«Im Kern eines individualisierenden Unterrichts steht die Konstruktion und Formulierung von Aufgaben.»
Annemarie von der Groeben/Ingrid Kaiser

Werkstatt Individualisierung:

Lehrer/innen, Fachgruppen und Unterrichtsteams entwickeln Konzepte für die Arbeit mit heterogenen Lerngruppen. In dieser Werkstatt finden Sie vier Bausteine, die Ihnen Anregungen und Beispiele dafür bieten, wie die Förderung individueller Lernwege im Unterrichtalltag möglich wird. Im Zentrum der Bausteine steht die Frage: Wie kann es gelingen, dass alle Schülerinnen und Schüler mitkommen, mit Freude lernen und individuell bestmögliche Leistungen erreichen?

Werkstatt Individualisierung: Eine Einführung

Alle Schülerinnen und Schüler sollen in der Schule «mitkommen», mit Freude lernen und individuell bestmögliche Leistungen erreichen können. Alles, was dazu dient, diesen Grundsatz in Unterrichts- und Schulrealität umzusetzen, soll hier unter dem Begriff «Individualisierung» zusammengefasst werden. Grundlage der Werkstatt sind Erfahrungen des Miteinanderlernens von etwa fünfzig Schulen, die an der Pädagogischen Werkstatt «Individualisierung» der Robert Bosch Stiftung teilgenommen haben.

Eine zentrale Frage dieser Werkstatt ist: Was können wir tun, damit der Teufelskreis des Misslingens gar nicht entsteht oder dass die Lernenden hier wieder hinausgeführt werden können? Bei der Beantwortung dieser Frage muss beachtet werden, dass Individualisierung Entwicklungsprozesse auf unterschiedlichen Ebenen erfordert, die einander ergänzen und zusammen ein stimmiges Konzept ergeben sollen und unterschiedliche Leitfragen aufgreifen.

Individualisierung Konzept: Leitfragen
Grundlegende Leitfragen aus der Werkstatt Entwicklungsprozess, um die Aufgabenkonstruktion, Unterrichtsplanung, Lernbegleitung sowie die Unterrichts- und Schulentwicklung zu reflektieren und evaluieren.
Autor/Autorin: Annemarie von der Groeben, Ingrid Kaiser
Herkunft: PÄDAGOGIK 11/11, lizensiert für IQES online © Verlagsgruppe Beltz
Fächer: Fächerübergreifend
Abb. Der Teufelkreis des Misslingens
Werkstatt Individualisierung - Eine Einführung
Wie kann es gelingen, dass alle Schüler und Schülerinnen im Unterricht mitkommen, mit Freude lernen und individuell bestmögliche Leistungen erreichen? Dies ist vor allem eine grosse «handwerkliche» Herausforderung. Um sie geht es in dieser Serie der Zeitschrift Pädagogik.
Autor/Autorin: Annemarie von der Groeben, Ingrid Kaiser
Herkunft: PÄDAGOGIK 11/11, lizensiert für IQES online © Verlagsgruppe Beltz
Umfang/Länge: 5 Seiten
Aus: Werkstatt Individualisierung, PÄDAGOGIK 1-12/11
Fächer: Fächerübergreifend, Überfachliche Kompetenzen

Die Autorinnen

Grundlage der Werkstatt sind Erfahrungen des Miteinanderlernens von etwa fünfzig Schulen, die an der Pädagogischen Werkstatt «Individualisierung» der Robert Bosch Stiftung teilgenommen haben.

Lernen im Kern anders anlegen: Aufgabendifferenzierung

Wie können Aufgaben so gestellt werden, dass die individuelle Passung für alle Schülerinnen und Schüler gegeben ist (Differenzierung)? Wie können Aufgaben so gestaltet werden, dass alle Lernenden gefordert sind (Kognitive Aktivierung)? Welche Aufgabenformen eigenen sich besonders, um ativierende und individuelle Lernwege zu ermöglichen? In diesem Baustein finden Sie eine praktische Planungshilfe zur Aktivierung (A-E-I-O-U) und Unterrichtsbeispiele differenzierender Aufgabengaben: Rampe, Fächer, Blüte, Gerüst.
Die Analysespinne (nach Stäudel 2009, S. 8)
Herausfordern und Lernwege anbieten (1)
Wie können die Fähigkeiten aller Kinder und Jugendlichen erkannt und wie kann die Entwicklung eines jeden bestmöglich unterstützt werden? Schon die Frage schmeckt nach Überforderung. Vorgestellt wird eine «kognitive Landkarte» als Planungshilfe für individualisierten Unterricht. Sie hilft dabei, unterschiedliche Lernwege in den Blick zu nehmen und so eine individuelle Aktivierung zu ermöglichen.
Autor/Autorin: Annemarie von der Groeben, Ingrid Kaiser
Umfang/Länge: 5 Seiten
Aus: Werkstatt Individualisierung, PÄDAGOGIK 1-12/11
Fächer: Fächerübergreifend
Herausfordern und Lernwege anbieten (2)
Weniger Belehrung, mehr problemlösendes Denken
Seit PISA hat sich die Vorstellung von Lernen verändert: Unterricht soll auf problemlösendes Denken angelegt werden. Dieser Ansatz ist nicht neu. Unterschiedliche didaktische Modelle gehen in diese Richtung. Wie können sie im Alltag fruchtbar gemacht werden für einen Unterricht, in dem alle Schülerinnen und Schüler mitkommen und individuell gute Leistungen erzielen können?
Autor/Autorin: Annemarie von der Groeben, Ingrid Kaiser
Herkunft: PÄDAGOGIK 3/11, lizensiert für IQES online © Verlagsgruppe Beltz
Umfang/Länge: 5 Seiten
Aus: Werkstatt Individualisierung, PÄDAGOGIK 1-12/11
Fächer: Fächerübergreifend, Überfachliche Kompetenzen
Rampe, Fächer, Blüte, Gerüst - Aufgabendifferenzierung (1)
Im Kern eines individualisierenden Unterrichts steht die Konstruktion und Formulierung von Aufgaben. Sie sollen so gestellt sein, dass Schülerinnen und Schüler eigene Lernwege gehen und gute Leistungen erreichen können. Dafür gibt es unterschiedliche Formen. Wie können Lehrerinnen und Lehrer sie im Alltag nutzen und was leistet solche Differenzierung für den Unterricht?
Autor/Autorin: Annemarie von der Groeben, Ingrid Kaiser
Umfang/Länge: 5 Seiten
Aus: Werkstatt Individualisierung, PÄDAGOGIK 1-12/11
Fächer: Fächerübergreifend, Überfachliche Kompetenzen
Erschliessen, Anwenden, Vertiefen - Aufgabendifferenzierung (2)
Wie offen oder strukturiert sollten Aufgaben gestellt werden? Wie verhält sich generell Offener Unterricht zu direkter Instruktion und Frontalunterricht? Unterrichtsforscher plädieren für eine ausgewogene Balance und beenden damit ein unfruchtbares Schwarz-Weiß-Denken. In der Pädagogischen Werkstatt geht es um die Frage, in welcher Funktion Aufgaben im Unterrichtsalltag wie konstruiert werden können.
Autor/Autorin: Annemarie von der Groeben, Ingrid Kaiser
Umfang/Länge: 5 Seiten
Aus: Werkstatt Individualisierung, PÄDAGOGIK 1-12/11
Fächer: Fächerübergreifend, Überfachliche Kompetenzen
Übersicht über Aufgabenformen und -funktionen