schülerinnen und Schülern in der Regel nicht direkt zugänglich sind, dass es bestimmter Arrangements bedarf, Interessen für ein schulisches Thema zu entdecken und dass Schülerinnen und Schüler Interessen entwickeln können. Kurz: Es ist zusätzliche Arbeit, Interessen zu entdecken und – es macht die Arbeit leichter, wenn individuelle und gemeinsame Interessen das Lernen befördern und bewegen.

Artikel aus der Zeitschrift PÄDAGOGIK 2/19 & 5/19

Aus Schülerfragen werden Projekte
Eine offene Fragestunde als Startpunkt für interessenorientiertes Arbeiten in den Naturwissenschaften
Viele Schülerinnen und Schüler haben Fragen zu Zusammenhängen aus dem Bereich der Natur, die im regulären Naturwissen-schaftlichen Unterricht nicht oder nur selten beantwortet werden. Was geschieht, wenn man Schüler*innen ausdrücklich ermutigt, solche Fragen zu stellen? Und wenn man ihre Fragen dann auch ernst nimmt und im Unterricht gemeinsam nach Antworten sucht? Ein Bericht über ermutigende Erfahrungen.

Herkunft: PÄDAGOGIK 2/19, Lizensiert für IQES online © Verlagsgruppe Beltz

Umfang/Länge: 4 Seiten

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Stufen: alle Stufen

Über die Schwierigkeiten zu motivieren
Schülerinteressen im Gesellschaftslehre-Unterricht
Was fängt man mit einer Klasse an, die offensichtlich nicht das geringste Interesse an einer aktiven Mitarbeit hat? Die im betreffenden Fach lieber »in Ruhe« gelassen werden möchte? Wie findet man heraus, ob es etwas gibt, was die Schülerinnen und Schüler vielleicht doch interessieren könnte? Und wie kann man den Unterricht dann so organisieren, dass die Schüler »Feuer fangen« und »am Ball bleiben«?

Herkunft: PÄDAGOGIK 2/19, lizensiert für IQES online © Verlagsgruppe Beltz

Umfang/Länge: 4 Seiten

Fächer: alle Fächer

Stufen: alle Stufen

Welche Rolle spielt Motivation in der Leistungsförderung?
Selbstbestimmte Lernmotivation ermöglichen
Dass selbstbestimmtes Lernen die Motivation und damit Leistung von Lernenden in besonderem Maße fördert, ist unbestritten. Schule aber tut sich schwer, Selbstbestimmung im Unterrichtsalltag und selbst bei besonderen Lerngelegenheiten zuzulassen sowie Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zu mehr Autonomie zu begleiten. Ein Schlüssel dazu liegt im Handeln der Lehrpersonen: Wirkt es bei der Entwicklung individueller Lernwege eher unterstützend oder kontrollierend?

Herkunft: PÄDAGOGIK 5/19, Lizensiert für IQES online © Verlagsgruppe Beltz

Umfang/Länge: 4 Seiten

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Artikel aus der Zeitschrift PÄDAGOGIK 4/17 & 9/19

Schüler:innen etwas zutrauen: Die Beiträge beschreiben Arrangements, die Lehrkräften individuelles Zutrauen ermöglichen und ihnen beim Erlernen von Zutrauen helfen: Dabei geht es u.a. um Zutrauen beim kooperativen Lernen der Schüler, beim Begleiten von Lernprozessen durch den Lehrer, beim Aufbau von Selbstbewusstsein und Leistungsfähigkeit.

Schülern etwas zutrauen
Oder: Wie kann ich Vertrauen ins Zutrauen gewinnen?
Lehrer müssen ihren Schülern etwas zutrauen. Diese schlichte Feststellung wird niemand anzweifeln. Aber: Was ist das richtige Maß? Und was bedeutet das für den Schüler, aber auch für den Lehrer? Denn zum »zutrauen« gehört auch Kontrollverzicht «. Oder: Ist »zutrauen« nicht bloß eine Spielart von »vertrauen« und geht es in der Schule nicht vielmehr um Letzteres?

Herkunft: PÄDAGOGIK 4/17, Lizensiert für IQES online © Verlagsgruppe Beltz

Umfang/Länge: 4 Seiten

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Stufen: alle Stufen

Gruppenarbeit zutrauen und unterstützen
Warum Vertrauen gut und Kontrolle eben nicht besser ist
Gruppenarbeit ist aus einem zukunfts-orientierten Unterricht nicht wegzudenken. Zu ihrem Gelingen trägt bei, dass die Schüler frei und geschützt vor der Kontrolle des Lehrers arbeiten können. Was hat das Gelingen von Gruppenarbeit mit dem Zutrauen des Lehrers zu tun? Wie verhalten sich Zutrauen und Kontrolle zueinander? Und wieso sind die Vorbehalte gegen kooperatives Lernen immer noch verbreitet?

