Anmelden

 
Unterrichtskonzepte und Praxismaterialien von IQES-Partnerschulen

Lernlandschaften an der Sekundarschule Petermoos

von Ueli Müller und Ralph Zollinger, Schulleitung Petermoos, Buchs, Kanton Zürich

Bereits in den 1970er-Jahren war die Oberstufe Petermoos mit ihrem Niveauunterricht eine der führenden Reformschulen im Kanton Zürich. Seither hat sie sich zur Atelierschule weiterentwickelt. Schüler arbeiten an Lernlandschaften, heterogenen Lerngruppen und in individuell zugeschnittenen Lernwegen, die eigenverantwortliches Lernen ermöglichen. 2011 erhielt sie von der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH) den ersten Preis im Wettbewerb «Schulen lernen von Schulen» zugesprochen. 2015 erhielt die Sekundarschule Petermoos den Schweizer Schulpreis.


Modell: Konzept und Merkmale

Ziel des Lernlandschaftsmodells ist es, die Jugendlichen zu eigenverantwortlich Lernenden zu machen, die sich Herausforderungen gewachsen sehen und sich als selbstwirksam erleben. Heterogene Lerngruppen, anregende Lernlandschaften und Lehrpersonen als Coaches sind wichtige Elemente des Modells.
 

Lernen in Lernlandschaften: Umsetzung

Wie werden Lernlandschaften konkret organisiert? Wie viele Lektionen stehen für den geführten Fachunterricht zur Verfügung, wie viele für das individuelle Lernen im Lernatelier? Mit welchen Lernmaterialien arbeiten die Schülerinnen und Schüler?
 

Lerncoaching

Was sind die wichtigsten Aufgaben der Lehrperson in ihrer Rolle als Coach? Welche Instrumente werden eingesetzt?
 


Sechs Qualitätsmerkmale

Welche Qualitätsmerkmale sind für die Schule Petermoos handlungsleitend? Welche Ziele und Massnahmen sind damit verbunden? Wie werden diese überprüft?
 


Erfahrungen

Was gab den Anstoss für das Projekt? Was sind wichtige Umsetzungserfahrungen? Was sagen Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrpersonen?
 


Praxisbeispiele und Unterrichtsmaterialien

Hier finden Sie Praxisbeispiele, Werkzeuge und Unterrichtsmaterialien, mit denen die Schule Petermoos arbeitet.
 




Über die Schule Petermoos
Die Sekundarschule Petermoos blickt auf eine lange Erfahrung mit Schulreformen zurück. Bereits im Jahr 1976 wurde hier der «Abteilungsübergreifende Versuch an der Oberstufe» (AVO) erarbeitet und erprobt, welcher später zur Gegliederten Sekundarschule führte. 1998 gehörte sie zu den ersten «Teilautonomen Volksschulen» im Kanton Zürich und im gleichen Jahr trat sie dem «Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen» bei. Das neue Zürcher Volksschulgesetz, sowie die gesellschaftlichen Veränderungen und neuen Erkenntnisse der Lernforschung gaben im Jahre 2008 den Anstoss, grundsätzlich über die Schule der Zukunft nachzudenken. Im Fokus der Planung und späteren Umsetzung standen der Umgang mit Heterogenität, das eigenverantwortliche Lernen, die Übernahme von Verantwortung durch die Schülerinnen und Schüler und somit das veränderte Rollenverständnis der Lehrpersonen. Das schon vorher gepflegte positive Schulklima mit einer erfahrenen Schulleitung bildete die Grundlage.
 
Film und Dokumente zur Lernlandschafts-Schule Petermoos
 
Video (kurz, 2:24)
Video (lang, 5:35 Min)
pdf Lernlandschaften-Modell Petermoos: Beschreibung (2013)
pdf Projektsteckbrief (2011)
   
«Palavrium» statt Frontalunterricht
Tages Anzeiger 04.11.2009