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Unterrichtskonzepte und Praxismaterialien von IQES-Partnerschulen

Unterrichtsentwicklung

An vielen Schulen werden im Rahmen von Unterrichtsentwicklungs-Projekten neue Wege gesucht, wie ein lernwirksamer Unterricht in heterogenen Lerngruppen realisiert werden kann. Diese ermutigenden Erfahrungen sind vielfach noch zu wenig bekannt. Hier finden Sie in der Praxis bewährte Unterrichtskonzepte aus IQES-Partnerschulen sowie Methodenkoffer für die Unterrichtsentwicklung.


Das Churer Modell der Binnen-
differenzierung

An der Stadtschule Chur läuft seit dem Schuljahr 2010/11 ein Projekt zum binnendifferenzierten Unterrichten. Waren es beim Projektstart zwei Klassen, sind es nun im dritten Jahr bereits 30 Klassen verteilt auf 1.- 6. Klassen, die in dieser Form unterrichtet werden. Ein Grund für diese Verbreitung sind die positiven Erfahrungen der Lehrpersonen. Der Mehraufwand beim Start in diese Form des Unterrichtens wird ausgeglichen durch die Abnahme an Belastung und das gute Gefühl, möglichst vielen Kindern im Unterricht gerecht werden zu können. Positiv wirkt sich diese Form des Unterrichts auf die Motivation der Lernenden aus. Ziel des binnendifferenzierten Unterrichts ist es, allen Schülerinnen und Schülern Lernerfolge zu ermöglichen, unabhängig ihrer Begabungen. Dies geschieht nicht durch eine Vielzahl individueller Lernprogramme, sondern durch eine Lernumgebung zum jeweiligen Thema in der Klasse.
 


Lernlandschaften an der Sekundarschule Petermoos

Bereits in den 1970er-Jahren war die Oberstufe Petermoos mit ihrem Niveauunterricht eine der führenden Reformschulen im Kanton Zürich. Inzwischen hast sie sich zur Atelierschule weiterentwickelt. Schüler arbeiten in Lernlandschaften, heterogenen Lerngruppen und in individuell zugeschnittenen Lernwegen, die eigenverantwortliches Lernen ermöglichen. 2011 erhielt Petermoos dafür von der Pädagogischen Hochschule Zürich den ersten Preis beim Wettbewerb «Schulen lernen von Schulen» zugesprochen.
 


Personalisiertes Lernen am Institut Beatenberg

Das Institut Beatenberg gilt als Pionierschule, die seit vielen Jahren eine Lernkultur pflegt, in der die Lernenden und ihre individuelle und gemeinschaftliche Entwicklung im Mittelpunkt stehen. Lernende sollen sich in ihrem Handeln als kompetent und selbstwirksam erleben können.
 


Integrierter Musikunterricht an der Schule Hergiswil am See

Das Hergiswiler Modell des Integrierten Musikunterrichts ist darauf ausgerichtet, durch aktives Musizieren aller Schüler/innen einer Klasse die Sozial-, Selbst-, Lern- und die musikalische Fachkompetenz zu fördern. Die Spielräume der Musik bieten ein unerschöpfliches und wirkungsvolles Anwendungs- und Übungsfeld. Kooperatives und altersdurchmischtes Lernen, individualisierter und ressourcenorientierter Unterricht und gemeinsames Unterrichten im Teamteaching sind Schlüsselmerkmale des Integrierten Musikunterrichts. Musikalisches Denken und Handeln eröffnet unmittelbare und lebendige Zugänge zu Lernstrategien, Wissen und Handeln.
 


Kooperatives und individuelles Lernen an der Sekundarschule Bürglen

Die Sekundarschule Bürglen führte 2005 als erste öffentliche Schule der Schweiz die Lernlandschaften als Teil ihres pädagogischen Konzepts ein. Das Ziel des Lehrens und Lernens in Lernlandschaften ist, die Jugendlichen in ihrer Selbstständigkeit und Autonomie zu stärken und ihnen eine positive Einstellung zum Leben zu vermitteln. Das selbstorganisierte Lernen ist dabei ebenso bedeutsam wie das Lernen in heterogenen und leistungsgetrennten Gruppen. Ein wichtiges Element bildet die systematische Vermittlung von Kompetenzen, die die Schüler zum selbstständigen Lernen brauchen. Unterstützt werden sie dabei durch Lehrpersonen, die auch als Lerncoaches das Lernen der Schüler begleiten.
 


Schulnetzwerk im Schulsprengel Welsberg

«Die Schule muss das leben, was sie hervorbringen will.» Der Schulsprengel Welsberg, ein Netzwerk aus 5 Grundschulen und einer Mittelschule, lebt diese Leitidee in vielfältiger Weise. Zu den Entwicklungsschwerpunkten gehören: Individualisierung und Personalisierung des Lernens, vereinbartes Konzept der Leistungserziehung und –bewertung, teamorientierte Unterrichtsentwicklung und kooperatives Lernen, Arbeit mit Selbstlernpaketen, Projekt «Lebenskünstler werden», Gestaltung der Innen- und Aussenräume als anregende Lernräume, Arbeit mit schulinternen Curricula, Konzept und Praxis einer «Bewegten Schule», Konzept und Praxis einer «Inklusiven Schule», Netzwerkarbeit im Schulverbund Pustertal.
 

 


LiLo – Lernen in Lernlandschaften an der OSW

Seit über 10 Jahren verfolgt die Oberstufenschule Wädenswil (OSW) eine klare Zielsetzung in der Schul- und Unterrichtsentwicklung: Das Lernen und die Voraussetzungen dazu immer wieder zu optimieren und möglichst erfolgreich und nachhaltig zu gestalten. Mit zahlreichen Projekten, aus denen das Projekt «LiLO – Lernen in Lernlandschaften an der OSW» herausragt, ist es gelungen, ein Schul- und Lernklima zu schaffen, das die Schülerinnen und Schüler sehr schätzen.
 

 

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