Kartenset Lesestrategien:
Lehrkräfte der Klassen 4 bis 10 erhalten mit den 90 Karten praktische Lernmaterialien, um Lesestrategien zeitgemäß zu vermitteln: von vorbereitenden, ordnenden und verknüpfenden Strategien über metakognitive Selbstkontrolle, literarisches und digitales Lesen bis hin zum Umgang mit KI-Texten und dem Lesen mithilfe von KI. Jede Karte erklärt Schüler:innen prägnant eine Lesestrategie und motiviert durch abwechslungsreiche Illustrationen. So gelingt es Lernenden, Texte besser zu verstehen – analog wie digital.
Gerold Brägger, M.A., ist Leiter und Gründer der IQES-Plattform und der Beratungs- und Weiterbildungsinstitute schulentwicklung.ch und IQES-schulentwicklund.de. Er ist Erziehungswissenschaftler, Schulberater, Lehrerbildner, Autor von pädagogischen Fachbüchern und Lernmitteln sowie Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift PÄDAGOGIK. Arbeitsschwerpunkte: Sprach- und Leseförderung, Künstliche Intelligenz, Lerncoaching, Schul- und Unterrichtsentwicklung, Evaluation, Digitale Medien in Schule und Unterricht, kompetenzorientierter Unterricht und selbstkompetentes Lernen, Schulleitung, Gute gesunde Schulen, Schulentwicklung in Netzwerken und Bildungsregionen. Publikationsliste herunterladen Web: www.IQESonline.net | www.schulentwicklung.ch | www.IQES-schulentwicklung.de Publikationen von Gerold Brägger im Beltz Verlag

Gerold Brägger, M.A., ist Leiter und Gründer der IQES-Plattform und der Beratungs- und Weiterbildungsinstitute schulentwicklung.ch und IQES-schulentwicklund.de. Er ist Erziehungswissenschaftler, Schulberater, Lehrerbildner, Autor von pädagogischen Fachbüchern und Lernmitteln sowie Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift PÄDAGOGIK. Arbeitsschwerpunkte: Sprach- und Leseförderung, Künstliche Intelligenz, Lerncoaching, Schul- und Unterrichtsentwicklung, Evaluation, Digitale Medien in Schule und Unterricht, kompetenzorientierter Unterricht und selbstkompetentes Lernen, Schulleitung, Gute gesunde Schulen, Schulentwicklung in Netzwerken und Bildungsregionen. Publikationsliste herunterladen Web: www.IQESonline.net | www.schulentwicklung.ch | www.IQES-schulentwicklung.de Publikationen von Gerold Brägger im Beltz Verlag
Die Österreicherin Jacqueline Kaulfersch stammt aus Kärnten und zog für Ausbildung und Beruf in die Steiermark, wo sie seit über zwölf Jahren als kreativer Kopf der Agentur cardamom für Illustration & Gestaltung verantwortlich ist. Ihre Illustrationen finden sich in Magazinen, Büchern, Ausstellungen, auf Plakaten, Webseiten, Verpackungen, Workshopmaterialien und auf Wänden. Neben ihrer Agenturtätigkeit widmet sie sich der freien Malerei und ist regelmäßig in Ausstellungen vertreten. Website: https://www.cardamom.at/

Die Österreicherin Jacqueline Kaulfersch stammt aus Kärnten und zog für Ausbildung und Beruf in die Steiermark, wo sie seit über zwölf Jahren als kreativer Kopf der Agentur cardamom für Illustration & Gestaltung verantwortlich ist. Ihre Illustrationen finden sich in Magazinen, Büchern, Ausstellungen, auf Plakaten, Webseiten, Verpackungen, Workshopmaterialien und auf Wänden. Neben ihrer Agenturtätigkeit widmet sie sich der freien Malerei und ist regelmäßig in Ausstellungen vertreten. Website: https://www.cardamom.at/
