Menschen im Krieg:

In der Ukraine herrscht Krieg. Jeden Morgen wachen dort Menschen auf und denken, sie hätten einen Albtraum. Aber leider ist es die Realität. Auch wenn es traurig ist und uns verstört: es ist menschlich, wenn wir nicht die Augen verschließen, sondern um Verstehen und Mitgefühl ringen. Gerade jetzt ist es wichtig, den Opfern des Krieges ein Gesicht zu geben und ihre Geschichten zu hören. Gerade jetzt geht es um kritisches Denken und sich informieren. Denn im Verstehen und einander Zuhören liegt die Kraft der Solidarität.

Worum geht es?

Der Krieg in der Ukraine macht uns fassungslos. Auch wenn wir uns vor so viel Unmenschlichkeit hilflos und ohnmächtig fühlen: Zusammenhänge verstehen, Anteil nehmen, Fragen stellen, miteinander reden, sich eine eigene Meinung bilden oder Geflüchteten helfen: Alle – Kinder, Jugendliche, Erwachsene – können einen Beitrag für eine friedlichere Welt leisten.

Diese Lernumgebung stellt Menschen mit ihren Geschichten ins Zentrum: Menschen, die im Krieg ausharren, Menschen, die Widerstand leisten, Menschen, die anderen helfen.

«Der Krieg in der Ukraine bewegt Kinder und Jugendliche. Schulen müssen Raum für Fragen und Austausch bieten.»

Lars Rettberg, Bildungsexperte bei Robert Bosch Stiftung

Tages-Anzeiger Magazin

«Wenn einer seinen Rollkoffer vorbeischiebt, schrecke ich jedes Mal auf, das Geräusch erinnert mich an Raketen»: Tetjana (zweite von links) und Iryna (stehend, rechts) mit ihren Kindern. (DAS MAGAZIN, Tages-Anzeiger 25.3.22, Foto: Tobias Kruse)

Quelle
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Hintergründe
Schwierigkeit
News für Jugendliche
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Wie weit würde ich gehen? Junge Menschen im Ukraine-Krieg (Video: 47:35 min I 19.3.22) Wie wirkt sich der Krieg in der Ukraine auf junge Menschen aus? Die Journalistin und Russland-Expertin Anastasia Tikhomirova bringt eine junge russische Perspektive auf den Krieg in der Ukraine ein. Psychologe Dr. Leon Windscheid vermittelt Strategien gegen Ängste. Die ukrainische Aktivistin Olena Taran bringt ihren Protest lautstark auf die Straße.
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Wie es zum Krieg in der Ukraine kommen konnte Sehr anschauliche Darstellung der Geschichte bis zur Jetztzeit.
Logo Terra X
Der Ukraine-Konflikt und die Geschichte dahinter. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, woher viele der Spannungen kommen. (Video: 16:47)
Menschen auf der Flucht
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Zwanzig Geschichten von der Flucht
Wir sind an die polnisch-ukrainische Grenze gefahren, um dort mit den Kriegsflüchtlingen zu reden. Das hier sind ihre ganz persönlichen Geschichten. (25.3.22),
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Lida und Roman sind in Sicherheit – ihre Eltern helfen im Kriegsgebiet
Die beiden Teenager gehören zu den ersten unbegleiteten Kindern, die in der Schweiz angekommen sind. Ängste und Schuldgefühle machen ihnen zu schaffen, wie ein Besuch im neuen Zuhause zeigt. (12.3.22),
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Von Kiew nach Zürich
Wie die Ukrainerin Katia Augustin von der Schweiz aus ihre Mutter rettete. (3.3.22)
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Elfjähriger Bub flüchtet ganz allein in die Slowakei
Da sein Vater nicht ausreisen darf und sich seine Mutter um ihre behinderte Mutter kümmern musste, ist der Bub allein geflüchtet. Mittlerweile ist er wohlbehalten in der Slowakei angekommen. In einer Videobotschaft bedankt sich die Mutter bei den Helfern. (6.3.22)
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«Meine Wohnung ist schon zerbombt!»
Zwei Millionen Menschen sind inzwischen vor dem Krieg in der Ukraine geflohen; hunderte von ihnen sind schon in der Schweiz angekommen. Unter ihnen auch Lyudmyla Vorgul aus Charkiw mit ihren beiden Söhnen. watson hat mit ihr gesprochen. (11.3.22)
Menschen berichten aus dem Leben im Krieg
Logo Tagesanzeiger
Zwanzig Geschichten von der Flucht
Wir sind an die polnisch-ukrainische Grenze gefahren, um dort mit den Kriegsflüchtlingen zu reden. Das hier sind ihre ganz persönlichen Geschichten. (25.3.22),
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Wie geht es jungen Menschen in der Ukraine?
Wie gehen junge Ukrainer*innen mit der Situation um und wie hat sich ihr Leben verändert? (9.3.22)
Logo Standard
Tagebücher: Drei Frauen und der Krieg
Drei Frauen erleben die Invasion Russlands in der Ukraine aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Eine aus der Ferne, eine auf der Flucht, eine mitten im Kriegsgeschehen. (26.3.22)
Logo Tagesanzeiger
Kriegsreporter in der Ukraine
Journalist* verfolgen den Kriegsalltag in der Ukraine aus gefährlicher Nähe. Eine TV-Reporterin und ein Fotograf berichten von ihrer Arbeit. (10.3.22)
Logo NZZ
Kriegstagebuch aus Charkiw: Wir müssen sterben, einfach so
Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg» in mehreren Folgen.
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«Jeden Morgen lüfte ich die Decken auf dem Balkon und schaue, ob die Häuser noch stehen»
Kriegsalltag in der Ukraine. Natalia Bentz gibt uns Einblick in das Leben unter Bombenschall in der ukrainischen Stadt Charkiw. Sie war kurz vor Kriegsbeginn aus der Schweiz in die Heimat gereist, um sich um ihren kranken Vater zu kümmern. (5.3.22)
Logo NZZ
Krank im Luftschutzkeller
Während Millionen von Menschen ihr Land verteidigen, sind da auch noch die anderen: die Schwachen, Alten, Kranken. Ein Besuch bei den Allerschwächsten, den kranken Kindern. (6.3.22)
Logo SZ
Tagebuch aus der Ukraine von Oxana Matiychuk
Tage zwischen der Hektik bei der Verteilung der Hilfsgüter und der lähmenden Untätigkeit im Bombenkeller: das Tagebuch aus der Ukraine. (14.3.22)
Logo 20 Minuten
«Ich hoffe, dass meine Frau schnell gestorben ist»
In der Ukraine kamen wegen russischen Beschusses schon mehrere Hundert Zivilisten ums Leben. Eines der Opfer ist die Frau von Oleg Rubek, die in der westlich von Kiew gelegenen Stadt Schytomyr getötet wurde. (3.3.22)
Logo 20 Minuten
„Meine Familie sitzt fest und ich kann nichts tun!“
Thomas Fankhauser leidet. Seine Verlobte und seine beiden Kinder harren im Stadtzentrum von Charkiw aus. Die Stadt steht unter enormem Beschuss der russischen Streitkräfte. Der Familie gehen langsam die Lebensmittel aus. (2.3.22)
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Sie wollen nicht kämpfen, sie können nicht fliehen
Manche ukrainischen Männer gehen, ohne zu zögern, an die Front. Was ist mit allen anderen? Ein Fotograf, ein Anwalt und ein Musiker erzählen. (26.3.22)
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Was vom Leben übrig bleibt
Sie bauten sich Häuser, bekamen Kinder, träumten von der Zukunft: Jetzt stehen die Menschen in Schitomir vor den Trümmern ihres Daseins. Szenen aus einer bombardierten Stadt. (23.3.22)
Berichte aus dem Krieg an der Front
Logo Blick.ch
„Da ist diese Angst vor einer Verstümmelung“
Andrii Tkachuk (36) ist Ultraläufer. Aktuell aber kämpft er auf ganz und gar andere Weise an der Front in der Ukraine. Tragisch. Voller Leid. Erschütternd. Verletzt, im Spital, erzählt er seine Geschichte. (11.3.22)
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Als er sich verabschiedete, schauten die Kinder Trickfilme
Der 36-jährige Ukrainer hat seine Familie zurückgelassen, um in Kiew für sein Land zu kämpfen. Sein Alltag zwischen Angst, Wut und Verzweiflung. (10.3.22)

