Hier werden Modelle und Methoden beschrieben, wie Kollegiale Beratung (Intervision) genutzt werden kann, um gemeinsam Lösungen für berufliche Fragen oder Probleme zu finden. Ein Ablaufraster mit sechs Phasen bietet einen bewährten strukturierten Ablauf. Und ein Methodenrepertoire für das Ankommen, für die Fallerzählung, für die Fallberatung und den Rückblick bringen methodische Flexibilität und Abwechslung in die kollegiale Beratung.
»Es war schon eine echte Herausforderung, ein Lerncoachinggespräch mit einem Schüler auf Video aufzunehmen und es Kolleginnen und Kollegen im Weiterbildungsseminar vorzustellen. Zusätzlich verteilte ich eine Transkription des Gesprächs, beim der mir schon klar geworden war, wie groß mein Gesprächsanteil war und wie klein derjenige des Schülers, mit dem ich das Lerncoaching durchführte. Noch selten habe ich in so kurzer Zeit so viel gelernt wie im Gespräch nach der Videovisionierung. In den folgenden Lerncoachinggesprächen setzte ich die Erkenntnisse um, und testete auch Verschiedenes. Nach dieser Erprobungsphase erstellte ich ein neues Gesprächsvideo und zeigte es der Gruppe erneut. Deutlich wurden im Vergleich der beiden Videos die Unterschiede in Bezug auf meine Gesprächsführung sowie die damit verbundenen positiven Auswirkungen auf den Schüler. Zudem fanden wir in der Diskussion bereits nächste Entwicklungsfelder.«
Leiter der Beratungsstelle Unterrichtsentwicklung und Lernbegleitung (schul-in) an der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Brugg/Windisch.
Herkunft:Hans-Günter Rolff (Hrsg.): Handbuch Unterrichtsentwicklung. Beltz Verlag, 2015. ISBN 9783407831842
Umfang/Länge:19 Seiten
Aus:Handbuch Unterrichtsentwicklung
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Autor und Redaktionsmitglied IQES online, Lehrer für Spanisch und Geschichte am Theodor-Heuss-Gymnasium Göttingen, Lehrbeauftragter an der Georg-August-Universität Göttingen, Referent und Fortbilder im Bereich Schul- und Unterrichtsentwicklung
Fächer:alle Fächer
Stufen:alle Stufen
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Medienkompetenz und Mediengebrauch von Jugendlichen
Jugendliche wenden sich in verstärktem Maße Social Media zu und koppeln sich mehr und mehr von den traditionellen journalistischen Medien ab. Der Mangel an relevanten Informationen schränkt die Bereitschaft und die Möglichkeit zur Partizipation ein und macht anfällig für Fake News und Manipulation. Die Allgegenwart der Verschwörungstheorien in Zeiten von Corona hat uns vor Augen geführt, wie bedeutsam die Förderung von Medienkompetenzen ist. Zeitgemäße (Medien-)Bildung ermöglicht Lernenden, in Projekten eigene Medienbeiträge zu gestalten und sich mit einer Vielfalt an aktuellen Medienbeiträgen kritisch auseinanderzusetzen. Denn erst aktive Mediennutzung und produktives Medienhandeln führt zu Lernprozessen, die für Kinder und Jugendliche motivierend sind und sie befähigen, mündig und souverän mit Medien umzugehen.
Autor/Autorin:
Dejan Mihajlovic,
Gerold Brägger,
Jens Lucht,
Philippe Wampfler,
Res Strehle
Dejan Mihajlovic ist Lehrer an einer Realschule in Freiburg und arbeitet zusätzlich für das Staatliche Schulamt, Regierungspräsidium und Kultusministerium Baden-Württemberg. Über zeitgemäße Bildung im digitalen Wandel hält er Vorträge, schreibt als Kolumnist für das change-Magazin und das Deutsche Schulportal und berät Politik und Verwaltung. Twitter: @DejanFreiburg Web: www.mihajlovicfreiburg.com
Gerold Brägger, M.A., ist Leiter und Gründer der IQES-Plattform und des Beratungs- und Weiterbildungsinstituts schulentwicklung.ch. Er ist Erziehungswissenschaftler, Schulberater, Lehrerbildner, Autor von pädagogischen Fachbüchern und Lernmitteln sowie Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift PÄDAGOGIK: www.IQESonline.net www.schulentwicklung.ch
Dr. Jens Lucht ist Leiter des Departments Wissensvermittlung am fög – Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft/Universität Zürich. Er ist Dozent am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung/UZH, am Soziologischen Institut/UZH und an der Weiterbildungsstelle der UZH. Web: www.foeg.uzh.ch
Philippe Wampfler, M.A., ist Deutschlehrer an einem Gymnasium in Zürich und Dozent für Fachdidaktik Deutsch an der Universität Zürich. Er ist Berater und Experte für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht, dazu bietet er verschiedene Weiterbildungsformate an und publiziert Fachaufsätze und Bücher.