Nicole Steiner, MA, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin, Autorin und Redaktorin IQES online, Mitglied Beratungsteam schulentwicklung.ch, Pädagogin, Psychologin, Illustratorin und Theaterpädagogin. Als Primarlehrerin hat sie langjährige Praxiserfahrung, vorwiegend an Schulen mit integrativer Schulungsform. Sie erstellt und betreut Konzepte für Lese- und Schreibförderung, Feedback und Begabtenförderung. Web: www.IQESonline.net | www.schulentwicklung.ch | www.IQES-schulentwicklung.de

Nicole Steiner, MA, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin, Autorin und Redaktorin IQES online, Mitglied Beratungsteam schulentwicklung.ch, Pädagogin, Psychologin, Illustratorin und Theaterpädagogin. Als Primarlehrerin hat sie langjährige Praxiserfahrung, vorwiegend an Schulen mit integrativer Schulungsform. Sie erstellt und betreut Konzepte für Lese- und Schreibförderung, Feedback und Begabtenförderung. Web: www.IQESonline.net | www.schulentwicklung.ch | www.IQES-schulentwicklung.de
«Ein hoher Designanspruch ist für mich mehr als ein Gestaltungskorsett - sondern ein kreativer Baukasten!» Christina Lenz studierte Grafik-Design mit Abschluss Screen- und Webdesign. Sie ist ein engagierter und ideenreicher Digital Native mit reichem Erfahrungsschatz in Grafik Design, mit langjähriger digitaler Kompetenz und Videobearbeitung. Im September 2017 erwarb Christina das eidgenössische Berufsbildner Zertifikat (EFZ) um die zusätzliche Rolle als fachlich und kompetente Begleitung und Unterstützung zu festigen.

«Ein hoher Designanspruch ist für mich mehr als ein Gestaltungskorsett - sondern ein kreativer Baukasten!» Christina Lenz studierte Grafik-Design mit Abschluss Screen- und Webdesign. Sie ist ein engagierter und ideenreicher Digital Native mit reichem Erfahrungsschatz in Grafik Design, mit langjähriger digitaler Kompetenz und Videobearbeitung. Im September 2017 erwarb Christina das eidgenössische Berufsbildner Zertifikat (EFZ) um die zusätzliche Rolle als fachlich und kompetente Begleitung und Unterstützung zu festigen.
Webredaktion, Support IQES und schulentwicklung.ch. Weiterbildung Eidg. dipl. Technikerin HF Fachrichtung Mediatechnik. Sie verbindet technisches Know-how mit kreativem Flair.

Webredaktion, Support IQES und schulentwicklung.ch. Weiterbildung Eidg. dipl. Technikerin HF Fachrichtung Mediatechnik. Sie verbindet technisches Know-how mit kreativem Flair.
für Zielgruppen
einführen
Lesekompetenz fördern im KI-Zeitalter
Die Entwicklung von Lesekompetenz im KI-Zeitalter stellt viele Schüler:innen, aber auch Lehrkräfte vor neue Herausforderungen. Generative KI kann Texte in Sekunden erzeugen. Doch nur wer sinnerfassend liest, erkennt, ob Ergebnisse stimmen, Quellen verlässlich sind und was zwischen den Zeilen steht. Das Kartenset Lesestrategien
- legt die Basis für KI-Kompetenz.
- stärkt Sprachkompetenz, Textverständnis, den kritischen Umgang mit Texten und Quellen.
- macht Lesestrategien sichtbar und sofort anwendbar.
Mosaikbausteine für das verstehende Lesen
Lesestrategien sind die Eintrittskarte zum selbstständigen Lernen. Sie öffnen Schülerinnen und Schülern den Weg in die Literatur, helfen beim Verstehen von Sachtexten, beim sicheren Navigieren durch Hypertexte, Websites und Blogs – und beim Erkennen von Fake News. Und sie sind die Voraussetzung für einen kritischen wie produktiven Umgang mit Künstlicher Intelligenz.
Das Kartenset umfasst alle wichtigen Lesestrategien aus dem (meta-)kognitiven Werkzeugkasten. Hinzu kommen Strategien, die auf besondere Textgenres und Leseanforderungen digitaler Medien zugeschnitten sind.
