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Schlüsselthemen des Kooperativen Lernens

von Ludger Brüning und Tobias Saum

Ludger Brüning und Tobias Saum behandeln in diesem Text zentrale Fragen des Kooperativen Lernens. Wie kann man individualisieren und differenzieren? Was bedeuten die Erkenntnisse der Lernforschung für das Wiederhoden und Üben im Unterricht? Warum kooperieren Schülerinnen und Schüler miteinander? Anhand von konkreten Anwendungsmöglichkeiten zeigen sie, wie man wirksamen Unterricht plant und durchführt.
Inhaltsübersicht

Individualisie­rung und Differenzierung durch Kooperatives Lernen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Anforderungen und Aufgaben an die Schülerinnen und Schüler zu differenzieren:

  • nach Förderschwerpunkten
  • nach Leistungsniveau
  • nach Lerntempo
  • nach Interessen
     

Lehr- und Lernkompetenz im kooperativen Unterricht

Anwendungs- und Übungsmöglichkeiten, um Lernkompetenzen zu fördern, die für das Kooperative Lernen wichtig sind.
 


Üben und Wiederholen als Herausforderung im Alltag

Neuere Erkenntnisse aus der Lernforschung legen nahe, dass die Schülerinnen und Schüler mehr Zeit brauchen zum Üben und Wiederholen, damit sie das Gelernte behalten können. Nötig sind auch vielfältige Methode sowie regelmässiges und geplantes Wiederholen.
 


Das Verhalten der Lehrperson im Kooperativen Lernen

Es hilft, wenn sich die Lehrperson schon bei der Unterrichtsvorbereitung überlegt, welche Handlungen mit welchem Zweck sie in den jeweiligen Unterrichtssituationen vollziehen wird.

  • vor der Einzelarbeit
  • während der Einzelarbeit
  • während der Kooperationsphase
  • in der Präsentations- und Plenumsphase
     

Warum kooperieren Schülerinnen und Schüler miteinander?

Es gibt vier Gründe, aus denen Schülerinnen und Schüler kooperieren:

  • Sie sind aufeinander angewiesen, um erfolgreich zu sein.
  • Sie haben gute Arbeitsbeziehungen.
  • Sie haben Interesse an der Sache.
  • Sie erleben sich als selbstwirksam.
     

Empirische Untersuchungen zur Wirksamkeit des Kooperativen Lernens

Diese Kapitel gibt einen Überblick über die bisherigen Forschungsergebnissen zum Kooperativen Lernen und geht auf eine Studie von Shlomo Sharan und Hana Shachar (USA 1988) ein. Sharan und Shachar konnten nachweisen, dass der Leistungszuwachs von Schülerinnen und Schülern in kooperativen Settings deutlich höher war als in rein frontalen Unterrichtsformen.
 


Literatur

Eine umfangreiche Literaturliste mit wissenschaftlichen Texten und Beiträgen zur Unterrichtspraxis.
 

 Schlüsselthemen des Kooperativen Lernens

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Format: PDF-Dokument / 78 Seiten
Autoren: Ludger Brüning und Tobias Saum