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Kompetenzraster und Checklisten/Rubrics

Kompetenzraster beschreiben, was man können könnte. Mit dieser Bezugsnorm werden Situation und Leistungen der Lernenden in Beziehung gebracht. So entwickelt sich ein differenziertes individuelles Kompetenzprofil. Es zeigt nicht nur den jeweils aktuellen Leistungsstand, sondern auch die Entwicklung in den verschiedenen Bereichen.

Kompetenzraster und Referenzieren

Wer sein Lernen zielführend gestalten will, muss sich orientieren können. Lernende müssen wissen, was man können könnte, wo sie stehen und Ziele sehen. Und das alles auf der Basis von klaren und transparenten Inhaltsbeschreibungen. Denn kompetenzorientiertes und selbstwirksames Lernen braucht Orientierung in Form von Referenzwerten. Kompetenzraster geben Antwort auf die Fragen «Wo stehe ich?», «Was habe ich bis jetzt geschafft» und «Was sind die nächsten Schritte?».

Sie definieren die Kriterien (was?) und die Qualifikationsstufen (wie gut?) in präzisen «Ich-kann»-Formulierungen. Zu diesen Referenzwerten bringen die Lernenden ihre Leistungen in Beziehung und setzen farbige Punkte in die entsprechenden Felder. Dieses Verfahren nennt sich Referenzieren: Die Arbeiten der Lernenden werden mit einem Referenzwert (Standard) in Beziehung gebracht.

Auf diese Weise entwickelt sich für jedes Fach ein individuelles und differenziertes Kompetenzprofil. Die Lernenden sehen immer, wo sie stehen. Sie sehen selbst, wie eine Leistung zu bewerten ist. Zudem können sie ihre Situation anschaulich vergleichen mit den Anforderungen weiterführender Ausbildungen. Dies hilft ihnen zu erkennen, wie sie ihre Arbeitsweise undA rbeitsergebnisse verbessern bzw. ihr Programm bedürfnisgerecht gestalten können. Der Ausgangspunkt liegt immer beim «Ich-kann». Auf den Kompetenzrastern werden diese archimedischen Punkte des Lernprozesses sichtbar gemacht.



 
Lernen braucht Orientierung: Kompetenzraster definieren die Kriterien (was?) und die Qualifikationsstufen (wie gut?) in präzisen «Ich-kann»-Formulierungen.
Lernen braucht Orientierung: Kompetenzraster definieren die Kriterien (was?) und die Qualifikationsstufen (wie gut?) in präzisen «Ich-kann»-Formulierungen.

Lernen braucht Orientierung: Kompetenzraster definieren die Kriterien (was?) und die Qualifikationsstufen (wie gut?) in präzisen «Ich-kann»-Formulierungen.
 


Lernen braucht Orientierung: Kompetenzraster definieren die Kriterien (was?) und die Qualifikationsstufen (wie gut?) in präzisen «Ich-kann»-Formulierungen.
Die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten einordnen: Durch Referenzieren können Lernende ihre Leistungen und Ergebnisse mit einem Referenzwert in Beziehung bringen.

Die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten einordnen: Durch Referenzieren können Lernende ihre Leistungen und Ergebnisse mit einem Referenzwert in Beziehung bringen.


Checklisten/Rubrics

Die Formulierungen in den Kompetenzrastern sind – auch aus Platzgründen – manchmal etwas allgemein gehalten. Deshalb werden sie in Form von Checklisten (auch Rubrics genannt) ausdifferenziert. Im Kompetenzraster heisst es beispielsweise: «Ich kann mich in Alltagssituationen verständigen.» In der entsprechenden Checkliste wird ausgeführt, was darunter alles zu verstehen ist. Zum Beispiel: «Ich kann nach dem Weg fragen.» «Ich kann mich und meine Familie vorstellen.» «Ich kann eine Fahrkarte kaufen.», usw. Checklisten operationalisieren die Kompetenzraster.
 

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