Benutzername:
Passwort:
Passwort vergessen  
Sie sind hier: Home > Unterricht


Lernerfolge ermöglichen

Kompetenzorientiert unterrichten

Ein wesentliches Ziel eines zeitgemässen guten Unterrichts besteht in der Förderung von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen. Wie aber lassen sich im konkreten Unterricht Kompetenzen fördern? Wie kann in heterogenen Gruppen erfolgreicher Unterricht gestaltet werden? Welche lernrelevanten Faktoren unterstützen das selbstkompetente Lernen der Schülerinnen und Schüler?


Werkzeuge für einen kompetenz-
orientierten Unterricht und selbst-
kompetentes Lernen

Neue Lehrpläne fordern verstärkt die Anwendbarkeit von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Der Erwerb einer Kompetenz und der Grad der Kompetenzerreichung zeigen sich in der Art und Weise, wie erfolgreich Kinder und Jugendliche Aufgaben bewältigen. Die vielen Facetten einer Kompetenz lassen sich nicht kurzfristig in einer Unterrichtseinheit erwerben. Immer wieder müssen im Unterricht deshalb an-spruchsvolle Anwendungs- und Lernsituationen geschaffen werden, damit Schülerinnen und Schüler diese bewältigen und die erworbenen Kompetenzen anwenden können. Damit alle (und das heisst auch leistungsschwächere) Schülerinnen und Schüler erfolgreich lernen können, brauchen sie Werkzeuge für selbstkompetentes Lernen.


/index.cfm?id=36DF2496-5056-9456-D69A-8B52FD7AF6CB

Personalisiertes Lernen –
das Konzept der lernrelevanten Faktoren

Die Schule muss ein Ort sein, den die Lernenden als erfolgreich erleben. Aufgabe von Lehrerinnen und Lehrern, die sich als Lerncoaches verstehen, ist deshalb, den individuellen Erfolg zum Mass der Dinge zu machen. Erfolg ist aber an Leistungen gebunden, an viele kleine Siege über sich selbst. Denn Lernen versteht sich als konstruktiver Umgang mit Widerständen. Das heisst: Lernende sollen Freude entwickeln am Umgang mit Widerständen. Das Konzept der Lernrelevanten Faktoren (LRF) bietet viele Ansätze, wie die Schule zum Erfolg der Lernenden beitragen kann. In Theorie und Praxis beschreibt Andreas Müller die Elemente einer neuen erfolgs- und leistungsorientierten Lernkultur.
 


Lerncoaching –  Praxis der pädagogischen Gesprächsführung

Eine professionelle pädagogische Gesprächsführung ist die Basis jedes erfolgreichen Lerncoachings. Hier finden Sie Grundlagentexte und konkreten Handlungsanleitungen, wie Lernberatungsgespräche lösungsorientiert geführt werden können. Wie können Lernstrategien entwickelt, Lernblockaden gelöst und die Selbstmotivierung der Lernenden gefördert werden? Welche ressourcenorientierten Frageformen und Interventionen stärken das eigenverantwortliche Lernen? Welche Phasen im Lerncoaching-Gespräch gilt es zu beachten? Wie kann an Zielen gearbeitet werden? Und wie kann mit Widerstand umgegangen werden? Hier finden Sie bewährte Methoden und vertiefende Hintergrund-Texte für die Weiterentwicklung der eigenen Lerncoaching-Praxis.
 


Leistungsbeurteilung

Zur Zeit verändert sich vieles im Umfeld der schulischen Leistungsbewertung. Es gibt neue Instrumente (z.B. Schulleistungstests) und gestiegene Ansprüche (z. B. soll die Leistungsbewertung förderdiagnostisch nützlich sein). Auch die Kompetenzorientierung neuer Lehr- und Bildungspläne stellt neue Ansprüche und Möglichkeiten für die Leistungsbewertung. Damit müssen Lehrpersonen, müssen Schulen heute umgehen und ihre eigenen Wege in der Leistungsbewertung finden – vor allem solche, die im Klassenzimmer gebraucht werden und dort nutzbringend im Dienste des Lernens eingesetzt werden können.


Aufgaben

Gemäss dem renommierten Professor und Pädagogen Kurt Reusser sind Aufgaben «die zentralen didaktischen Werkzeuge und Träger eines kompetenzorientierten Unterrichts – vorausgesetzt ihre Potenziale werden erkannt und im Unterricht umgesetzt.» Hier finden Sie ein praktisches Repertoire an Aufgabenformaten, die verschiedene Lernwege ermöglichen und auf mehreren Anforderungsniveaus gelöst werden können.


Kompetenzorientiert Unterrichten –
das AVIVA-Modell

Wissen allein hat im beruflichen Alltag noch nie gereicht, um erfolgreich zu handeln – immer schon war «Kompetenz» gefordert. Der rasche Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft stellt heute aber völlig neue Anforderungen. Es braucht u.a. die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen, die Fähigkeit, sich auf neue Herausforderungen einzulassen. Gefordert ist zunehmend eigenverantwortliches, selbstgesteuertes Lernen.

Erfahrene Lehrpersonen und Dozenten aus der Lehrerbildung zeigen, wie im Unterricht gezielt Ressourcen aufgebaut und Situationen geschaffen werden, in denen die Lernenden sich als kompetent Handelnde erfahren. Herzstück des Konzepts ist AVIVA – ein Fünfphasen-Modell von wirkungsvollem Unterricht. Für jede Phase wird gezeigt, mit welchen Methoden sich die Ziele erreichen lassen. Grundlage sind die Erkenntnisse der Lernpsychologie und die Praxis guten Unterrichts.

(erscheint demnächst).
 

 

 

 
Hat Ihre Schule mehrjährige Erfahrung mit einem Unterricht, der produktiv mit Vielfalt umgeht? Möchten Sie diese mit anderen teilen? Dann werden Sie Partnerschule von IQES online.
 

Beispiele guter Praxis

Viele Schulen haben begonnen, sich auf die persönlichen Voraussetzungen und Entwick-
lungsmöglichkeiten der einzelnen Schülerin-
nen und Schüler auszurichten. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Unterschied-
lichkeit der Lernenden als positive pädagogi-
sche Herausforderung anzunehmen: Alle sollen im Unterricht «mitkommen», mit Freude lernen und individuell bestmögliche Leistungen erreichen können. Die Wege, wie Schulen diese Ziele anstreben, sind ebenso unterschiedlich wie die Begriffe, die dafür benutzt werden: Personalisiertes Lernen, kompetenzorientierter Unterricht, Lernland-
schaften, binnendifferenzierter Unterricht, Arrangements für selbstkompetentes Lernen, – diese und weitere Begriffe stehen für neue (und auch altbewährte) pädagogische Konzepte, die Individualisierung und Gemein-
schaftsbildung, Lernfreude und Lernerfolg gleichermassen anstreben und verknüpfen. Gemeinsam ist diesen Ansätzen, dass neue Formen der Unterrichtsorganisation, des selbständigen Lernens und der Lernbeglei-
tung gesucht und erprobt werden. Ein leben-
dige Praxis ist an vielen Schulen entstanden, die sich in ihrer konkreten Umsetzung zu beschreiben lohnt. Wie Lernen gelingt - zur Nachahmung und Inspiration zum Selber-
erfinden ausdrücklich empfohlen!