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Fachübergreifende Unterrichtsqualität


Wie unterstützt mein Unterricht das Lernen der Schülerinnen und Schüler? Hier finden Lehrpersonen praxistaugliche Instrumente, mit denen sie Rückmeldungen über ihren Unterricht nutzen, ihr unterrichtliches Handeln reflektieren und gezielt ihre Arbeit weiterentwickeln können.

Guter Unterricht ist ein Unterricht mit hohem Wohlbefinden und hohen Lernleistungen. Bedeutsam für einen solchen Unterricht sind folgende Merkmale: Lernförderliches Klima, Motivierung, Klarheit und Strukturiertheit, Schülerorientierung, aktives eigenständiges Lernen, Sicherung des Gelernten, Orientierung an den Wirkungen des Unterrichts, bewusster Umgang mit Heterogenität, Methodenvielfalt, Förderung der Schülerkompetenzen.

Mit Schüler-Feedbackinstrumenten können Lehrpersonen die Schüler/innen als «Expert/innen für den Unterricht und das eigene Lernen» ansprechen. Sie können von ihnen erfahren, welche Elemente des Unterricht als lernförderlich und welche als hinderlich erlebt werden. Mit kollegialen Feedbackinstrumenten können sie die Rückmeldungen von Berufskolleg/innen nutzen: als Wertschätzung und kritische Rückmeldung zu ihrer Arbeit.
 


Instrumentenübersicht: Fachübergreifende Unterrichtsqualität

Welche Perspektiven können Sie mit welchen Instrumenten erheben: auf der Ebene der Schule, auf der Ebene der Lehrpersonen? Wie lassen sich die Instrumente kombinieren?

Erfasste Perspektive
Online-Instrumente
Offline-Instrumente
Schülerin/
Schüler
S01 - Schüler/innen-Befragung zur Unterrichtsqualität L01 - Schüler/innen-Feedback zur Unterrichtsqualität
Lehrpersonen
(Kollegium)
S02 - Lehrpersonenbefragung zur Unterrichtsqualität  
Lehrpersonen
(Selbstreflexion)
  L02 - Selbsteinschätzung zur Unterrichtsqualität
Lehrpersonen (Kollegialfeedback)   L03 - Beobachtungsbogen für gegenseitige Unterrichtsbesuche
    L17 - Beispiele von Beobach-tungsaufträgen für Unterrichts-besuche

Qualitätsmerkmale

› Lernförderliches Klima
› Motivierung
› Klarheit und Strukturiertheit
› Schülerorientierung
› Aktivierung
› Sicherung
› Wirkungsorientierung
› Passung
› Umgang mit Heterogenität
› Methodenvielfalt