Res Strehle war bis Ende 2015 Chefredaktor des Tages-Anzeigers. Seither amtet er als Stiftungsratspräsident der Schweizer Journalistenschule MAZ in Luzern und als Qualitätsbeauftragter von Tamedia in Zürich. Web: www.maz.ch
Herkunft:Brägger/Rolff (Hrsg.): Handbuch Lernen mit digitalen Medien. Beltz Verlag. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage 2024
Umfang/Länge:30 Seiten
Aus:Handbuch Lernen mit digitalen Medien
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Stufen:alle Stufen
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Die 3. Auflage des Standardwerks »Handbuch Lernen mit digitalen Medien« (Beltz) bietet fundierte Einblicke in die digitale Transformation der Schulen - jetzt komplett aktualisiert und um wegweisende Kapitel zur Künstlichen Intelligenz erweitert. Interessierte finden zahlreiche Beiträge zu den Potenzialen neuer Medien für zeitgemäße Lernkulturen, zu Digital Learning Leadership, zu personalisiertem Lernen, digitalem Feedback und wirksamer Lernbegleitung. Mit Empfehlungen zu 1:1-Ausstattungen und praktischen Unterrichtsideen.
Herkunft:Brägger/ Rolff (Hrsg.): Handbuch Lernen mit digitalen Medien. Beltz Verlag 2021
Umfang/Länge:981 Seiten
Aus:Handbuch Lernen mit digitalen Medien
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Stufen:alle Stufen
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L32 Feedback-Kurzformen zu Lernprozessen und Lernerfolgen
Mit diesen 11 Feedback-Kurzformen können Lehrer/innen mehr über Lernprozesse und den Lernzuwachs von Schüler/innen in Erfahrung bringen. Sie helfen, besser zu verstehen, wie Schüler/innen lernen oder was sie am Ende einer Lernsequenz gelernt haben. Je nach Instrument dauert ein Feedback zwischen 10 und 30 Minuten.
Gerold Brägger, M.A., ist Leiter und Gründer der IQES-Plattform und des Beratungs- und Weiterbildungsinstituts schulentwicklung.ch. Er ist Erziehungswissenschaftler, Schulberater, Lehrerbildner, Autor von pädagogischen Fachbüchern und Lernmitteln sowie Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift PÄDAGOGIK: www.IQESonline.net www.schulentwicklung.ch
Feedback-Methoden zur Begleitung von Lernprozessen
Das Ampelfeedback wird eingesetzt, um Einsicht in die Meinungen der Schülerinnen und Schüler zu einer bestimmten Fragestellung zu gewinnen. Neben dem Abfragen von Meinungen, Haltungen und persönlichen Sichtweisen kann diese Feedbackmethode auch für gemeinsame Entscheidungen oder Klärungsprozesse genutzt werden.
Umfang/Länge:1 Seite
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L29e-at Zielscheibe: Feedback der Erziehungsberechtigten zu den Hausaufgaben (5.-9. Schulstufe)
Die Zielscheibe ist eine kurze, nonverbale Feedbackmethode, die mit geringem Aufwand umgesetzt werden kann und Rückmeldungen zu verschiedenen Zeitspannen und Themenbereichen ermöglicht. Anschließend findet im Plenum eine moderierte Diskussion über die Ergebnisse statt.
Gerold Brägger, M.A., ist Leiter und Gründer der IQES-Plattform und des Beratungs- und Weiterbildungsinstituts schulentwicklung.ch. Er ist Erziehungswissenschaftler, Schulberater, Lehrerbildner, Autor von pädagogischen Fachbüchern und Lernmitteln sowie Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift PÄDAGOGIK: www.IQESonline.net www.schulentwicklung.ch
In diesem Dokument befindet sich eine Vorlage, um einen ganzen Klassensatz von Leserattenkarten zu kopieren. Es befinden sich vier Karten der gleichen Leserattenkarte auf einer Seite.
Über komplexe Aufgaben und ihre Inszenierung Leistung herausfordern
Differenzierung durch Aufgaben auf drei unterschiedlichen Niveaus fordert Lernende häufig nicht auf ihrem individuellen Leistungsniveau heraus. Vielmehr werden ihre Leistungen unter einem grundlegenden, erweiterten und erhöhten Niveau subsumiert. Durch das Prinzip »Eine komplexe Aufgabe für alle« können individuelle Leistungen herausgefordert werden, während alle an »der gleichen« Aufgabe arbeiten.
S105 Offene Fragen für eine Standbestimmung zur Bewegten Schule
Das qualitative Instrument bietet Umsetzungsideen und offene Fragen für eine Standortbestimmung im Gespräch. Dabei werden die drei Handlungsfelder einer Bewegten Schule in den Blick genommen: «Lehren und Lernen», «Lern- und Lebensraum Schule» und «Steuern und organisieren».
