Schreiben mit KI – Recherchieren, formulieren, prüfen:
KI kann dich beim Schreiben auf vielfältige Weise unterstützen: Sie hilft dir, Ideen zu entwickeln, Informationen zu ordnen oder Formulierungen zu verbessern. Sie kann jedoch auch Fehler machen, Quellen erfinden oder überzeugend klingen, obwohl Aussagen nicht stimmen. Deshalb lernst du in dieser Lernumgebung, KI bewusst und kritisch als Werkzeug einzusetzen. Nicht als Ghostwriter, sondern als Unterstützung für dein eigenes Denken und Schreiben.
dumm?
Ziel klären
und
Recherche
strukturieren
schlechte
Prompts
und überarbeiten
prüfen
KI einsetzen
Künstliche Intelligenz (KI) wird heute von vielen Menschen genutzt, zum Beispiel um Ideen zu sammeln, Texte zu verbessern oder Präsentationen vorzubereiten. KI kann helfen und Zeit sparen.
Wichtig ist aber, Ergebnisse nicht einfach zu übernehmen, sondern kritisch zu prüfen und selbst mitzudenken.
In dieser Lernumgebung untersuchst du, wie KI beim Schreiben sinnvoll eingesetzt werden kann und wo ihre Grenzen liegen. Du probierst KI im Schreibprozess aus, überprüfst Informationen und lernst, wie Journalist:innen mit KI arbeiten. Dabei gehst du auch der Frage nach, wie KI unser Denken und Schreiben beeinflusst.
Macht ChatGPT uns dümmer?
Prompt rein, Antwort raus – und unser Hirn macht Pause. ChatGPT nimmt uns immer häufiger die Denkarbeit ab. Praktisch. Aber werden wir dadurch denkfaul und dann langsam auch tatsäch-lich dümmer? In diesem Video spannen wir den Bogen von Platons Schriftkritik zu aktuellen Stu-dien zum Thema «Cognitive Offloading» mit den aktuellen KI-Sprachmodellen. Dabei fragen wir uns: Verlieren wir unsere eigene Denkfähigkeit, wenn wir das Denken auslagern? Der richtige Umgang mit Künstlicher Intelligenz ist wichtig für die Entwicklung unserer persönlichen kognitiven Fähigkeiten – insbesondere das kritische Denken – und damit auch für die Gesellschaft als Ganzes.
(28.04.2025) Video: 13:27
Quelle | Titel | Hintergründe | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
| Macht KI uns dumm? Niemand muss komplizierte Texte lesen, wenn ChatGPT einem das Wichtigste schnell zusammenfasst. Die große Frage ist, ob das Gehirn dabei Entscheidendes verlernt (06.01.2026). | ||
| Hirn auf Sparflamme Wie Künstliche Intelligenz unser Denken formt (11.12.2025). | ||
| Macht die Künstliche Intelligenz uns dumm (24.01.2025)
KI × Bildung = Zukunft – deshalb braucht es Schule jetzt erst recht (28.11.2025) Warum KI uns zunächst klüger macht und dann dümmer (10.04.2026) | ||
Forscher zu KI-Chatbots„Man lagert das Denken aus“ Wird dümmer, wer KI-Chatbot verwendet? Nicht unbedingt, sagt der Forscher Michael Gerlich. Zwar sei die Gefahr da – aber es gibt eine Gegenstrategie (24.3.2026). | |||
Marko Kovic (freischaffen-der Journa-list/Autor) | KI ruiniert Bildung Automatisierung und der Weg des geringsten Widerstands.
Die große Verengung des kognitiven Horizonts Künstliche Intelligenz homogenisiert das Denken. Und destabilisiert damit die Gesellschaft. Die KI-Verdummung ChatGPT und Co. erschaffen eine Generation, die nicht denken kann. | ||
Macht Künstliche Intelligenz unsere Kinder dumm? Die Mehrheit der Schüler nutzt für die Hausaufgaben ChatGPT und Co. Für Lehrer ist das eine Herausforderung – für Kinder möglicherweise schädlich (10.08.2025). | |||
| Macht künstliche Intelligenz uns dumm? Wer weiss wie, kann sein Denkvermögen mit KI sogar verbessern Je mehr Aufgaben wir an eine künstliche Intelligenz auslagern, desto weniger trainieren wir unser eigenes kritisches Denken. Das muss nicht sein: Wir sollten die KI auf-fordern, uns Fragen zu stellen, statt bloss Antworten zu liefern (28.12.2025) PDF. | ||
| Der KI-Podcast Macht KI uns dümmer? (11.03.2025) Audio: 46 Min. | ||
| Macht uns KI dumm? Offene Ideen mit Anne Alombert (26.06.2026) Video: 22 Min. | ||
| Wer ständig Chat-GPT fragt, übt sich weniger im kritischen Denken. Untergräbt die künstliche Intelligenz die menschliche? Wer mit Chat-GPT Mathe lernt, bekommt schlechtere Noten. Wer damit Recherchen durchführt, vergisst das erarbeitete Material bald wieder. Nun zeigt die frühe Forschung zu Lernen im KI-Zeitalter: Es ginge auch anders (06.07.2025) PDF. | ||
Einstieg: Deine KI-Schreibbilanz
Einzelarbeit
Überlege ehrlich: Wann nutzt du KI-Chatbots wie ChatGPT, Gemini oder Copilot beim Schreiben? Zum Ideenfinden, zum Recherchieren, zum Formulieren, zum Korrigieren – oder damit der Text fast fertig aus der KI kommt?
