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Kollegialfeedback und Unterrichtshospitationen

Kollegialfeedback in der Schule einführen

Kollegialfeedback ist nicht begrenzte Aktion, sondern kann selbstverständlicher Teil einer selbstreflexiven Berufspraxis und einer unterstützenden Feedbackkultur einer Schule werden. Damit das Kollegialfeedback als lohnenswerte Sache erlebt werden kann, empfiehlt sich ein schrittweiser, sorgfältiger Aufbau. Wie das möglich wird, erfahren Sie hier.


Sinn kann man nicht geben, sondern nur selbst finden. Die Erfahrung zeigt, dass ein rein instrumentell eingeführtes Kollegialfeedback oft rasch wieder versandet und einer neuen «Mode» weichen muss. Eine lernorientierte Schule wird sich deshalb ausreichend Zeit nehmen, um den Lehrerinnen und Lehrern zu ermöglichen, selber die Sinnhaftigkeit eines kollegialfeedbacks zu finden. Eine gute vorbereitete Einführung hilft eine Vertrauens- und Kooperationskultur zu entwickeln, die den Erfahrungsschatz im Kollegium zum Vorteil aller nutzt.
 


Schritte
A1 Ziele und Haltungen klären
A2 Sinnfindung und Eigenmotivierung ermöglichen
A3 Rahmenbedingungen vereinbaren
A4 Das Kollegium kompetent machen
A5 Lerngemeinschaften bilden
A6 Beobachtungsschwerpunkte festlegen und Feedbackinstrumente wählen
A7 Erfahrungen mit Kollegialfeedback auswerten

 


Instrumente für das Kollegialfeedback im Evaluationscenter

S60 - Standortbestimmung zum Stand des schulinternen Qualitätsmanagements Einschätzbogen, Bewertungstabelle mit einer Beschreibung von 4 Qualitätsstufen der QM-Praxis
L17 - Beispiele von Beobachtungsaufträgen für das kollegiale Feedback in Unterrichtsbesuchen Fragen als Beobachtungsaufträge mit Fokus Schüler/innen-Verhalten, Unterricht und Lehrer/innen-Verhalten
L03 - Beobachtungsbogen für gegenseitige Unterrichtsbesuche 50 Beobachtungskriterien zu 10 Bereichen