Lust auf Sprache – Klassen 5, 6 und 7:

Die Reihe »Lust auf Sprache« bietet 40 Stunden Wort und Spiel für die Klassen 5 bis 7. Die Übungen von Timo Brunke kombinieren das Spielen, Sprechen, Hören, Erzählen und Schreiben methodisch auf inspirierende Weise. Die Sprachspiele erleichtern es Ihnen, den Unterricht zu individualisieren und zu differenzieren: Jedes Kind spielt auf seinem Niveau. Aus der intrinsischen Schreib- und Sprechpraxis erwächst die Motivation für Sprache. Jedes Kind darf glänzen. Niemand bleibt stumm.

40 Stunden Wort und Spiel im Jahresverlauf Klasse 5

Sprachspiele sind Alleskönner. Sie fordern die Gemein­schaft und den Einzelnen heraus, sich verblüffen zu las­sen, um selbst zu reagieren. Das macht wach! Und wer wach ist, übt und lernt hinzu. Sprachspiele laden durch ihr Regelwerk zu klar umrissenen Handlungen ein.

»Lust auf Sprache« ist in persön­licher Arbeit mit Schulklassen entstanden. Es beantwor­tet komplementär zu dem Was und Wozu der Bildungsplä­ne und –standards das Wie und das Warum sprachlichen Handeln-Wollens. Wie entsteht in einer Kleingruppe ein pfiffiger Satz? Warum wollen meine Schüler:innen die­se Übung über ein Vierteljahr hinweg üben? Warum sol­len junge Menschen immer wieder ihre Stimme erheben, egal, was die Schulglocke geschlagen hat?

TÖRN – die Hand geht vor, die Sprache folgt nach

Auf ein Schuljahr mit vier Quartalen verteilt möchten die zwanzig Sprachspiel-Runden eine verlässliche und motivierende Zeit stiften: um sich auszuprobieren, Spaß und Freude mit dem gesprochenen und geschriebenen Wort zu erleben. Es geht darum, gemeinschaftliche Momente zu erfahren. Gemeinsam im Klassenzimmer gelingt etwas mit Worten. Alle bekommen etwas hin. Gemeinschaftliches Gelingen geschieht, gefügt aus vielen persönlichen Erfolgserlebnissen.

Wörtertänze: Sprache silbenweise in Gang setzen – Schritt für Schritt

Erstes Quartal: hineingeraten

  1. „Kennen wir uns?“
  2. „Angenehm!“
  3. „Find ich gut!“
  4. „Machen wir!“
  5. „Magst du das?“
TÖRN – die Sprache mit Händen zu begreifen anfangen; hier Dreh 6

Zweites Quartal: weitermachen

  1. „Nichts dagegen!“
  2. „Ich hab euch schon vermisst“
  3. „Wir schon wieder …“
  4. „Kommt!“
  5. „Kamera läuft, und … Action!“
Echobus – Wörter wagen in erwartungsvoller Stille

Drittes Quartal: dranbleiben

  1. „Und ab! Und ob!“
  2. „Immer wieder gern!“
  3. „Voll intensiv …“
  4. „Geballte Ladung“
  5. „Immer wieder gern!“
Ball fangen, Einfall haben – Ball werfen, Antwort geben

Viertes Quartal: steigern

  1. „Von wegen ‚müde‘“
  2. „Rücken stärken!“
  3. „Wie seid ihr denn drauf?“
  4. „Bald, bald …“
  5. „Glockenläuten!“

In diesem Lehrmittel findest du:

  • eine Unterrichtsplanung für das 5. Schuljahr
  • 20 aufeinander aufbauende Wort- und Spielrunden
  • viele anschauliche Praxisbeispiele
  • kurze, schnell verständliche Anleitungen
  • Impulse für das Erfassen von Lernfortschritten
  • Extrahinweise für Inklusions-/ Integrationsklassen
  • Materialblätter für Einzel- und Gruppenarbeiten
  • Videos als Begleitung für die Umsetzung

40 Stunden Wort und Spiel in Klasse 5

Lust auf Sprache

Dieses Praxislehrmittel enthält einen Unterrichtsplan, der Sie und Ihre Klasse durch das ganze 5. Schuljahr begleitet. Die 20 variabel ein- und umsetzbaren Wort- und Spielrunden über je zwei Schulstunden sorgen für spielerische und wertvolle Selbsterfahrungen mit Sprache. Sie setzen curricular verankerte Unterrichtsinhalte wie gestaltetes Sprechen, Schreiben eigener Texte, produktives Zuhören und die Unterscheidung von Wortarten mit künstlerischen Methoden um. Durch die schrittweisen und vertiefenden Beschreibungen wissen Sie immer, warum Sie was, wozu und wie tun.

Autor/Autorin: Timo Brunke

Umfang/Länge: 144 Seiten

Fächer: Deutsch, Fächerübergreifend / Fächerverbindend

Stufen: 5. Stufe

Die Liebe zur Sprache wecken

Dieses Praxislehrmittel bietet Methoden, die intrinsische Liebe zur eigenen Sprache zu wecken, freizuschaufeln, erfahrbar zu ma­chen. Ich halte Sprache weniger für eine Pflicht, sondern in erster Linie für ein Recht. Ein heranwachsen­der Mensch hat meines Erachtens ein Recht auf die freie Entfaltung seiner sprachlichen Empfindungs- und Aus­drucksmöglichkeiten. Damit meine ich zugleich, dass sprachliche Bildung keine „Pflichtveranstaltung“ sein muss. Kinder und Jugendliche müssen kein „System von Sprache kapieren“ als vielmehr die eigene(n) Sprache(n) als ein Fluidum, als ein wohlmeinendes Elixier erfahren.

„Lust auf Sprache“ zu machen möchte ich übersetzen mit Lust darauf, ein Zutrauen zu mir und zur Gestaltbar­keit der Welt, in die ich gestellt bin, zu entwickeln. „Lust auf Sprache“ meint die Lust, mich angstfrei zu äußern, Mitteilung zu machen, Geschichten zu spinnen, Fähig­keiten an mir und anderen zu erfahren, überrascht zu werden durch Klänge, Rhythmen und Erzählungen – Lust auf Klang, Quatsch und Interaktion, Lust auch auf transparente Machtmomente und eingeräumte Macht­spiele, frei von Argwohn, aber im vitalen Austausch der Charaktere und Persönlichkeiten, Lust auf Gedanken­spiele, Luftschlösser, Wunschgedanken und eigene ge­schliffene Meinungen.

Die Buchausgabe kann beim Friedrich Verlag bestellt werden:

Lust auf Sprache 5 | Friedrich Verlag

(auch im Buchhandel erhältlich ISBN: 978-3-7727-1816-8)