Notiere drei Situationen:
- Das mache ich lieber selbst.
- Dabei lasse ich mir von KI helfen.
- Das habe ich schon einmal fast ganz an KI abgegeben.
Austausch im Plenum
Diskutiert anschließend: Wo ist Unterstützung sinnvoll? Wo beginnt das Auslagern des eigenen Denkens?
Medienvergleich: Was behaupten journalistische Beiträge?
Einzelarbeit
Lies oder schaue zwei Medienbeiträge aus der Materialsammlung zum Thema „Macht KI dumm?“. Achte darauf, welche Position vertreten wird.
Vergleiche die Beiträge mit diesen Fragen:
- Welche Hauptthese vertritt der Beitrag?
- Welche Beispiele oder Studien werden genannt?
- Wird KI eher als Gefahr, als Chance oder als Werkzeug dargestellt?
- Wird zwischen „KI als Hilfe“ und „KI als Ersatz fürs Denken“ unterschieden?
- Welche Aussage findest du überzeugend und welche würdest du kritisch prüfen?
Halte dein Ergebnis in einer Tabelle fest: Beitrag, These, Belege & Beispiele, offene Fragen, eigene Einschätzung.
Denk-Auslagerung erkennen
Einzelarbeit
Viele Medienbeiträge thematisieren die Gefahr, dass Menschen Denken an KI auslagern. Das nennt man auch kognitive Entlastung oder Cognitive Offloading: Eine Maschine übernimmt Aufgaben, die du sonst selbst erledigen würdest.
Prüfe an Beispielen, was ausgelagert wird:
- KI fasst einen langen Artikel zusammen.
- KI schreibt die Einleitung für deinen Text.
- KI sucht Gegenargumente.
- KI formuliert deine Meinung.
- KI korrigiert Rechtschreibfehler.
- KI entscheidet, welche Quelle glaubwürdig ist.
Ordne jedes Beispiel ein:
- unproblematische Unterstützung
- sinnvoll, aber nur mit eigener Prüfung
- problematisch, weil dein eigenes Denken ersetzt wird
Begründe mindestens drei Entscheidungen.
Schreibexperiment: Drei Wege zum Text
Einzelarbeit
Schreibe zu einem Thema drei Mini-Texte von je 80 bis 120 Wörtern.
Thema: „Sollten Schüler KI für Hausaufgaben nutzen dürfen?“
Version A: Schreibe den Text ganz ohne KI.
Version B: Nutze einen KI-Chatbot wie ChatGPT, Gemini oder Copilot als Coach. Die KI darf dir Fragen stellen, Gegenargumente nennen oder Feedback geben. Formulieren musst du selbst.
Version C: Lasse KI einen Text schreiben und überarbeite ihn anschließend.
Vergleiche die drei Versionen:
- Welcher Text klingt am meisten nach dir?
- Bei welchem Text hast du am meisten gelernt?
- Wo hast du am stärksten nachgedacht?
- Welche Version ist sprachlich am glattesten?
- Welche Version enthält die besten Argumente?
- Wo besteht die Gefahr, dass du Inhalte übernimmst, ohne selber nachzudenken?
Formuliere danach dein Fazit: Wann hilft KI beim Schreiben – und wann schwächt sie deine Schreibkompetenz?
KI als Coach statt Ghostwriter nutzen
Einzelarbeit
Entwickle gute Prompts bzw. Anweisungen, bei denen KI nicht für dich schreibt, sondern dein Denken anregt.
Beispiele:
- „Stelle mir fünf kritische Fragen zu meiner Argumentation.“
- „Zeige mir, wo mein Text unklar ist, aber schreibe ihn nicht um.“
- „Nenne mir Gegenargumente, die ich prüfen sollte.“
- „Hilf mir, meine These genauer zu formulieren. Gib mir keine fertige Einleitung.“
- „Prüfe, ob mein Text Behauptungen enthält, für die Belege fehlen.“
Erstelle eine eigene Liste mit fünf Coach-Prompts. Teste zwei davon an deinem Text. Notiere, welche Rückmeldung hilfreich war und welche nicht.
Streitfrage: Selbst schreiben oder schreiben lassen?
Kooperation
Bereitet eine kurze Debatte vor:
These: „Wer KI-Texte schreiben lässt, lernt weniger schreiben.“
Bildet zwei Gruppen. Eine Gruppe sammelt Argumente für die These, die andere dagegen. Nutzt journalistische Beiträge, eigene Erfahrungen und euer Schreibexperiment.
Achtet darauf:
- Behauptungen brauchen Belege.
- Beispiele müssen nachvollziehbar sein.
- Gegenargumente sollen fair dargestellt werden.
- KI darf beim Sammeln helfen, aber nicht die Debatte für euch führen.
