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Werkzeuge

Werkzeuge für einen kompetenzorientierten
Unterricht und selbstkompetentes Lernen

Lernen ist ein Verb. Mit kompetenzorientiertem Unterricht geht eine veränderte Sichtweise von Unterricht einher. Lehrerinnen und Lehrer verstehen Lernen verstärkt als aktiven, selbstgesteuerten, reflexiven, situativen und konstruktiven Prozess. Damit Schülerinnen und Schüler ihr Lernen Ziel führend gestalten können, brauchen sie manchmal Unterstützung. Und sie brauchen wirkungsvolle Instrumente. Hier finden Sie Methoden und Werkzeuge, die sich bereits in vielen Schulen bewährt haben – auch in solchen des IQES-Netzwerks.

Entwicklung eines gemeinsamen Unterrichts- und Lernverständnisses

Was bedeutet kompetenzorientiert unterrichten konkret? Welches Lernverständnis ist damit verbunden? Welche Erfahrungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse können wegleitend sein? Hier finden Sie 101 Karten mit Informationen zum Lernverständnis eines kompetenzorientierten Unterrichts. Die Karten können als Gesprächsimpulse verwendet werden und dazu beitragen, ein gemeinsames Unterrichts- und Lernverständnis zu entwickeln.
 


Aktive Lernnachweise – intelligente Lernaufgaben

Lernen soll nachhaltig sein. Es geht nicht darum, Dinge auswendig zu lernen zum Zweck der Wiedergabe an Proben und Prüfungen. Vielmehr geht es darum, sich vertieft mit den Dingen auseinander zu setzen mit dem Ziel, das Gelernte anwenden zu können.
 


Kompetenzraster und Checklisten/Rubrics

Kompetenzraster beschreiben, was man können könnte. Mit dieser Bezugsnorm werden Situation und Leistungen der Lernenden in Beziehung gebracht. So entwickelt sich ein differenziertes individuelles Kompetenzprofil. Es zeigt nicht nur den jeweils aktuellen Leistungsstand, sondern auch die Entwicklung in den verschiedenen Bereichen.
 


Smarties – sich selbst Aufträge geben

Besonders lernwirksam sind Aufträge, die man sich selbst gibt. Es geht darum, zu den einzelnen Lernschritten klare Ziele zu formulieren. Mit Smarties können Lernende Ziele in Form von Leistungsnachweisen formulieren und das eigene Lernen planen. Smarties sind Aufträge, die nicht nur beschreiben, was das Ergebnis sein soll, sondern liefern auch Hinweise zum Gewusst-wie, also zur Art und Weise, wie die Ziele erreicht werden könnten.

 


Layout – Wochenschwerpunkt und Werkschau

Das Layout versteht sich als multifunktionales Werkzeug. Es dient den Lernenden auf der einen Seite zur Planung ihres Wochenschwerpunkts. Gleichzeitig leistet es wichtige Dienste bei der Reflexion (z.B. wöchentliche Erfolgsbilanz) und bei der Kommunikation (z.B. Elterninformation).
 


Lernjournale und Lerntagebücher

Lernjournale und Lerntagebücher werden von vielen Lehrpersonen als Mittel eingesetzt, um Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken über ihren Lernprozess und ihre Lernresultate anzuregen. Sie schaffen Schreibanlässe, machen Lernleistungen sichtbar und fördern den Aufbau von kognitiven und metakognitiven Lernstrategien.
 


Portfolios und Lerndokumentationen

Eine Portfolio dient einerseits zur Dokumentation der Lernnachweise. Alle relevanten Arbeiten werden gesammelt, denn sie enthalten meist wichtige weiterführende Informationen. Die aussagekräftigsten Lernnachweise kommen dann in ein Kompetenzportfolio. Dieser «Vorzeigeordner» enthält auch weitere Dokumente (z.B. Zertifikate), die ihn zu einer Art Erfolgsgeschichte des Lernens machen.