Die Lesestrategiegruppen
Jeder der neun Gruppen von Lesestrategien umfasst neun einzelne Strategien, nummeriert von 1 bis 9. Die Systematik ist ebenso einfach wie einprägsam: neun Gruppen, neun Strategien – 9 × 9, insgesamt 81 Lesestrategiekarten. Hinzu kommen neun Auftakt- oder Deckkarten, die jeweils eine Strategiefamilie charakterisieren und bündeln
Kartenset Lesestrategien. Lesekompetenz im KI-Zeitalter
Lehrpersonen der Klassen 4 bis 10 finden in den 90 Karten ein vielseitiges Instrumentarium, um Lesestrategien systematisch aufzubauen und gezielt zu vermitteln. Das Spektrum reicht von vorbereitenden, ordnenden und verknüpfenden Strategien über die metakognitive Steuerung des eigenen Lesens bis zum literarischen und digitalen Lesen – und weiter zu Strategien für KI-generierte Texte sowie zum Lesen mit Unterstützung von KI. Jede Karte spricht Kinder und Jugendliche direkt an und macht durch abwechslungsreiche Illustrationen Lust aufs Ausprobieren. So wächst Schritt für Schritt ein Repertoire, mit dem Lernende Texte sicherer erschließen, Zusammenhänge erkennen und ihr Verstehen selbstständig steuern können: auf Papier, am Bildschirm und im Umgang mit KI. Die Karten eignen sich für die explizite Einführung, das gemeinsame Üben und die selbstständige Anwendung in allen Fächern.
Autor/Autorin: Gerold Brägger

Gerold Brägger, M.A., ist Leiter und Gründer der IQES-Plattform und des Beratungs- und Weiterbildungsinstituts schulentwicklung.ch. Er ist Erziehungswissenschaftler, Schulberater, Lehrerbildner, Autor von pädagogischen Fachbüchern und Lernmitteln sowie Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift PÄDAGOGIK: www.IQESonline.net www.schulentwicklung.ch
Umfang/Länge: 47 Seiten
Aus: Kartenset Lesestrategien. Lesekompetenz im KI-Zeitalter
Fächer: alle Fächer, Deutsch, Fächerübergreifend / Fächerverbindend, Überfachliche Kompetenzen
Stufen: 4. Stufe, 5. Stufe, 6. Stufe, 7. Stufe, 8. Stufe, 9. Stufe, 10. Stufe, 11. Stufe, 12. Stufe, 13. Stufe
Kopiervorlagen zum Ausdrucken
Autor/Autorin: Gerold Brägger

Gerold Brägger, M.A., ist Leiter und Gründer der IQES-Plattform und des Beratungs- und Weiterbildungsinstituts schulentwicklung.ch. Er ist Erziehungswissenschaftler, Schulberater, Lehrerbildner, Autor von pädagogischen Fachbüchern und Lernmitteln sowie Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift PÄDAGOGIK: www.IQESonline.net www.schulentwicklung.ch
Umfang/Länge: 47 Seiten
Aus: Kartenset Lesestrategien. Lesekompetenz im KI-Zeitalter
Fächer: alle Fächer, Deutsch, Fächerübergreifend / Fächerverbindend, Überfachliche Kompetenzen
Stufen: 4. Stufe, 5. Stufe, 6. Stufe, 7. Stufe, 8. Stufe, 9. Stufe, 10. Stufe, 11. Stufe, 12. Stufe, 13. Stufe
Kopiervorlagen zum Ausdrucken
Autor/Autorin: Gerold Brägger

Gerold Brägger, M.A., ist Leiter und Gründer der IQES-Plattform und des Beratungs- und Weiterbildungsinstituts schulentwicklung.ch. Er ist Erziehungswissenschaftler, Schulberater, Lehrerbildner, Autor von pädagogischen Fachbüchern und Lernmitteln sowie Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift PÄDAGOGIK: www.IQESonline.net www.schulentwicklung.ch
Umfang/Länge: 92 Seiten
Aus: Kartenset Lesestrategien. Lesekompetenz im KI-Zeitalter
Fächer: alle Fächer, Deutsch, Fächerübergreifend / Fächerverbindend, Überfachliche Kompetenzen
Stufen: 4. Stufe, 5. Stufe, 6. Stufe, 7. Stufe, 8. Stufe, 9. Stufe, 10. Stufe, 11. Stufe, 12. Stufe, 13. Stufe
Jede Karte bietet eine starke Strategie für kompetentes Lesen
Das Kartenset ist vielfach einsetzbar
- Als Lehrmittel bietet das Kartenset Lehrpersonen eine fundierte Grundlage für einen wirksamen Unterricht. Es unterstützt sie dabei, Lesestrategien gezielt auszuwählen, systematisch einzuführen, differenziert zu vermitteln und nachhaltig einzuüben.
