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Methodenkoffer Moderation:
Bewährte Instrumente für die Zusammenarbeit in Teams und Arbeitsgruppen

von Dr. Norbert Posse

Der Methodenkoffer besteht aus einer Sammlung von bewährten Methoden und Instrumenten für die Leitung von Arbeitsgruppen und Unterrichtsteams wie auch für die Moderation von Pädagogischen Tagen und Schulkonferenzen. Anfänger/innen wie auch erfahrene Moderator/innen finden hier Praxistipps und Hinweise, wie sie ihre Aufgaben in den verschiedenen Phasen des Arbeitsprozesses produktiv gestalten können.
 

Inhaltsübersicht und Download

Benutzer/innen können die einzelnen Elemente des Methodenkoffers aus der
IQES-Bibliothek herunterladen. Klicken Sie in der Inhaltsübersicht auf den Titel des gewünschten Elements.

Hinweis:
Die Methodenkoffer sind nur für registrierte Benutzer/innen verfügbar.
 
Moderation: Grundhaltung, Aufgaben und Techniken

 width=1 Was ist Moderation?
Entwicklungshelfer/in statt Missionar/in - die moderative Grundhaltung. Was sind die wichtigsten Grundsätze und Grundstrukturen der Moderation? "Beliebte" Moderationsfehler

 width=2 Phasen der Moderation
Kontrakt schliessen - eröffnen - Thema und Ziele festlegen - Probleme bearbeiten - Lösungen entwickeln - Entscheide treffen - Ergebnisse sichern

 width=3 Aufgaben der Moderation
In diesem Modul sind die „Aufgaben“ beschrieben, die auf die Moderatorin/den Moderator einer Gruppe im Verlauf der Moderation und in einzelnen Phasen zukommen. Diese Aufgaben werden in der Regel durch die Anwendung spezifischer „Methoden“ erleichtert, Methoden, die der Grundidee der Moderation entsprechen: ein hohes Maß an Beteiligung.

 width=4 Die Grundtechniken der Moderation
Das Hauptwerkzeug der Moderationstechniken ist die "angemessen" gestellte Frage. Hierbei werden im Moderationsprozess vor allem drei Fragetypen angewendet, auf die es wiederum typische "Antworttechniken" gibt. Geschickte Formen der Visualisierung dienen der "optischen" Entwicklung des Gesprächsverlauf.

 width=5 Moderationsregeln
Eine der häufigsten Quellen von Konflikten in Gruppen: es besteht Unklarheit darüber, innerhalb welcher Phase sich die Gruppe befindet und welche Regeln der Kommunikation zur Zeit gültig sind. Eine gute Moderation macht deutlich, in welcher Arbeitsphase sich eine Gruppe befindet (Informationsstand herstellen - Meinungsbild schaffen/ Beraten - Entscheidungen treffen),  und  sie benennt die damit verbundenen Regeln.


Moderations-Methoden

 width=6 Moderations-Methoden von A bis Z
In dieser Methoden- und Szenariensammlung finden Sie nicht nur klassische Moderationsmethoden (wie die Kartenabfrage), sondern auch Verfahren aus anderen Richtungen der Beratung, die allerdings den Grundgedanken der Moderation, die aktive Beteiligung der Teilnehmenden und die Nutzung ihres Wissens, ermöglichen. Zusätzlich finden Moderator/innen grundlegende Informationen, die sich auch für den Einsatz in Unterrichtsteams und Arbeitsgruppen eignen. Die Informationen (z.B. zu den Aufgaben einer Arbeitsgruppen-Leitung) können auch als Kopien an die Teilnehmenden abgegeben werden, um die Rolle der Gruppenleitung zu klären und zu vereinbaren.
 


weitere Moderations-Methoden

 width=7 Delegiertenprinzip (von Dr. Hans Keller)
Eine Methode, um mit einer grösseren Gruppe arbeitsteilig einen gemeinsamen Text (z.B. Leitbild) zu erstellen und zu redigieren.
 

Weitere Methodenkoffer

In den diesen Methodenkoffern finden Sie ebenfalls viele Methoden, die sich gut für die Arbeit in Unterrichtsteams, Arbeitsgruppen und Kollegien eignen.
 width=Methodenkoffer Kooperatives Lernen 1
 width=Methodenkoffer Kooperatives Lernen 2
 width=Visualisieren im Unterricht


Grundgedanken der Moderation

Die Grundidee der Moderation besteht darin, die Erfahrung und das Wissen aller Mitglieder einer Gruppe zu nutzen, um Probleme selbstständig zu lösen und sich neues Wissen anzueigenen. Moderation ist ein sehr wirkungsvolles Instrument, um die Ressourcen der Gruppenmitglieder zu nutzen, die Bedürfnisse und Erfahrungen zu achten und die Zusammenarbeit erfolgreich zu gestalten. "Gute" Moderation ist dabei so unauffällig, dass die Gruppenmitglieder überzeugt sind, eigentlich keine Moderation gebraucht zu haben, um zu ihrem Ergebnis zu kommen.