Einzelarbeit
Schreibt nach der Debatte ein persönliches Urteil: Welche Regeln brauchst du, damit KI dich beim Schreiben stärker macht – und nicht schwächer?
Produkt: Deine KI-Schreibregel
Einzelarbeit
Formuliere am Schluss eine eigene Regel für den Umgang mit KI beim Schreiben.
Beginne so:
„KI darf mir beim Schreiben helfen, wenn …“
„KI sollte ich nicht verwenden, wenn …“
„Selbst schreiben muss ich, weil …“
Gestalte daraus eine kurze Regelkarte für andere Schüler:innen. Sie soll klar, ehrlich und alltagstauglich sein.
Journalist:innen schreiben jeden Tag zahlreiche Texte, damit Menschen informiert werden, Zusammenhänge verstehen und sich eine eigene Meinung bilden können. Bevor sie mit dem Schreiben beginnen, klären sie wichtige Fragen: Worum geht es? Für wen ist der Text gedacht? Und welches Ziel hat er? Soll er informieren, erklären, kommentieren, unterhalten oder zum Nachdenken anregen?
In diesem Kapitel analysierst du journalistische Beiträge und untersuchst ihre Schreibabsicht. Du schaust dir an, welche Themen und Perspektiven aufgegriffen werden und welche Fragen ein Beitrag beantwortet. Anschließend entwickelst du deinen eigenen Schreibauftrag. Dabei überlegst du auch, wie KI dich in dieser Phase unterstützen kann. Die Verantwortung für den Text und seine Aussagen liegt jedoch immer bei dir.
Liste - Medienbeiträge
Quelle | Titel |
|---|---|
| Die Ursprünge der künstlichen Intelligenz: So lernten die Maschinen das Lernen Lange programmierten Forscher Befehl um Befehl, Zeile um Zeile, damit Computer Dinge taten, die von einem Menschen Intelligenz verlangen. Doch dann kamen sie auf ein Prinzip, das alles veränderte: das unseres Gehirns. Der dritte Teil unserer Serie zu den größten Erkenntnissen der Wissenschaft. |
KI in der Schule – Mach du mal, ChatGPT! ChatGPT, DeepL & Co. gehören für viele Schüler längst zum Schulalltag. Lehrkräfte fühlen sich dagegen oft überfordert und verunsichert. Während die einen das Potenzial von KI betonen, warnen andere vor Denkfaulheit und wachsender Ungleichheit (01.07.2025). | |
| Wie KI die Popmusik verändert Längst kann KI neben Hintergrundmusik auch ernstzunehmende Pop-Songs herstellen. Musiker sind in Aufruhr. Die GEMA versucht, Ansprüche der Künstler gegen KI-Unternehmen durchzusetzen. (23.12.2025). |
| Die Zukunft der KI: Lässt sich Künstliche Intelligenz regulieren? Wird die KI bald schlauer als wir, oder ist sie hoffnungslos gehypt? Die Entwicklung richtig einzuschätzen, ist gar nicht so einfach (06.03.2025). |
Falsche Schnurrbärte und zerstörte Städte: Wie KI-Content den Diskurs zerstört Mit billig und schnell produziertem KI-Content haben Rechtspopulisten und Rechtsextremis-ten ein weiteres Werkzeug für die Zerstörung des demokratischen Diskurses bekommen (09.10.2025). | |
«Die sind das Problem – nicht wir»: Fünf Frauen wehren sich gegen Porno-Deepfakes Die Influencerinnen zeigen Männer an, die mit KI Fotos und Videos von ihnen erstellt haben. Im Video erzählen sie ihren Weg von der Erniedrigung zur Ermächtigung. Und sagen, was sie Mädchen und Frauen raten (30.04.2026) PDF. |
Lernangebote
Einzelarbeit
- Lese zwei journalistische Beiträge zum Thema „Künstliche Intelligenz“. Vergleiche: Überschrift, Zielgruppe, Textsorte, zentrale Aussage, Perspektive.
- Überlege dir zuerst selbst:
> Worüber möchtest du schreiben?
> Für wen soll dein Beitrag sein?
> Was möchtest du mit deinem Beitrag erreichen?
- Lasse dir von einem KI-Chatbot wie z.B. ChatGPT, Gemini oder Copilot drei mögliche Zielgruppen und drei passende journalistische Textsorten (z.B. Bericht, Interview, Kommentar etc.) zu deinem Thema vorschlagen. Prüfe: Welche Vorschläge passen wirklich zu deinem Thema?
- Formuliere deinen Schreibauftrag in einem Satz: „Ich schreibe für … über …, damit …“
- Erstelle eine kurze Notiz: Was hast du selbst entschieden? Wobei hat dich die KI unterstützt?
Viele Schreibaufgaben beginnen mit einer leeren Seite. Worüber soll ich schreiben? Wie könnte ich anfangen? Welche Beispiele oder Perspektiven eignen sich? Gerade in dieser Phase können KI-Chatbots hilfreich sein: Sie liefern schnell Ideen, mögliche Fragestellungen oder erste Informationen. Die Herausforderung besteht jedoch darin, die passenden Vorschläge auszuwählen und kritisch zu prüfen.