- Als Lernmittel unterstützt es Schüler:innen dabei, ein breites Repertoire an Lesestrategien aufzubauen, wirksame Werkzeuge für das Textverstehen kennenzulernen und diese zunehmend sicher und selbstständig anzuwenden.
- Als Werkzeug für die Zusammenarbeit unterstützt es Lehrpersonen dabei, über Fächer hinweg eine gemeinsame Sprache für das Verstehen, Erschließen und Weiterverarbeiten von Texten zu entwickeln.
- Als Instrument für die schulweite Leseförderung ermöglicht es Kollegien, ein gemeinsames Lesecurriculum oder Leseförderkonzept systematisch und schrittweise aufzubauen.
Die Strategiekarten sind beidseitig gestaltet
Auf der Vorderseite bringt jede Karte ihre Strategie auf den Punkt: mit einem aktivierenden Titel, einer konkreten Handlungsempfehlung und einer Illustration.
Sterne rechts unten zeigen das jeweilige Anforderungsniveau. Für den Unterricht bietet sich eine klare Progression an: zunächst Karten mit einem Stern, darauf aufbauend anspruchsvollere Strategien mit zwei und schließlich drei Sternen.
Die Rückseite vertieft die Strategie und gibt den Lernenden weitere Hinweise.
Bei der Einführung der Lesestrategien im Unterricht bieten die Karten praktische Leseimpulse und Merkhilfen. Die Karten wandeln sich mit wachsender Kompetenz: Wenn Lernende nach der Einführung Strategien bereits selbstständig einsetzen können, dienen sie als Gedächtnisstütze. Ein kurzer Blick genügt, um sich des eigenen Vorgehens zu vergewissern.
IQES hat das Kartenset auch im Beltz Verlag herausgegeben. Dieses kann als Druckausgabe bestellt werden:
Lesekompetenz im KI-Zeitalter. 90 Karten für die Klassen 4–10
(auch im Buchhandel erhältlich: GTIN 401917220101)
Ein gemeinsames Ziel: Lesestrategien für alle zugänglich machen
Lesestrategien helfen Schüler:innen, Texte gezielt zu erschließen, ihr Verstehen zu überprüfen und zunehmend selbstständig zu lesen. Doch dieselbe Strategiekarte ist nicht für alle Lernenden gleich gut zugänglich. Ein Text, der für sprachlich starke Jugendliche klar formuliert ist, kann für Kinder der 4. Klasse, für leseschwache Schüler:innen oder für Lernende mit Deutsch als Zweitsprache eine unnötige Hürde darstellen.
Deshalb gibt es die Lesestrategiekarten in vier zielgruppenspezifischen Fassungen.
Die Strategien selbst bleiben gleich. Verändert wird der sprachliche Zugang: Wortschatz, Satzbau, Informationsdichte, Erklärungen und Unterstützungsangebote werden an die jeweiligen Lernvoraussetzungen angepasst.
Das ist didaktisch entscheidend. Leseschwierigkeit, Alter und Zweitspracherwerb sind nicht dasselbe. Jüngere Kinder brauchen altersgerechte und konkrete Erklärungen. Leseschwache Jugendliche benötigen gut lesbare Texte, ohne sprachlich »verkindlicht« zu werden. DaZ-Lernende wiederum brauchen vor allem sprachliche Transparenz, einen kontrollierten Wortschatz und gezielte Hilfen beim Aufbau von Bildungs- und Fachsprache.
