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Handbuch Unterrichtsentwicklung

Das »Handbuch Unterrichtsentwicklung« gibt den aktuellen Stand der Forschung wieder und versammelt alle wichtigen schulpädagogischen Konzepte zu diesem Thema. Die jüngere Geschichte des Forschungszweigs wird nachgezeichnet, renommierte AutorInnen erläutern die dominierenden und bewährten Konzepte der fachlichen wie überfachlichen Unterrichtsentwicklung (u. a. Kompetenzraster, Bildungsstandards, Feedbackkultur, Kooperatives Lernen, Methodenlernen, Selbstorganisiertes Lernen, Individualisiertes Lernen, Inklusion). Ein Kapitel zur Umsetzung von Innovationen in der Schule beschließt das Buch.
Renommierte Autoren wie Rolf Arnold, Andreas Helmke, Johannes Bastian, Ewald Terhard, Hilbert Meyer, Heinz Klippert, Annemarie von der Groeben, Olaf-Axel Burow, Michael Schratz, Andreas Müller oder Hans-Günter Rolff machen dieses Handbuch zu einem unverzichtbaren Nachschlagewerk.

 

 


Formate der Unterrichtsentwicklung und Rolle der Schulleitung

Unterrichtsentwicklung wird allerorts zum Zentrum von Schulentwicklung erklärt. Es gibt kaum einen Reformbereich, über dessen Priorität man sich so einig ist. Dessen ungeachtet kommt die Praxis der Unterrichtsentwicklung (künftig mit UE abgekürzt) nur mühsam voran. Das liegt vermutlich auch daran, dass die Konzepte noch unklar sind und es verborgene Widerstände in der Schulorganisation und im Lehrerbewusstsein gibt, die UE erschweren, wenn nicht gar behindern. Deshalb sollen im Folgenden die Konzepte von UE geklärt und ihre Wirksamkeit analysiert werden, um am Schluss ein komplexes Modell zu skizzieren. Dieser Beitrag soll gleichzeitig als Einführung in den vorliegenden Band »Handbuch Unterrichtsentwicklung« dienen.

  Hans-Günter Rolff:
Formate der Unterrichtsentwicklung und Rolle der Schulleitung
   

Vom Lehren zum Lernen: Paradigmen, Forschungsstrategien und Kontroversen

Die Frage der Unterrichtsqualität war und ist Gegenstand sehr unterschiedlicher wissenschaftlicher Ansätze und Forschungstraditionen, unterliegt aber auch Moden und führt zuweilen in Sackgassen. Im Folgenden wird der Versuch unternommen, wesentliche Koordinaten der wissenschaftlichen Diskussion über Unterrichtsqualität und wichtige Trends der Lehr-Lern-Forschung zu identifizieren, die für die Unterrichtsentwicklung von Belang sind.

  Andreas Helmke:
Vom Lehren zum Lernen: Paradigmen, Forschungsstrategien und Kontroversen
   

Lese- und Sprachförderung – Theoretische und empirische Implikationen für die Unterrichtsentwicklung

Lese- und Sprachkompetenzen gelten als Grundvoraussetzungen für die Partizipation an Bildung, Ausbildung, Berufstätigkeit, Alltagsbewältigung und gesellschaftlichem Leben. Damit sind die Vermittlung und Förderung dieser Kompetenzen zentrale Ziele von Unterricht, die sich nicht nur auf den Deutschunterricht beschränken, sondern interdisziplinäre Relevanz haben und somit auch bei der grundsätzlichen Betrachtung von Unterrichtsentwicklung mit in den Blick genommen werden müssen.

  Nele McElvany/Annika Ohle:
Lese- und Sprachförderung – Theoretische und empirische Implikationen für die Unterrichtsentwicklung