Auch bei der Recherche kann KI unterstützen. Sie kann einen ersten Überblick über ein Thema geben oder wichtige Begriffe erklären. KI-Chatbots können jedoch veraltete Informationen verwenden, Quellen falsch wiedergeben oder Fakten erfinden. Deshalb überprüfst du KI-Antworten immer mit verlässlichen Quellen, bevor du sie für deinen Text verwendest.
Quelle | Titel | Hintergründe | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Richtig recherchieren Was eine gute Recherche ausmacht und welche Recherchemethoden es gibt, erklärt SPIEGEL-Redakteurin Miriam Olbrisch in diesem Video (18.11.2019) Video: 3.06. | |||
| Deutsche Basics: Recherche mit Suchoperatoren und KI-Tools Planet Schule – ARD (07.04.2026) Video: 7:37. | ||
| Das SRF Netzwerk Faktencheck-«Wenn es zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es meist nicht wahr» Statistiken zeigen: Desinformation im Internet nimmt zu. Bei SRF ist das Netzwerk Faktencheck täglich im Einsatz, um Falschinformationen zu bekämpfen. Doch wie gelingt der Faktencheck auch zu Hause? Melanie Kömle, Mediendokumentalistin und Leiterin des Netzwerks, gibt bei «Hallo SRF!» Antworten. | ||
| Wie du Quellenkritik und Recherchefähigkeit deiner Schüler*innen för-derst Digitale Bildung³ (05.11.2021) Video: 9.01. | ||
| Interaktives Game «News Check» Wie unterscheiden sich echte Nachrichten von Falschmeldungen? Wie berichten Medienschaffende ausgewogen und fair über Neuigkeiten? Das neue Journalismus-Game «News Check» stärkt die Medienkompetenz. (26.01.2026). |
Lernangebot:
KI zur Ideensuche/ Brainstorming
Einzelarbeit
Du möchtest einen Text zu einem bestimmten Thema schreiben.
- Informiere dich zuerst in den oben bereitgestellten Beiträgen über das korrekte Vorgehen bei der Recherche und schau dir das folgende Video zum Thema „Recherche“ an.
Richtig recherchieren
Was eine gute Recherche ausmacht und welche Recherchemethoden es gibt, erklärt SPIEGEL-Redakteurin Miriam Olbrisch in diesem Video
(18.11.2019) Video: 3.06.
- Überlege dir zuerst selbst mindestens fünf Ideen oder Recherchefragen zu deinem Thema.
Beispiel: Thema KI und Umwelt – Welche Chancen und Risiken hat KI für die Umwelt?
- Bitte anschließend einen KI-Chatbot:
„Nenne mir zehn mögliche Blickwinkel oder Fragestellungen für einen Beitrag zum Thema …“
- Vergleich deine Ideen mit den Vorschlägen der KI.
- Entscheide:
- Welche Ideen möchtest du übernehmen?
- Welche passen nicht?
- Welche neue Idee ist erst durch die Kombination deiner Ideen mit den Vorschlägen der KI entstanden?
KI für die Recherche
Einzelarbeit
- Bitte einen KI-Chatbot um einen Überblick zu deinem Thema.
Beispiel-Prompt: „Gib mir einen Überblick zum Thema „KI und Umwelt“. Erkläre die wichtigsten Chancen und Risiken und nenne aktuelle Beispiele.“
- Markiere Aussagen,
- die überprüft werden müssen
- bei denen keine Quellen genannt werden
- oder die dich überrascht haben.
- Prüfe mindestens drei Aussagen mithilfe von
- Journalistischen Beiträgen
- Faktenchecks
- oder Originalquellen
- Notiere für dich:
- Welche Aussagen waren korrekt?
- Welche waren unvollständig oder falsch?
- Welche Quellen waren am hilfreichsten?
Ein guter Text braucht eine klare Struktur. Du entscheidest, mit welchem Einstieg du Leser:innen gewinnst, welche Informationen zuerst kommen, welche Beispiele oder Belege das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten und wie dein Text endet. KI kann dir verschiedene Gliederungen vorschlagen. Du entscheidest aber am Ende, welche Struktur dein Text haben soll.
Du untersuchst, wie journalistische Beiträge aufgebaut sind: Einstieg, Hintergrund, Beispiele, Zitate, Gegenpositionen, Einordnung, Schluss. Danach planst du deinen eigenen Beitrag.