Vier Fassungen von Lesestrategie-Karten
Alle Schüler:innen arbeiten mit denselben Lesestrategien und derselben Strategiesprache, aber mit Lesestrategie-Kartentexten, die ihnen einen passenden Zugang ermöglichen. Nicht alle brauchen den gleichen Text. Aber alle brauchen die gleichen Strategien und eine Sprache, die sie verstehen.
Primarstufe 3/4
Altersgerecht vereinfachen
Diese Fassung richtet sich an Schüler:innen der 3. und 4. Klasse. Die Strategien werden konkret, anschaulich und handlungsnah erklärt.
Kurze Sätze, vertraute Wörter und klare Schrittfolgen entlasten das Lesen. Abstrakte Begriffe werden vermieden oder unmittelbar erklärt. Fragen und Beispiele knüpfen an die Erfahrungswelt jüngerer Kinder an.
Zentrale Strategiebegriffe bleiben dennoch erhalten. So lernen die Kinder von Anfang an eine gemeinsame Sprache für das Lesen und Verstehen von Texten.
Leitfrage: Wie können wir die Strategie so erklären, dass Kinder sie verstehen und direkt ausprobieren können?
Leichter lesen ab Klasse 5
Lesebezogen entlasten
Diese Fassung richtet sich an (noch) leseschwächere Schüler:innen.
Komplizierte Satzgefüge werden aufgelöst, Bezüge eindeutig formuliert und Texte übersichtlich strukturiert. Die Informationsdichte wird reduziert, ohne fachliche Inhalte unnötig zu vereinfachen.
Begriffe wie Argument, Quelle, Schlussfolgerung, Vorwissen oder Lesestrategie bleiben erhalten. Die Sprache ist altersangemessen und unterstützt Schüler:innen dabei, zunehmend selbstständig mit anspruchsvolleren Texten zu arbeiten.
Leitfrage: Wie können wir die Lesebelastung verringern, ohne das fachliche Niveau und eine altersgemäße Sprache aufzugeben?
Kartenset Lesestrategien – Prim 3/4 – Schweiz
Schweizer Version für die Primarstufe 3 und 4
Diese Fassung macht Lesestrategien für Schüler:innen der 3. und 4. Klasse konkret und greifbar: verständlich erklärt, anschaulich dargestellt und direkt anwendbar.
Wir haben alle Lesestrategien des originalen Kartensets für 8-10-jährige Schüler:innen angepasst. Daraus sollte jedoch nicht abgeleitet werden, dass bereits alle Strategien (z. B. für das digitale Lesen oder das Lesen mit KI) sich für diese Altersstufe eignen.
Mit dem Zusatz »Prim 3/4« unterhalb der Strategiebezeichnung unten links wird diese Fassung kenntlich gemacht.
Die Karten sind der Schweizer Basisschrift gesetzt.
in Vorbereitung
Kartenset Lesestrategien Leichter
Version für leseschwächere Schüler:innen ab etwa Klasse 5
Komplexe Satzstrukturen werden vereinfacht, Bezüge klar benannt und Inhalte übersichtlich gegliedert. Die Texte enthalten weniger Informationen auf einmal, ohne die fachlichen Aussagen unnötig zu reduzieren.
Mit dem bewusst neutral gewählten Zusatz »Lesen« unterhalb der Strategiebezeichnung unten links wird diese Fassung kenntlich gemacht.
in Vorbereitung
Kartenset Lesestrategien – Prim 3/4 – Deutschland
Deutsche Version für die Primarstufe 3 und 4
Diese Fassung macht Lesestrategien für Schüler:innen der 3. und 4. Klasse konkret und greifbar: verständlich erklärt, anschaulich dargestellt und direkt anwendbar.
Wir haben alle Lesestrategien des originalen Kartensets für 8-10-jährige Schüler:innen angepasst. Daraus sollte jedoch nicht abgeleitet werden, dass bereits alle Strategien (z. B. für das digitale Lesen oder das Lesen mit KI) sich für diese Altersstufe eignen.
Mit dem Zusatz »Prim 3/4« unterhalb der Strategiebezeichnung unten links wird diese Fassung kenntlich gemacht.