Umfang/Länge:8 Seiten
Fächer:alle Fächer
Stufen:alle Stufen
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Häufig beschränkt sich der persönliche Kontakt zwischen Klassenlehrer und Eltern auf den Elternsprechtag. Wie aber kann der Elternkontakt zum Aufbau einer gleichberechtigten Beziehung genutzt werden? Wie können sich Eltern als Expertinnen und Experten für ihre Kinder einbringen? Wie können auch die Schüler zu Wort kommen? Und welche Rahmenbedingungen brauche ich für gute Lernentwicklungsgespräche?
Jungen schneiden in der Schule schlechter ab als Mädchen. Eine erfolgreiche Jungenförderung darf sich allerdings nicht auf die Leistungsförderung im Unterricht beschränken, sondern muss an den zentralen Entwicklungsaufgaben der Jugend ansetzen. Was ist darunter zu verstehen und wie lässt sich das in der Schule umsetzen?
Prof. Dr. Marianne Horstkemper studierte zunächst Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Jugend- und Erwachsenenbildung, anschließend Psychologie mit dem Schwerpunkt Pädagogische Psychologie. Sie arbeitete an unterschiedlichen Universitäten der Bundesrepublik Deutschland, zuletzt bis zu ihrer Pensionierung an der Universität Potsdam.
Mobilisations- und Kräftigungsübung sowohl der seitlichen Gesäßmuskeln, der Rumpfstabilisatoren und der Schultermuskulatur. Mit einer Übung kräftigst du an drei Stellen und mobilisiert wichtige Gelenke. Die Gleichgewichtsanforderungen an einem Bein bringen dich ins Lot und bereiten dich perfekt für nachfolgende Konzentrationsaufgaben vor.
Fächer:alle Fächer
Stufen:alle Stufen
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IQS – Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen
IQS – Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen: Maria Grillitsch, Angelika Petrovic, Brigitte Skliris, Elisabeth Stanzel-Tischler, Erich Svecnik
Fächer:alle Fächer
Stufen:alle Stufen
Checkliste Wirkungsvoll ermahnen
Classroom Management
Die Bogen dient der persönlichen Standortbestimmung. Ebenso ist er in der kollegialen Hospitation einsetzbar.
Lehrer für Deutsch und Philosophie an der Gesamtschule Haspe in Hagen (NRW), war als Fachmoderator und Fachberater für die Bezirksregierung Arnsberg tätig und ist Fachleiter am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (Gy/Ge) in Hagen.
Selbstgesteuerte Lernumgebungen, in denen Schüler:innen vermehrt selbstorganisiert arbeiten, stellen andere Anforderungen an die Klassenführung als Plenumsphasen in einer Lerngruppe. Insbesondere die präventiven Maßnahmen der Klassenführung sind hierbei zentral.
Dr. Doris Streber ist Akademische Rätin an der Universität Bayreuth und Ge-schäftsführerin des Zentrums für Lehrer-bildung. Sie lehrt Schulpädagogik und Didaktik der Ökonomie.
Damit Blended Learning gelingt, sollten Schüler:innen durch ein formatives Assessment unterstützt werden, idealerweise unter Nutzung digitaler Medien. Welche Medien haben sich dabei bewährt?
Im digitalen Zeitalter wächst die Bedeutung von Bildern gegenüber dem Text. Auch deswegen wird die Fähigkeit zur Visualisierung immer mehr zu einer Kernkompetenz von Lehrkräften. Visualisierungen fördern das Verständnis und regen Vorstellungskraft und Kreativität an.
Umfang/Länge:4 Seiten
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Dr. Nils Altner forscht, unterrichtet und publiziert zu Gesundheit, Achtsamkeit, Demokratiefähigkeit und Kulturentwicklung in der Bildung unter anderem an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin der Evang. Kliniken Essen-Mitte.
Künstliche Intelligenz in der Schule beschränkt sich nicht auf die Nutzung von ChatGPT und Co im Unterricht. Es handelt sich um fundamentale medienpädagogische Herausforderungen, die unseren Umgang mit Medien und Veränderungen in der Gesellschaft betreffen. Wie lässt sich angemessen darauf reagieren?
Britta Kölling ist Lehrerin an einem Hamburger Gymnasium und Mitarbeiterin des Referats Medienpädagogik (LIF15) am LI Hamburg für die Themengebiete alternative, digitale Prüfungsformate und künstliche Intelligenz.
Helge Tiedemann arbeitete an verschiedenen Hamburger Schulen zur Digitalisierung; seit 2015 ist er Lehrkräftefortbildner für Medienpädagogik und aktuell Referatsleiter Medienpädagogik (LIF15) am LI Hamburg.