Liste - Medienbeiträge
Quelle | Titel |
|---|---|
| Die Ursprünge der künstlichen Intelligenz: So lernten die Maschinen das Lernen Lange programmierten Forscher Befehl um Befehl, Zeile um Zeile, damit Computer Dinge taten, die von einem Menschen Intelligenz verlangen. Doch dann kamen sie auf ein Prinzip, das alles veränderte: das unseres Gehirns. Der dritte Teil unserer Serie zu den größten Erkenntnissen der Wissenschaft. |
KI in der Schule – Mach du mal, ChatGPT! ChatGPT, DeepL & Co. gehören für viele Schüler längst zum Schulalltag. Lehrkräfte fühlen sich dagegen oft überfordert und verunsichert. Während die einen das Potenzial von KI betonen, warnen andere vor Denkfaulheit und wachsender Ungleichheit (01.07.2025). | |
| Wie KI die Popmusik verändert Längst kann KI neben Hintergrundmusik auch ernstzunehmende Pop-Songs herstellen. Musiker sind in Aufruhr. Die GEMA versucht, Ansprüche der Künstler gegen KI-Unternehmen durchzusetzen. (23.12.2025). |
| Die Zukunft der KI: Lässt sich Künstliche Intelligenz regulieren? Wird die KI bald schlauer als wir, oder ist sie hoffnungslos gehypt? Die Entwicklung richtig einzuschätzen, ist gar nicht so einfach (06.03.2025). |
Falsche Schnurrbärte und zerstörte Städte: Wie KI-Content den Diskurs zerstört Mit billig und schnell produziertem KI-Content haben Rechtspopulisten und Rechtsextremis-ten ein weiteres Werkzeug für die Zerstörung des demokratischen Diskurses bekommen (09.10.2025). | |
«Die sind das Problem – nicht wir»: Fünf Frauen wehren sich gegen Porno-Deepfakes Die Influencerinnen zeigen Männer an, die mit KI Fotos und Videos von ihnen erstellt haben. Im Video erzählen sie ihren Weg von der Erniedrigung zur Ermächtigung. Und sagen, was sie Mädchen und Frauen raten (30.04.2026) PDF. |
Lernangebote
Einzelarbeit
1 Analysiere den Aufbau eines journalistischen Beitrags: Wie beginnt der Text? Wann kommen Fakten? Wann Beispiele? Gibt es Stimmen von Betroffenen oder Expert:innen?
2. Erstelle eine eigene Textskizze mit fünf Bausteinen – hier am Themenbeispiel „KI und Umwelt“:
- Einstieg à KI kann beim Klimaschutz helfen, verbraucht aber auch viel Ressourcen
- Wichtigste Information à Chancen und Risiken
- Hintergrund, Beispiel à Einsatz in Energie, Landwirtschaft oder Verkehr, Bau von riesigen Rechenzentren
- Belege à Frühwarnsysteme für Waldbrände, aber auch hoher Strom-, Wasser- und Ressourcenverbrauch
- Schluss à Fazit oder Ausblick
3. Bitte einen KI-Chatbot um zwei alternative Gliederungen. Vergleiche sie mit deiner Planung.
4. Entscheide dich für eine Struktur und begründe deine Entscheidung.
5. Markiere in deinem Plan, an welchen Stellen du Quellen, Zitate, Daten oder eigene Beobachtungen einbauen willst.
Prompts sind Anfragen oder Anweisungen, die du in KI-Chatbots wie ChatGPT eingibst, um ein gewünschtes Ergebnis zu erhalten. Wie gut das Ergebnis wird, hängt oft davon ab, wie klar und präzise dein Prompt formuliert ist. Wenn du zum Beispiel eingibst: „Schlag mir eine Struktur für einen Artikel über den Klimawandel vor“, erhältst du meist eine allgemeine Antwort. Je mehr hilfreiche Informationen du der KI gibst, desto besser kann sie auf deine Anfrage eingehen. Erklärst du zum Beispiel, für wen der Text gedacht ist, welches Ziel er hat und welche Inhalte wichtig sind, liefert die KI meist passendere Ergebnisse.
Gute Prompts entstehen oft schrittweise. Du beginnst mit einer ersten Version und verbesserst sie, bis das Ergebnis deinen Vorstellungen entspricht. Teile der KI möglichst genau mit, was sie ergänzen, ändern oder weglassen soll.
Ein guter Prompt enthält möglichst viele hilfreiche Informationen:
- eine klare und präzise Formulierung
- das Thema
- die Zielgruppe
- das Ziel des Textes
- die gewünschte Textsorte oder das Format
- wichtige Inhalte oder Beispiele
Auch ein guter Prompt garantiert jedoch kein fehlerfreies Ergebnis. KI kann Informationen auslassen, missverständlich formulieren oder falsche Angaben machen. Überprüfe deshalb wichtige Aussagen und Quellen immer kritisch, bevor du sie in deinen Text übernimmst.
ChatGPT Prompt schreiben lernen in 10 Minuten
In diesem ChatGPT Tutorial zeige ich dir, wie du Prompts schreibst, die wirklich funktionieren. Du brauchst keine Vorkenntnisse, nur ein bisschen Neugier. Ich nehme dich Schritt für Schritt mit und erkläre dir, worauf es beim Prompting wirklich ankommt
(28.97.2025) Video: 10:24
Weitere Tipps für gutes Promten in der Linksammlung unten.
Lernangebote
Prompt-Vergleich
Kooperaton
Vorbereitung: Bildet Gruppen von 2-4 Schüler:innen. Setzt euch an einen Computer und öffnet einen KI-Chatbot eurer Wahl (z.B. ChatGPT, Copilot oder Gemini).
Gebt die beiden Eingaben unten ein. Wichtig: Gebt die Prompts in zwei unterschiedlichen Chats ein (nicht nacheinander im gleichen Chat).
Prompt A:
Mach mir Vorschläge einer Gliederung für einen Text über „Fake News“.