Die Karten sind der deutschen Grundschrift gesetzt. Diese wurde entwickelt, um Primarschülern den Wechsel von der Druckschrift zur flüssigen Handschrift zu erleichtern. Die Grundschrift verzichtet auf die klassische, starr verbundene Schnörkel-Schreibschrift und nutzen stattdessen eine teilverbundene Schrift, bei der nur ergonomisch sinnvolle Übergänge verbunden werden.
in Vorbereitung
Kartenset Lesestrategien – Prim 3/4 – Österreich
Österreichische Version für die Primarstufe 3 und 4
Diese Fassung macht Lesestrategien für Schüler:innen der 3. und 4. Klasse konkret und greifbar: verständlich erklärt, anschaulich dargestellt und direkt anwendbar.
Wir haben alle Lesestrategien des originalen Kartensets für 8-10-jährige Schüler:innen angepasst. Daraus sollte jedoch nicht abgeleitet werden, dass bereits alle Strategien (z. B. für das digitale Lesen oder das Lesen mit KI) sich für diese Altersstufe eignen.
Mit dem Zusatz »Prim 3/4« unterhalb der Strategiebezeichnung unten links wird diese Fassung kenntlich gemacht.
Die Karten sind in der gut lesbaren Druckschrift Helvetica gesetzt.
in Vorbereitung
DaZ 1 – Basis
Sprachlich stark stützen
Die Basisfassung richtet sich an DaZ-Lernende mit noch begrenzten Deutschkenntnissen und orientiert sich sprachlich ungefähr am Bereich A1–A2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER).
Hier steht sprachliche Transparenz im Zentrum. Sätze sind kurz und klar aufgebaut. Gleiche Dinge werden möglichst mit denselben Wörtern bezeichnet. Unklare Pronomen, Redewendungen und unnötige Synonyme werden vermieden.
Wichtige Fachbegriffe werden nicht gestrichen, sondern unmittelbar erklärt. Handlungsschritte werden explizit gemacht und zentrale Wörter bewusst wiederholt. Auch mehrsprachige Hilfen, Bilder, Beispiele oder Worterklärungen können das Verstehen unterstützen.
Dabei wird nicht das Denken vereinfacht, sondern der Zugang zur deutschen Sprache erleichtert.
Leitfrage: Welche sprachlichen Hilfen braucht die Schülerin oder der Schüler, um die Strategie verstehen und anwenden zu können?
DaZ 2 – Aufbau
Sprachsensibel zur Bildungssprache hinführen
Diese Fassung richtet sich an DaZ-Lernende mit fortgeschrittenen Deutschkenntnissen und orientiert sich ungefähr an B1–B2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER).
Die sprachliche Unterstützung wird schrittweise zurückgenommen. Gleichzeitig werden schulische Fachbegriffe, Operatoren und typische bildungssprachliche Strukturen gezielt aufgebaut.
Schüler:innen arbeiten zunehmend mit Begriffen wie begründen, vergleichen, bewerten, Perspektive, Argument, Quelle oder Schlussfolgerung. Satzstrukturen dürfen komplexer werden, bleiben aber transparent und gut nachvollziehbar.
C2 versteht Sprachförderung deshalb als Brücke: von verständlicher Alltagssprache hin zu jener Bildungs- und Fachsprache, die für selbstständiges Lernen in allen Unterrichtsfächern notwendig ist.
Leitfrage: Wie können wir sprachlich unterstützen und gleichzeitig Schritt für Schritt zu selbstständigem fachlichem Lesen führen?
Europarat / Council of Europe: Common European Framework of Reference for Languages: Learning, Teaching, Assessment (CEFR) – Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen: Lernen, lehren, beurteilen. Die offizielle Seite bietet auch die deutsche Fassung des Begleitbands an.
