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Kognitiv aktivieren:
Aufgaben für verstehendes Lernen entwickeln

Der Begriff «Kognitive Aktivierung» gehört nicht zum üblichen Vokabular, wenn in der Schule über Unterricht gesprochen wird. Neu ist allerdings weniger der Sachverhalt – nämlich der Anspruch an eine geistige und inhaltliche Herausforderung beim Lernen. Neu ist vielmehr die Bedeutung, die der kognitiven Aktivierung für die Unterrichtsqualität zugeschrieben wird.

Wie lassen sich kooperative Methoden für das kognitive Aktivieren nutzen? Wie können interessante Problemstellungen helfen, Schülerinnen und Schüler im Unterricht gedanklich zu aktivieren? Wie kann man lernen, kognitiv aktivierende Aufgaben selber zu entwickeln?
 

Kooperatives Lernen und kognitive Aktivierung
Eine Deutschstunde in der Oberstufe

Wie lassen sich kooperative Unterrichtsmethoden nutzen, um die Schülerinnen und Schüler einer Lerngruppe kognitiv zu aktivieren? Der Autor berichtet anhand einer Unterrichtsstunde über das Zusammenspiel seiner situativen Wahrnehmungen und didaktisch-methodischen Entscheidungen. Er lädt Sie ein, ihn in seinen Unterricht zu begleiten. Besonders lesenswert: die Rückmeldungen der Schüler/innen dazu, wie sie den Unterricht erlebt haben.

»Ich lasse mich häufig gedanklich aktivieren, wenn ich meine (Haus-)Aufgaben nochmals in Partnerarbeit mit meinen Mitschülern vergleiche. Dadurch denke ich nochmal über mein eigenes Ergebnis nach. Außerdem denke ich so über den Gedankengang des Partners nach und probiere, diesen nachzuvollziehen.«

Patrick Borggräfe (18 Jahre)

  Ludger Brüning:
Kooperatives Lernen und kognitive Aktivierung.
Aus: PÄDAGOGIK (Heft 5/15)

 Fragebogen Schülerfeedback zur Kognitiven Aktivierung.


Dialogischer Unterricht - Einladung zum autonomen und erfolgreichen Handeln

Kognitiv aktivierende Aufgaben sind hilfreich. Doch ist nicht noch entscheidender, wie mit ihnen im Unterricht umgegangen wird? Im Konzept des »Dialogischen Lernens« werden das lernende Subjekt und seine ganz persönliche Ausgangsbasis ernst genommen. Darauf aufbauend erfolgt der Austausch mit anderen, der vielfältige Perspektivenwechsel und schließlich eine »bilanzierende Verständigung« ermöglicht. Die Autoren beschreiben anschaulich, wie das Ich-Du-Wir-Prinzip des Dialogischen Lernen in der Praxis aussieht.

  Urs Ruf/ Peter Gallin:
Dialogischer Unterricht
Aus: PÄDAGOGIK (Heft 5/15)

 Bau einer sinnstiftenden mathematischen Landschaft - Sichtbar Werden von mathematischer Kompetenz
 Schritt für Schritt schriftlich eine Wurzel ziehen


Was bringt diese Aufgabe? Lehrerinnen und Lehrer analysieren das kognitive Potenzial von Aufgaben

Ob Unterricht die Schülerinnen und Schüler kognitiv aktiviert, hängt in hohem Maße von den Aufgaben ab, die gestellt werden. Woran lässt sich erkennen, ob eine Aufgabe geeignet ist? Wie können Lehrerinnen und Lehrer lernen, geeignete von weniger geeigneten Aufgaben zu unterscheiden? Und wie können sie lernen, kognitiv aktivierende Aufgaben selbst zu entwickeln oder vorgefundene Aufgaben gezielt zu verändern?

Spielfeld  
Abb2: Erläuterungen zu den Kategorien und Subkategorien
Erläuterungen zu den Kategorien und Subkategorien

 

  Thorsten Bohl/ Christina Drüke-Noe/ Henriette Hoppe/ Marc Kleinknecht/ Uwe Maier/Kerstin Metz:
Was bringt diese Aufgabe?
Aus: PÄDAGOGIK (Heft 5/15)
Spielfeld  
Zeitschrift PÄDAGOGIK