Prompt B:
Ich schreibe einen Kommentar für eine Schülerzeitung zum Thema „Fake News“. Mach mir Vorschläge für eine Gliederung des Textes. Der Text richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren. Ich möchte Chancen und Risiken diskutieren und konkrete Beispiele aus dem Alltag verwenden.
Tauscht euch über die Ergebnisse aus. Welcher Vorschlag ist besser? Was unterscheidet die Ergebnisse? Welche Informationen sollten in einem guten Prompt enthalten sein?
Prompt-Challenge
Kooperaton
Vorbereitung: Bildet Gruppen von 2-4 Schüler:innen. Jede Gruppe erhält einen ungenauen Prompt. Gebt den Prompt in einen KI-Chatbot eurer Wahl ein.
Eure Aufgabe besteht darin, diesen Prompt durch weitere Eingaben so zu verbessern, dass der KI-Chatbot möglichst passende und gute Ergebnisse liefert. Testet verschiedene Varianten und beobachtet, wie sich die Antworten ändern.
Beispiel:
Ungenauer Ausgangsprompt:
Schlag eine Struktur für einen Text über soziale Medien vor.
Ihr könnt nun den Prompt weiter verbessern, indem ihr zusätzliche Informationen einbaut, die folgende Fragen beantworten.
- Für wen soll der Text geschrieben werden?
- Welches Ziel hat der Text?
- Welche Textsorte wird benötigt?
- Wie lang soll der Text sein?
- Sollen Beispiele verwendet werden und wenn ja, wozu?
- Welche Aspekte sollen besonders berücksichtigt werden?
Verbesserter Prompt:
Schlag eine Struktur für einen kurzen Text über Chancen und Risiken sozialer Medien vor. Der Text ist für eine Schülerzeitung und richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren. Ich möchte konkrete Beispiele aus dem Alltag einbauen und den Text mit Empfehlungen im Umgang mit sozialen Medien abschließen.
Austausch im Plenum
Präsentiert eure besten Prompts und die Ergebnisse der KI-Chatbots in der Klasse. Diskutiert im Plenum, welche zusätzlichen Informationen eingebaut wurden. Welche Veränderungen hatte den größten Einfluss auf das Ergebnis? Stimmt ab: Welcher Prompt hat die besten Ergebnisse geliefert?
Prompt vs. Prompt
Kooperation
Teilt die Klasse in 2-4er Gruppen ein und schreibt pro Gruppe zwei Prompts zum gleichen Thema:
- Einen möglichst schlechten Prompt
- Einen möglichst guten Prompt
Gebt beide Prompts in einen KI-Chatbot ein (jeweils in einem neuen Chat) und speichert die beiden Ergebnisse.
Tauscht anschließend die KI-Ergebnisse mit einer anderen Gruppe aus, ohne die Prompts zu zeigen.
Versucht anhand der beiden KI-Texte herauszufinden:
- Welcher Text wurde mit dem guten Prompt erstellt und welcher mit dem schlechten?
- Woran erkennt ihr die Unterschiede?
Austausch im Plenum
Zum Schluss zeigt die ursprüngliche Gruppe ihre beiden Prompts. Vergleicht eure Vermutungen und diskutiert:
- Welche Unterschiede im Prompt hatten den größten Einfluss auf das Ergebnis?
- Welche Merkmale zeichnen einen guten Prompt aus?
- Was könnt ihr aus dieser Aufgabe für eure eigenen Prompts mitnehmen?
Weitere Beiträge:
Quelle | Titel |
|---|---|
| |
| Prompt-Pilot:in: Schüler:innen lernen die Kunst des Promptens: Ein maßgeschneiderter KI-Assistent, der Bildung und KI-Kompetenz vereint |
| |
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Leitfaden |
Jetzt entsteht dein erster Entwurf. Dabei geht es noch nicht darum, einen perfekten Text zu schreiben, sondern um eine erste Version, die später überarbeitet wird.
KI kann dich dabei unterstützen: Sie kann Formulierungen vorschlagen, verschiedene Einstiege entwickeln oder helfen, schwierige Sätze verständlicher zu schreiben. Die Entscheidungen triffst jedoch immer du. In diesem Kapitel schreibst du deinen ersten Entwurf und vergleichst deine Formulierungen mit Vorschlägen einer KI. Dabei lernst du, welche Unterstützung hilfreich sein kann und wo deine eigenen Entscheidungen besonders wichtig sind.
Lernangebote
Einzelarbeit
- Ersten Entwurf schreiben: Schreibe den Einstieg deines Textes ohne KI. Nutze dafür deine vorgefertigte Struktur und deine recherchierten Quellen.
- KI als Ideengeber: Bitte einen KI-Chatbot um verschiedene Einstiege:
- Sachlich
- Erzählend
- Überraschend
Vergleiche sie mit deinem Einstieg. Welcher Einstieg passt am besten zu deinem Text?
- Text überarbeiten: Wähle einen Abschnitt deines Textes. Bitte die KI, ihn verständlicher, kürzer oder anschaulicher zu formulieren. Vergleiche beide Versionen. Welche Formulierungen möchtest du übernehmen? Welche nicht?