Interview

Frage: «Alle Menschen, die flüchten, hatten bis vor Kriegsausbruch eine Biografie. Trägt die Sprache eine Verantwortung, ihre Geschichten zu erzählen, damit sie nicht auf ihr Opfersein verkürzt werden?»

Carolin Emcke: «Ja. Das ist eines der Muster von Regimes der Gewalt: Sie sprechen bestimmten Personen und Gruppen ihre Humanität ab. Sie sperren sie aus und ein, sie versuchen sie zu de-individualisieren, sie versuchen, ihnen ihre Namen, ihre Kleidung, ihr menschliches Antlitz zu nehmen. Deswegen ist es so existenziell beim Berichten oder Erzählen, dass es re-humanisiert und re-individualisiert. Es geht darum, zu zeigen, dass diese Menschen jemand waren, bevor sie Geflüchtete wurden, bevor sie eingesperrt wurden, bevor man ihnen alles genommen hat.» (Tages-Anzeiger, Carolin Emcke, Journalistin und Autorin, im Interview, 10.3.22)

Social Media

Ich habe keine Zeit, um wütend auf Putin zu sein
Alyona Alyona ist einer der größten Popstars der Ukraine. Vor dem Krieg rappte sie über Selbstliebe und Feminismus, jetzt kämpft sie in sozialen Medien um Aufmerksamkeit für den Krieg und für die Freiheit ihrer Heimat. (Spiegel: 2.3.22)

Ukraine-Krise auf Tiktok: Putin machte sie zur Kriegs-Influencerin
(Tages-Anzeiger, 7.3.22)

TikTok-Kanal von Marta Vasyuta

Angebote für die Auseinandersetzung

Ihr könnt eines oder mehrere dieser Angebote wählen. Eine bestimmte Reihenfolge muss nicht eingehalten werden. Die beschriebenen Schritte zum Vorgehen sind Vorschläge. (Er)Findet auch eigene Wege für das Lernen von- und miteinander!
CSS-Styles

Notizen für Webredaktion:

  • CSS-Styles (und diese Notizen) im Template: Styles CheckNews
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