Link zur offiziellen GER-Seite des Europarats:
https://www.coe.int/en/web/common-european-framework-reference-languages
Deutsche Informationen zu GER, Niveaustufen und Profilen:
https://www.coe.int/de/web/lang-migrants/cefr-and-profiles
Offizielle Seite zum Europäischen Sprachenportfolio und zur Selbsteinschätzung:
https://www.coe.int/en/web/portfolio/self-assessment-grid
Kartenset Lesestrategien DaZ 1 – Basis
Basisversion für Daz-Lernende
Die Basisversion richtet sich an DaZ-Lernende mit noch begrenzten Deutschkenntnissen und orientiert sich sprachlich ungefähr am Bereich A1–A2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER).
Im Mittelpunkt steht eine möglichst transparente Sprache: kurze, klar gebaute Sätze, eindeutige Bezüge und eine konsequente Wortwahl. Gleiche Dinge werden möglichst gleich benannt; unklare Pronomen, Redewendungen und unnötige Synonyme werden vermieden.
Mit dem Zusatz »DaZ 1« unterhalb der Strategiebezeichnung unten links wird diese Fassung kenntlich gemacht.
in Vorbereitung
Kartenset Lesestrategien DaZ 2 – Aufbau
Aufbauversion für Daz-Lernende
Die Aufbauversion richtet sich an DaZ-Lernende mit fortgeschrittenen Deutschkenntnissen und orientiert sich sprachlich etwa an den Niveaus B1–B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER).
Die sprachlichen Hilfen treten zunehmend in den Hintergrund. Dafür rücken schulische Fachbegriffe, zentrale Operatoren und typische Strukturen der Bildungssprache stärker in den Vordergrund und werden gezielt aufgebaut.
Mit dem Zusatz »DaZ 2« unterhalb der Strategiebezeichnung unten links wird diese Fassung kenntlich gemacht.
in Vorbereitung
Die vier Fassungen bilden keine vier verschiedenen Lesestrategie-Curricula ab. Sie beruhen auf denselben Strategien, denselben Kartennummern und möglichst denselben zentralen Strategiebegriffen. Dadurch können Schüler:innen einer Klasse mit unterschiedlichen Fassungen arbeiten und sich dennoch über dieselben Lesestrategien austauschen.
Eine inklusive Leseförderung mit unterschiedlichen sprachlichen Zugängen, aber gemeinsamen Lernziele und Inhalten wird damit möglich. Die sprachliche Unterstützung kann mit zunehmender Kompetenz schrittweise reduziert werden: bis Schüler:innen Lesestrategien selbstständig auswählen, auf neue Texte übertragen und in unterschiedlichen Fächern einsetzen.
Auch jüngere und leseschwächere Schüler:innen brauchen Zugang zur Bildungssprache des Lesens
Strategiebegriffe sind keine zusätzliche Belastung, sondern langfristige Denkwerkzeuge. Wie mathematische Grundbegriffe bilden sie ein begriffliches Fundament, auf dem später komplexere Operationen aufbauen. Deshalb gilt: Sprache vereinfachen und zentrale Strategiebegriffe beibehalten, erklären und systematisch aufbauen. Scaffolding bedeutet deshalb: Begriff behalten, Zugang erleichtern. Ein anspruchsvoller Begriff kann durch einfache Definitionen, Beispiele, Bilder, Satzstarter oder Wiederholungen gestützt werden. Nicht der Begriff wird entfernt, sondern seine Erschließung wird erleichtert.
Strategiebezeichnungen sind Werkzeuge des Denkens
Begriffe wie Vorwissen aktivieren, zusammenfassen, vergleichen, begründen, Schlussfolgerung ziehen benennen geistige Operationen. Wer diese Begriffe kennt, kann die entsprechenden Denkhandlungen leichter erkennen, gezielt einsetzen und reflektieren.
Die Bildungssprache des Lesens muss aufgebaut werden
Gerade jüngere oder leseschwächere Schüler:innen profitieren davon, anspruchsvolle Begriffe früh kennenzulernen – vorausgesetzt, sie werden verständlich erklärt, häufig verwendet und mit konkreten Handlungen verbunden.