- Transparenz schaffen: Markiere in deinem Entwurf:
- Eigene Formulierung,
- Überprüfte Fakten,
- Direkte Zitate,
- Stellen, bei denen dich die KI unterstützt hat
Überlege anschließend: Wo war die Unterstützung der KI hilfreich? Wo hast du dich bewusst anders entschieden?
Journalist:innen prüfen ihre Beiträge sorgfältig, bevor sie veröffentlicht werden. Dabei geht es nicht nur um Rechtschreibung, Grammatik oder Stil, sondern vor allem um den Inhalt. Gute journalistische Texte basieren auf überprüften Informationen und verlässlichen Quellen. Aussagen werden sorgfältig recherchiert und, wenn möglich, durch mehrere unabhängigen Quellen bestätigt. Zudem werden Beiträge vor der Veröffentlichung meist von weiteren Personen in der Redaktion gegengelesen. So können Fehler entdeckt und die Qualität verbessert werden.
Feedback kann dir helfen, deinen Text zu verbessern, egal ob es von Mitschüler:innen, Lehrpersonen oder einer KI stammt. Wichtig ist jedoch, Rückmeldungen nicht einfach zu übernehmen, sondern kritisch zu prüfen und bewusst zu entscheiden, welche Änderungen deinen Text wirklich verbessern.
In diesem Kapitel überarbeitest du deinen Text. Du prüfst, ob er verständlich ist, Aussagen ausreichend belegt sind und verschiedene Sichtweisen fair darstellt werden.
Quelle | Titel | Hintergründe | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
| Was dürfen Journalisten? Unterrichtsmaterial für die Schule Video: 1:25. | ||
| So sichern wir Medienqualität in unseren Angeboten Woran zeigt sich die hohe Medienqualität bei SRF? Wer kontrolliert diese? Und was tut SRF, um das publizistische Niveau der Angebo-te zu stärken? (31.03.2026) | ||
| Aktuelles zu Faktenchecks und Fake News Unabhängige, faktenbasierte Recherchen zu aktuellen Themen aus Politik, Medien und Gesellschaft. | ||
Wie die DW Fake News überprüft Fake News in den sozialen Netzwerken, Falschbehauptungen zu COVID-19 oder Desinformation zu Wahlen: In diesem Video zeigen wir euch, welche Tools das Faktencheck-Team der Deutschen Welle nutzt, um Fakten von Fiktion zu trennen (21.03.2024) Video: 10:40. | |||
| Pressekodex Der Pressekodex wurde vom Deutschen Presserat herausgegeben und ist ein Leitfaden für Journalist*innen bei ihrer Arbeit. Die Regeln stehen für einen moralisch guten, anständigen Journalismus. Der Pressekodex ist allerdings eine Selbstverpflichtung und kein ver-bindliches Gesetz. Jan Hofer von der Tagesschau erklärt genauer Video 2:19. |
Lernangebote
Einzelarbeit
- 1. Peer-Feedback: Journalistische Beiträge werden in der Regel vor der Veröffentlichung von weiteren Personen in der Redaktion geprüft. Übernimm diese Rolle für den Text einer Mitschülerin oder eines Mitschülers. Gebt euch gegenseitig Feedback zu folgenden Punk-ten:
– Sind alle Aussagen verständlich?
– Werden Behauptungen mit Quellen oder Beispielen belegt?
– Gibt es Aussagen, die überprüft werden sollten?
– Werden unterschiedliche Sichtweisen berücksichtigt?
– Was ist besonders gelungen?
– Welchen Verbesserungsvorschlag würdest du geben?
2. KI als Feedbackpartner: Bitte nun einen KI-Chatbot um Feedback zu diesen Punkten.
3. Feedback vergleichen: Vergleiche das Feedback deiner Partnerin oder deines Partners mit dem Feedback der KI.
– Welche Rückmeldungen sind hilfreich?
– Wo unterscheiden sich die beiden Feedbacks?
– Welche Vorschläge möchtest du übernehmen? Welche bewusst nicht und warum?
4. Quellen bewerten
Kooperaton
Bildet Gruppen von 3-4 Schüler:innen. Ihr möchtet eine Information für euren Text prüfen. Welche Quelle ist dafür am besten geeignet?
Bewertet verschiedene Quellen auf einer Skala von 1 (wenig verlässlich) bis 5 (sehr verlässlich):
- Wikipedia-Artikel
- Social-Media-Post
- Nachrichtenseite eines bekannten Mediums wie z.B. SRF oder ARD
- Website einer Organisation oder Behörde
- Video eine:r Influencer:in
- ChatGPT
- Interview mit einer Expertin oder einem Experten
Austausch im Plenum
Diskutiert eure Ergebnisse in der Klasse.
In dieser Lernumgebung hast du viel darüber gelernt, wie journalistische Texte entstehen und warum sorgfältige Recherche, Quellenprüfung und Überarbeitung so wichtig sind. Aber wie nutzen Journalist:innen eigentlich Künstliche Intelligenz bei ihrer Arbeit?
Eine Studie der Universität Zürich zeigt: KI gehört heute in vielen Redaktionen zum Alltag. 87% der befragten Journalist:innen nutzen KI. Besonders häufig, um Interviews automatisch in Text umzuwandeln, Inhalte bei der Recherche zusammenzufassen, Texte zu korrigieren oder Vorschläge für Titel zu erhalten. 21% nutzen KI auch häufig, um Informationen zu überprüfen oder Fake News zu erkennen. Ganze Artikel, Bilder oder Videos werden dagegen so gut wie nie ganz von KI erstellt.
