Anmelden

Direkte Instruktion

von Ludger Brüning und Tobias Saum

Wer die Schülerinnen und Schüler zu früh in die Selbständigkeit entlässt, lässt sie allein. Nur wer klar erklärt, geduldig fördert und zum Üben anhält, schafft die Basis für eigenverantwortliches Lernen. Für diesen Weg ist die Direkte Instruktion ideal. Denn wenn es gilt, neue Kompetenzen einzuführen, ist diese Unterrichtsform das Mittel der Wahl. Das bestätigt auch die Unterrichtsforschung.
Ludger Brüning und Tobias Saum stellen die Direkte Instruktion praxisnah und anschaulich dar. Sie zeigen, wie sie mit dem Kooperativen Lernen zu einem wirksamen, schüleraktivierenden Arrangement verbunden werden kann.
Die erste deutschsprachige Gesamtdarstellung. Eine Publikation gleichermaßen für Routiniers wie für Newcomer. Mit einem Vorwort von Andreas Helmke.

Gesamte Publikation herunterladen


Direkte Instruktion - Kompetenzen wirksam vermitteln
nur für registrierte Benutzer/innen
PDF-Dokument / 140 Seiten


 

 

Einzelne Kapitel und Checklisten herunterladen

1. Die Direkte Instruktion in der Übersicht
Überblick über den Ablauf der einzelnen Phasen der Direkten Instruktion.
 

2. Verständlich erklären
Im Unterricht und besonders in der Direkten Instruktion ist es wichtig, dass die Lehrperson gut erklären kann. Hier ist beschrieben, worauf man achten muss und wie man lernt, verständlich zu erklären.
 
Checkliste: Verständlich erklären
Die Kriterien für das verständliche Erklären übersichtlich zusammengefasst.
 

3. Mit Modellen lernen
Das Lernen mit Modellen bietet grosse Vorteile, z. B. wenn es um den Erwerb von Kompetenzen geht. Im Kapitel 3 wird gezeigt, welche Möglichkeiten es gibt, den Schüler/-innen Modelle zu geben, die ihnen beim Lernen helfen.
 

4. Was haben die Lernenden verstanden?
Die Lehrperson sollte immer wieder versuchen, herauszufinden, welche Wirkung ihr Unterricht bei den Schüler/-innen erreicht. Hier werden verschiedene Methoden dafür beschrieben.
 
Checkliste: Wie kann ich überprüfen, was die Schüler/innen verstanden haben?
Liste von Methoden, um das Verständnis in den verschiedenen Phasen des Unterrichts zu überprüfen.
 

5. Den Lernenden Feedback geben
Hier geht es darum, wie man den Schülerinnen und Schülern Informationen zu ihrem Lernstand gibt. Diese Form des Feedbacks ist sehr lernwirksam, wie z. B. Hattie immer wieder betont.
 
Checkliste: Den Schülern und Schülerinnen Feedback geben
In dieser Liste sind die Aspekte zusammengestellt, die bei der Rückmeldung an die Schüler/innen berücksichtigt werden sollten.
 

6. Lernaufgaben: Progression und Differenzierung in den Übungsphasen.
Die Aufgaben sollten zu Beginn einfach sein und dann immer komplexer werden. Damit sie den unterschiedlichen Fähigkeiten und Lernständen der Schüler/innen gerecht werden, müssen unterschiedlich schwierig sein. Hier bekommen Sie Hilfestellungen für die Formulierung von guten Aufgaben.
 
Checkliste: Gute Lernaufgaben für das angeleitete Üben
In dieser Liste sind die Merkmale guter Lernaufgaben für die Phase des angeleiteten Übens zusammengestellt.
 

7. Wiederholung im Rahmen der Direkten Instruktion
Die Wiederholung des bisher Gelernten ist unverzichtbar, um die angeeigneten Kenntnisse und Fähigkeiten zu festigen und darauf aufbauend im Stoff weiterzugehen. Darum ist der Wiederholung ein eigenes Kapitel gewidmet.
 

8. Intelligent unterrichten: Balance der Dramaturgie
Die Direkte Instruktion bietet grosse Möglichkeiten und Chancen für den Unterricht. Sie ist aber dennoch nicht für jedes Lernziel geeignet. In diesem Kapitel wird der Rahmen für ihre Anwendung abgesteckt und auch ihre Grenzen dargestellt.
 

9. Die Wirksamkeit der Direkten Instruktion im Spiegel der empirischen Forschung
Hier werden verschiedene Studien dargestellt, in welchen die Wirksamkeit der Direkten Instruktion untersucht worden ist. Die Unterrichtsform erweist sich als sehr lernwirksam, sofern sie mit Blick auf Lernziele und Unterrichtssituation angemessen eingesetzt wird.
 

10. Die Entwicklung der Direkten Instruktion
Seit den 1960er Jahren wird mit dem Begriff «Direkte Instruktion» eine bestimmte, in sich abgeschlossene Unterrichtskonzeption verbunden. Die Autoren zeichnen in diesem Kapitel die Entwicklung des Konzepts in der Fachwelt und in der Praxis nach.
 

11. Lerntheoretische Hintergründe
Auf Basis lerntheoretischer Grundlagen wird erklärt, warum die Direkte Instruktion eine der wirksamsten Unterrichtsformen ist.
 

12. Der nächste Schritt ... (Planungshilfe)
Diese Planungsvorlage hilft dabei, den Unterricht nach den Grundsätzen der Direkten Instruktion vorzubereiten und umzusetzen.
 

Zu den Autoren

Prof. Dr. Andreas Helmke gehört zu den führenden Experten der Unterrichtsforschung. Von 1982 bis 1992 war er Mitarbeiter von Franz E. Weinert am Max-PlanckInstitut für psychologische Forschung, von 1993-2013 Professor für Entwicklungspsychologie an der Universität Koblenz-Landau.

Tobias Saum ist Lehrer für Deutsch und Philosophie an der Gesamtschule Haspe in Hagen (NRW), war als Fachmoderator und Fachberater für die Bezirksregierung Arnsberg tätig und ist Fachleiter am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (Gy/Ge) in Hagen.

Ludger Brüning ist Lehrer für Deutsch, Geschichte und Sozialwissenschaften an der Gesamtschule Haspe, in Hagen (NRW). Daneben ist er in der Lehrerfortbildung im Bereich Unterrichtsentwicklung tätig.



«Kooperatives Lernen ist einem individuellen Lernen und einem Lernen im Wettbewerb überlegen und hat insofern einen großen Einfluss auf die schulische Leistung der Lernenden. Es entfaltet vor allem dann seine Wirksamkeit, wenn es in Kombination mit einer direkten Instruktion eingesetzt wird.»

John Hattie, Klaus Zierer: Visible Learning – Auf den Punkt gebracht. Baltmannsweiler 2018, S.114
 


Gelingensbedingungen des Direkten Unterrichts
Highslide JS
Gelingesbedingungen der Direkten Instruktion
 

Differenzieren in den Übungsphasen
Highslide JS
Differenzieren in den Übungsphasen

 

Weiterbildung

Mit Direkter Instruktion nachhaltig unterrichten

Erhalten Sie einen Überblick über den Prozess der Direkten Instruktion und dessen Gelingensbedingungen. Sie lernen Scaffolding, Lautes Denken und Differenzierung an Modellen kennen und üben diese selbst ein. Praktische Unterrichtsbeispiele zeigen Möglichkeiten auf, die Direkte Instruktion mit dem Kooperativen Lernen zu verbinden.

Freitag/Samstag, 22./23. Mai 2020
in Winterthur

weitere Informationen und Anmeldung