Herkunft: PÄDAGOGIK 4/17, Lizensiert für IQES online © Verlagsgruppe Beltz

Umfang/Länge: 4 Seiten

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Stufen: alle Stufen

Kreislauf zwischen Leistung, Selbsteinschätzung und Selbstwirksamkeitserwartungen
Quelle: Siefer, K., Leuders, T., Obersteiner, A.: »Das kann ich nicht – ich nehme lieber die leichteren Aufgaben«. In. PÄDAGOGIK 9/19, S. 40-43

Ver- und Zutrauen in der Schule
Psychologischer Hintergrund
Zutrauen stärkt Selbstvertrauen, Selbstvertrauen ist eine notwendige Bedingung für den Aufbau einer vertrauensbereiten Persönlichkeit und damit hat man im Leben viele Vorteile. Was müssen Lehrer bedenken, damit sie ihren Schülern Zutrauen mit dieser starken Wirkung entgegenbringen können? Welche Rolle spielt dabei das gegenseitige Vertrauen und wie können Lehrer das im Schulalltag ermöglichen?

Herkunft: PÄDAGOGIK 4/17, Lizensiert für IQES online © Verlagsgruppe Beltz

Umfang/Länge: 3 Seiten

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Stufen: alle Stufen

»Das kann ich nicht – ich nehme lieber die leichteren Aufgaben«
Der Zusammenhang von Leistung und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten in Mathematik
Die Leistung von Schülerinnen und Schülern hängt erheblich mit dem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zusammen, das wiederum ganz unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Welche typischen Zusammenhänge gibt es zwischen Selbstvertrauen und Leistung in Mathematik? Wie lassen sich Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Ausprägungen gezielt unterstützen?

Herkunft: PÄDAGOGIK 9/19, Lizensiert für IQES online © Verlagsgruppe Beltz

Umfang/Länge: 4 Seiten

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Artikel aus der Zeitschrift PÄDAGOGIK 7-8/07

Selbstreguliertes Lernen

Selbstreguliertes Lernen ist kein einheimischer Begriff der Schulpädagogik. Deshalb ist er auch in der Unterrichtsentwicklung vor Ort nicht so gebräuchlich wie andere Begriffe – wie beispielsweise Selbstständigkeit, Eigenverantwortliches Lernen, Lernkompetenz oder Selbstgesteuertes Lernen. Das Konzept des Selbstregulierten Lernens entstammt der Pädagogischen Psychologie. Anders als in schulpädagogischen Konzepten werden hier insbesondere Maßnahmen zur Zielerreichung des Lernens aber auch Aspekte wie Motivation und Emotion sowie die Kenntnis von metakognitiven Strategien diskutiert – ein komplexes und voraussetzungsreiches Bündel von Kompetenzen und Wissen.

Selbstreguliert lernen
Konzept – Befunde – Erfahrungen
Selbstregulation, Selbständigkeit, Lernkompetenz … drei Begriffe, die die Seite des Lernens, die Seite des Schülers im Lehr-Lern-Prozess stark machen. Welches Konzept steht hinter dem Begriff der Selbstregulation und wie verhält sich dieses zu ähnlich akzentuierten Konzepten? Die Einführung fragt, was wir über Selbstregulation und ihre Wirkung wissen und verdeutlicht den besonderen Nutzen dieses Konzepts für die Unterrichtsentwicklung.

Herkunft: PÄDAGOGIK 7-8/07, Lizensiert für IQES online © Verlagsgruppe Beltz

Umfang/Länge: 6 Seiten

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Kompetenzraster – Checklisten –Wochenpläne
Individualisierung und Selbstregulation im Jahrgang 5 einführen
Wie können Kompetenzraster helfen, den Lernprozess selbst zu steuern und den Lernstand selbst zu beschreiben? Wie müssen die entsprechenden Materialien und Trainingsmöglichkeiten gestaltet sein? Vor zwei Jahren wurde das Lernen an der Max-Brauer-Schule neu organisiert. Der Beitrag beschreibt Erfahrungen bei der Einführung von Selbstreguliertem Lernen und zeigt, wie Kompetenzraster dabei helfen können.

Herkunft: PÄDAGOGIK 7-8/07, Lizensiert für IQES online © Verlagsgruppe Beltz

Umfang/Länge: 6 Seiten

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Stufen: alle Stufen

Bilanz- und Zielgespräche
Rückmeldung und Bewertung auf der Basis von Selbsteinschätzung, Logbuch und Zielvereinbarung
Selbstreguliertes Lernen erfordert kontinuierliche Rückmeldung, Beratung und eine am einzelnen Lernenden orientierte Bewertung. Bilanz- und Zielgespräche sind differenzierte Verfahren, mit denen Lehrer, Schüler und Eltern diesen Prozess gestalten können. Wie werden Bilanz- und Zielgespräche vorbereitet, welche Prozessbegleitung ist dafür erforderlich, wie werden sie umgesetzt und welche Erfahrungen liegen vor?

Herkunft: PÄDAGOGIK 7-8/07, Lizensiert für IQES online © Verlagsgruppe Beltz

Umfang/Länge: 4 Seiten

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