Viele Journalist:innen finden KI nützlich. Die meisten sind aber auch der Meinung, dass man sich nicht einfach auf KI verlassen kann. KI kann Fehler machen, Informationen erfinden oder wichtige Zusammenhänge übersehen. Deshalb müssen KI-generierte Inhalte sorgfältig geprüft werden, bevor sie veröffentlicht werden. Ein Problem ist, dass viele Journalist:innen die Regeln der Redaktion für die Nutzung von KI nicht immer so gut kennen. Auch haben sie oft zu wenig Zeit, um zu lernen, wie KI genau funktioniert.
Die Ergebnisse der Studie zeigen: KI wird im Journalismus vor allem als Unterstützung genutzt, nicht als Ersatz für Journalist:innen. Genau darum ging es auch in dieser Lernumgebung. KI kann Ideen liefern, Texte verbessern und Feedback geben. Ob Informationen stimmen, Quellen verlässlich sind und ein Text verständlich ist, müssen aber weiterhin Menschen beurteilen. Kritisches Denken bleibt deshalb eine wichtigste Kompetenz beim Schreiben mit KI.
Wie verändert KI die Schweizer Medienlandschaft?
Seit der Veröffentlichung von ChatGPT im November 2022 kam in einem beispiellosen Hype niemand am Thema «Künstliche Intelligenz» vorbei. Auch die Schweizer Journalist:innen setzten sich mit dem Werkzeug auseinander, das – wie sie – Text produziert. Das fög der Universität Zü-rich hat nun erstmals Schweizer Medienschaffende befragt, wie sie KI-Werkzeuge einsetzen.
(24.09.2025) Audio-Beitrag: 5:24
Quelle | Titel | Hintergründe | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
| Studie zur Mediennutzung «KI-Chatbots erhöhen den Druck auf den Journalismus massiv» (08.01.2026). | ||
| Zukunft des Journalismus: „Die KI geht nicht zur Pressekonferenz“ Künstliche Intelligenz (KI) stößt in immer mehr Lebensbereiche vor. Auch viele Medienhäuser fragen sich: Was kommt da noch alles auf uns zu? Wie kann sich seriöser Journalismus gegen KI-generierte Fake News und Deepfakes behaupten? Ein Interview (05.05.2026). | ||
Wie wird KI die Medien verändern? Was wir heute News nennen, wird in einigen Jahren nicht mehr wiederzuerkennen sein. Wir werden die Welt mit neuen Augen sehen (23.10.2023). | |||
| KI-Einsatz in Medien soll transparenter werden Die Schweizer Medienbranche legt erstmals einen KI-Kodex vor. Dieser legt Regeln fest für den Einsatz von KI (07.05.2026). | ||
Streit um KI-Einsatz in deutschen Medien Die Frankfurter Allgemeine Zeitung und der Tagesspiegel löschen Artikel, weil Künstliche Intelligenz (KI) im Spiel war. Wie glaubwürdig sind Medien, die über digitale Fehltritte stolpern? (17.06.2026) |
Weiterführende Links:
Quelle | Titel |
|---|---|
| Unterrichtsmaterialien zum Thema: Die Medien – wie Journalist:innen arbeiten |
Lernangebote
Medienanalyse
Kooperation
Bildet Gruppen von 2-4 Schüler:innen. Schaut euch drei der bereitgestellten Medienbeiträge oder Videos eurer Wahl an.
Diskutiert und beantwortet die folgenden Fragen:
- Welche Chancen von KI für den Journalismus werden genannt?
- Welche Risiken werden erwähnt? Welche Argumente überwiegen?
- Welche Rolle haben Journalist:innen in Zukunft?
- Welche Aussagen überraschen euch?
Austausch im Plenum
Tragt eure Ergebnisse in der Klasse zusammen.
Braucht es in Zukunft noch Journalist:innen?
Einzelarbeit
Braucht es in Zukunft noch Journalist:innen?
- Ja, unbedingt
- Eher ja
- Eher nein
- Nein
Überlegt euch, welche Antwort für euch stimmt. Begründet diese. Zur Unterstützung könnt ihr euch die bereitgestellten Medienbeiträge anschauen.
Austausch im Plenum
Diskutiert anschließend in der Klasse: Welche Aufgaben kann KI übernehmen und welche sollten Menschen weiterhin erledigen?
KI-Regeln für die Klasse
Einzelarbeit
Stell dir vor, du arbeitest als Journalist:innen in einer Redaktion. Auftrag: Formuliere drei Regeln, wie KI in deiner Redaktion eingesetzt werden darf.
Beispiel:
- KI darf beim Sammeln von Ideen helfen.
- Informationen müssen immer von Menschen überprüft werden.
- Leser:innen sollen erfahren, wenn KI verwendet wurde.
Austausch im Plenum
Vergleicht eure Regeln in der Klasse. Entwickelt daraus gemeinsame KI-Regeln für eure Redaktion.