Nicht auf Grundbegriffe des sinnerfassenden Lesens verzichten
Auch in Mathematik verzichtet man nicht auf Begriffe wie Addition, Differenz, Bruch, Variable oder Gleichung, nur weil sie zunächst erklärungsbedürftig sind. Diese Begriffe schaffen erst die sprachliche Grundlage, auf der später komplexere Operationen aufgebaut werden können. Vergleichbar bilden Strategiebegriffe das Vokabular für zunehmend anspruchsvolles Lesen und Lernen.
Gemeinsame Begriffe ermöglichen kumulatives Lernen
Wenn eine Strategie in Klasse 3 anders heißt als in Klasse 6 und nochmals anders in Klasse 8, entstehen unnötige Brüche. Bleiben die Kernbegriffe stabil, können Schüler:innen ihr Strategiewissen über Jahre hinweg erweitern und vertiefen.
Strategiebegriffe unterstützen Metakognition
Lernende können ihr eigenes Vorgehen nur dann präzise reflektieren, wenn ihnen dafür Wörter zur Verfügung stehen: »Ich habe zuerst mein Vorwissen aktiviert«, »Ich habe die Aussagen verglichen«, »Meine Schlussfolgerung ist …«. Strategiebegriffe machen unsichtbare Denkprozesse sprachlich verfügbar.
Begriffliche Präzision schützt vor dauerhafter Vereinfachung
Wird bei leseschwächeren Schüler:innen dauerhaft nur Alltagssprache verwendet, kann daraus eine neue Lernbarriere entstehen: Sie verstehen zwar die vereinfachte Aufgabe, erwerben aber nicht die Sprache, die sie für spätere anspruchsvolle Texte benötigen.
Poster zum Aufhängen im Klassenzimmer
Im Klassenzimmer aufgehängte A4- oder A3-Plakate machen neu eingeführte Lesestrategien sichtbar. Sie dienen als visuelles Gerüst (Scaffold). In Kombination mit einem Lesefächer oder der jeweiligen Strategiekarte, die jede:r Schüler:in vor sich auf dem Pult hat, bleiben so die wichtigsten Schritte, Leitfragen und Bildsymbole der Strategie im Blick. Lehrpersonen können beim Modellieren und gemeinsamen Üben immer wieder darauf verweisen; Schüler:innen nutzen das Plakat und die Lesestrategiekarte zunehmend selbstständig als Orientierung.
Kartenset Lesestrategien – A4-/A3-Poster der Vorderseiten
Kopiervorlagen zum Ausdrucken und Aufhängen
Autor/Autorin: Gerold Brägger

Gerold Brägger, M.A., ist Leiter und Gründer der IQES-Plattform und des Beratungs- und Weiterbildungsinstituts schulentwicklung.ch. Er ist Erziehungswissenschaftler, Schulberater, Lehrerbildner, Autor von pädagogischen Fachbüchern und Lernmitteln sowie Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift PÄDAGOGIK: www.IQESonline.net www.schulentwicklung.ch
Umfang/Länge: 90 Seiten
Aus: Kartenset Lesestrategien. Lesekompetenz im KI-Zeitalter
Fächer: alle Fächer, Deutsch, Überfachliche Kompetenzen
Stufen: 4. Stufe, 5. Stufe, 6. Stufe, 7. Stufe, 8. Stufe, 9. Stufe, 10. Stufe, 11. Stufe, 12. Stufe, 13. Stufe
Kartenset Lesestrategien – A4-/A3-Poster der Vorder- und Rückseiten
Kopiervorlagen zum Ausdrucken und Aufhängen
Herkunft: Kartenset Lesestrategien. Lesekompetenz im KI-Zeitalter
Umfang/Länge: 180 Seiten
Aus: Kartenset Lesestrategien. Lesekompetenz im KI-Zeitalter
Fächer: alle Fächer, Deutsch, Überfachliche Kompetenzen
Stufen: 4. Stufe, 5. Stufe, 6. Stufe, 7. Stufe, 8. Stufe, 9. Stufe, 10. Stufe, 11. Stufe, 12. Stufe, 13. Stufe
Wie können Lesestrategien in Schule und Unterricht eingeführt werden?
Der Leitfaden »Lesestrategien« zeigt, wie wirksame Leseförderung gelingen kann:
























